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Durch Christus neue Schöpfung

Zeitpunkt der letzten Bearbeitung

Donnerstag, 18.07.2019, 21.19 Uhr


Aktuelles

Veranstaltungen

und Seminare

 

Bibelnachmittage in Gummersbach

 

Gastgeber:

Bibelgemeinde Gummersbach e. V.

Wo:
Hohe Straße 26, 51643 Gummersbach

 

Wann:

Sonntag, 09.06.2019, 15.00 Uhr

Thema:
Gott mit Freuden dienen aus einem von ihm geschenkten neuen Leben (Römerbrief, Kapitel 7).

 

 

 

 

Beiträge (chronologisch)

 

2019

Donnerstag, 18.07.2019 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,1-12

Donnerstag, 11.07.2019 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,21-31

Donnerstag, 04.07.2019 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,8-20

Donnerstag, 27.06.2019 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,23-4,7

Donnerstag, 20.06.2019 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,15-22

Freitag, 14.06.2019 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,10-14

Donnerstag, 06.06.2019 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,1-9

Donnerstag, 23.05.2019 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,15-21

Donnerstag, 16.05.2019 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,11-14

Donnerstag, 09.05.2019 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,1-10

Donnerstag, 02.05.2019 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,11-24

Montag, 29.04.2019 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,1-10

Donnerstag, 18.04.2019 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,29-50,26

Freitag, 12.04.2019 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,1-28

Donnerstag, 04.04.2019 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 48

Donnerstag, 28.03.2019 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 46,28-47,31

Freitag, 22.03.2019 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,16-46,7

Sonntag, 17.03.2019 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,1-15

Freitag, 08.03.2019 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,18-34

Freitag, 01.03.2019 (8., 9. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,1-17

Auslegung 1. Mose 43,15-34

Donnerstag, 14.02.2019 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,28-43,14

Freitag, 25.01.2019 (3., 4. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,1-27 (4. KW)

Auslegung 1. Mose 41 (3. KW)

Donnerstag, 10.01.2019 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 40

 

 

2018

 

Dienstag, 25.12.2018 (51. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Predigten.

"Weihnachten - Eine Einladung zur selbstvergessenen Freude am ewigen Vater und seinem ewigen Sohn"

Predigt über Johannes 5,30-47
Predigt über Johannes 5,16-29

Donnerstag, 13.12.2018 (50. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 39

Donnerstag, 06.12.2018 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 38

Donnerstag, 29.11.2018 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 37

Freitag, 23.11.2018 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 33

Donnerstag, 15.11.2018 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 32

Freitag, 09.11.2018 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 31,1-32,1

Freitag, 02.11.2018 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 30,25-43

Donnerstag, 25.10.2018 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,31-30,24

Freitag, 19.10.2018 (42. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,1-30

Donnerstag, 11.10.2018 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 28,10-22

Donnerstag, 04.10.2018 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 27,30-28,9

Donnerstag, 27.09.2018 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 26,34-27,29

Donnerstag, 20.09.2018 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 25,19-33

Montag, 17.09.2018 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 22

Donnerstag, 06.09.2018 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 21,1-21

Donnerstag, 30.08.2018 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 20

Freitag, 24.08.2018 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 19

Freitag, 17.08.2018 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 18

Donnerstag, 09.08.2018 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 17

Donnerstag, 02.08.2018 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 16

Donnerstag, 26.07.2018 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 15

Freitag, 20.07.2018 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 13,3-14,24

Freitag, 13.07.2018 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 12,4-13,2

Donnerstag, 05.07.2018 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung in die Abrahamsgeschichte 1. Mose 12-25

Donnerstag, 28.06.2018 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,15-23

Freitag, 22.06.2018 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,1-10

Donnerstag, 14.06.2018 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,14-21

Sonntag, 10.06.2018 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,12-14

Dienstag, 29.05.2018 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,1-11

Donnerstag, 24.05.2018 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 4,9-25

Donnerstag, 17.05.2018 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,27-4,8

Freitag, 11.05.2018 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,9-20

Donnerstag, 03.05.2018 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,1-8

Donnerstag, 26.04.2018 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,17-29

Donnerstag, 19.04.2018 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,1-16

Donnerstag, 12.04.2018 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 42

Donnerstag, 05.04.2018 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,15-41,26

Sonntag, 01.04.2018 (12., 13. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,6-15 (13. KW)

Auslegung zu Hiob 38,39-40,5 (12. KW)

Donnerstag, 15.03.2018 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 38,1-38

Samstag, 10.03.2018 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 36-37

Donnerstag, 01.03.2018 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 34-35

Freitag, 23.02.2018 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 33

Donnerstag, 15.02.2018 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 32

Donnerstag, 08.02.2018 (6. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 31

Samstag, 03.02.2018 (5. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 30

Samstag, 27.01.2018 (4. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 29

Donnerstag, 18.01.2018 (3. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 28

Samstag, 13.01.2018 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Bibelleseplan.

Bibelleseplan (Beitrag)

Donnerstag, 04.01.2018 (1. KW)

Heute erscheint ein Bibelleseplan für das Neue Jahr.

Bibelleseplan für das Neue Jahr

 

2017

Donnerstag, 21.12.2017 (51. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Weihnachtspredigt 2017 "Das Vorrecht, Gottes Kind zu sein"

Freitag, 08.12.2017 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 27

Donnerstag, 30.11.2017 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 25-26

Sonntag, 26.11.2017 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 24,1

Samstag, 18.11.2017 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 23

Freitag, 10.11.2017 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 22

Freitag, 03.11.2017 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 21

Donnerstag, 26.10.2017 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 20

Donnerstag, 12.10.2017 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 19,13-29

Donnerstag, 05.10.2017 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 18,1-19,12

Donnerstag, 28.09.2017 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 17

Donnerstag, 21.09.2017 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 16

Donnerstag, 14.09.2017 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 15

Donnerstag, 07.09.2017 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 13,13-14,22

Freitag, 01.09.2017 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 12,1-13,12

Donnerstag, 24.08.2017 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 11

Donnerstag, 17.08.2017 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 9,11-10,22

Donnerstag, 10.08.2017 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 8,1-9,10

Freitag, 04.08.2017 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 15-25

Freitag, 28.07.2017 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 4-14

Samstag, 22.07.2017 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 1-3

Donnerstag, 13.07.2017 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 3. Johannesbrief

Donnerstag, 06.07.2017 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 2. Johannesbrief

Donnerstag, 29.06.2017 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,14-21

Donnerstag, 22.06.2017 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,4-13

Donnerstag, 15.06.2017 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,17-5,3

Freitag, 09.06.2017 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,7-16

Donnerstag, 01.06.2017 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,1-6

Freitag, 26.05.2017 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 3,11-24

Freitag, 19.05.2017 (20.  KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,29-3,10

Freitag, 12.05.2017 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,7-28

Donnerstag, 04.05.2017 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 1,1-2,6

Donnerstag, 17.04.2017 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Gott spricht Sünder gerecht - gerechterweise

Donnerstag, 20.04.2017 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 6-7

Donnerstag, 06.04.2017 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 4-5

Donnerstag, 30.03.2017 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 5,12-20

Donnerstag, 23.03.2017 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 4,13-5,11

Donnerstag, 16.03.2017 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 3,1-4,12

Donnerstag, 09.03.2017 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,19-2,26

Donnerstag, 02.03.2017 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,1-18

Donnerstag, 23.02.2017 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Hiob 1-3

Paulus wäscht uns den Kopf

 

Das Evangelium ist die Gute Nachricht, dass Gott seinen eigenen Sohn für uns gegeben hat. Jesus Christus ist stellvertretend für uns am Kreuz gestorben. Er hat dort die Strafe auf sich genommen, die wir wegen unserer Sünde verdient haben. Wer dies anerkennt und Jesus sein Leben anvertraut, dem vergibt Gott seine Sünden und schenkt ihm ewiges Leben.

Dies ist das Herzstück des Evangeliums, der Guten Nachricht von Jesus Christus. Mit dem Evangelium untrennbar verbunden ist eine Anklage der ganzen Menschheit. Man kann dies noch etwas genauer formulieren und zuspitzen: Mit dem Evangelium untrennbar verbunden ist besonders eine Anklage derjenigen Menschen, die sich etwas auf ihre religiöse Herkunft und ihre frommen Werke einbilden. Sie glauben nämlich, dass sie die Gnade Gottes, die im Evangelium verkündet wird, mit dem, was sie selbst religiös sind, kombinieren können. Sie glauben, dass die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, durch ein Zusammenspiel seiner Gnade mit frommer Herkunft und frommen Werken zu Stande kommt.

Der Apostel Paulus zieht im Römerbrief solchen Leuten den Zahn. Er hat dabei vor allem die jüdischen Volksgenossen seiner Zeit vor Augen. Was er über sie sagt, gilt von allen Menschen, die sich etwas auf ihre fromme Herkunft und ihre frommen Taten einbilden wollen. Paulus wäscht im Römerbrief, Kapitel 3, den Versen 9-20, allen Menschen den Kopf, insbesondere denen, die sich etwas auf sich selbst einbilden wollen. Er schreibt dort Folgendes:

 

9)Wie ist es denn nun? Sind wir als Juden gegenüber den anderen Menschen im Vorteil oder sind wir es nicht? Wir sind es ganz und gar nicht! Ich habe ja schon die Juden als auch die Nichtjuden beschuldigt, dass sie alle in der Gewalt der Sünde sind. 10)So steht es auch in der Heiligen Schrift: „Kein Mensch, auch nicht einer, kann vor Gott als gerecht bestehen. 11)Keiner hat Einsicht, keiner fragt nach Gott. 12)Alle sind vom richtigen Weg abgewichen, verdorben sind sie alle, ausnahmslos. Keiner handelt so, wie es gut wäre, nicht ein einziger. 13)Ihre Worte bringen Tod und Verderben, ihre Zunge gebrauchen sie, um zu betrügen. Tödlich wie Schlangengift sind ihre Reden. 14)Nur Flüche und Drohungen quellen aus ihrem Mund. 15)Nichts hemmt ihre Schritte, wenn es gilt, Blut zu vergießen. 16)Wo sie gehen, hinterlassen sie Trümmer und Elend. 17)Was zum Frieden führt, ist ihnen unbekannt. 18)Sich Gott in Ehrfurcht zu unterwerfen, käme ihnen nie in den Sinn. 19)So lautet das Urteil des Gesetzes. Und wir wissen, dass alles, was es sagt, sich an die richtet, denen es gegeben wurde, den Juden. Damit ist erwiesen, dass kein Mensch gegenüber Gott etwas zu seiner Verteidigung sagen kann. Die ganze Menschheit steht vor Gott schuldig und verurteilt da. 20)Das ist deshalb so, weil gemessen an den Taten, die das Gesetz fordert, kein Mensch von Gott für gerecht erklärt wird. Und warum nicht? Weil das Gesetz von Menschen nicht eingehalten werden kann. Wer es versucht, erfährt dies und erkennt, dass er ein Sünder ist.

 

Paulus fasst hier seinen Gedankengang, den er in Kapitel 1, Vers 18 begonnen hat, als Anklage gegen alle Menschen zusammen. Er spricht hier gleichsam an Stelle Gottes dessen Urteil über die Menschen aus. Dieses Urteil Gottes über die Menschen ist schon im Alten Testament zu finden. Paulus belegt dies in den Versen 10-18 mit Zitaten. Alle Menschen, Juden wie Nichtjuden, solche, die das Gesetz Gottes kennen und solche, die es nicht kennen, sind Sünder und dem Gericht Gottes ausgeliefert. Kein Mensch kann durch das, was er tut, dem Maßstab der Gerechtigkeit Gottes genügen. Paulus fasst dies dann am Schluss in den Versen 19 und 20 zusammen und spitzt es zu.

 

 

Die Bibel zu kennen, rettet nicht

 

Am Anfang von Vers 9 spricht Paulus in der Ersten Person Singular. Er spricht von denen, die äußerlich Juden sind und schließt sich darin mit ein. Er stellt zunächst die Frage: „Wie ist es denn nun?“ oder „Was folgt daraus?“ Paulus bezieht sich mit der Frage auf das, was er unmittelbar vorher in Kapitel 3, den Versen 1-8 ausgeführt hat. Was ergibt sich daraus, dass die Juden, auch wenn Gott ihnen unverbrüchliche Zusagen gegeben hat, trotzdem von ihm gerichtet werden? Was ergibt sich daraus, dass die Juden, auch wenn Gott an ihnen seine Zusagen einlöst, nicht am Gericht Gottes vorbeikommen?

Die mögliche Folge, die sich daraus ergibt, formuliert Paulus als Jude in der zweiten Frage, die er dann sogleich beantwortet. Die Frage und die Antwort können auf zwei verschiedene Weisen verstanden werden. Nach der ersten Deutung fragt Paulus: „Sind wir Juden gegenüber Nichtjuden im Vorteil?“ Und er gibt darauf die Antwort: „Nicht in jeder Hinsicht!“ Nach der zweiten Deutung fragt Paulus: „Sind wir Juden gegenüber den Nichtjuden im Nachteil?“ Er gibt darauf die Antwort: „Auf gar keinen Fall!“ Beide Deutungen ergeben Sinn, die erste ist vom Zusammenhang her aber plausibler. In Kapitel 3, Vers 1 fragte Paulus: „Haben die Juden einen Vorteil gegenüber den Nichtjuden?“ Seine Antwort war: „Jawohl, in vielerlei Hinsicht. Aber nicht in der Hinsicht, dass Gott sie nicht für ihre Sünden bestrafen würde.“ Daraus ergeben sich Frage und Antwort in Vers 9: „Haben die Juden gegenüber den Nichtjuden einen Vorteil? Ja, aber nicht in jeder Hinsicht! Denn sie kommen nicht darum herum, dass Gott sie für ihre Sünden bestrafen wird, so wie er das bei den Nichtjuden auch tut.“

Paulus hält also, wie er das seit Kapitel 2, Vers 1 getan hat, an einer gewissen Vorzugsstellung der Juden gegenüber Nichtjuden fest. Diese führt aber nicht dazu, dass es hinsichtlich des Gerichtes Gottes eine Ausnahme für sie gibt. Gott hat sich den Juden in besonderer Weise offenbart, wie dies im Alten Testament bezeugt wird. Er hat mit ihnen als den leiblichen Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob ein besonderes Gemeinschaftsverhältnis gestiftet. Dies wird sichtbar an dem Bundeszeichen der Beschneidung. Dies wird sichtbar an der Tatsache, dass Gott ihnen sein Gesetz gegeben hat. All das führt aber nicht dazu, dass Gott sie im Gericht anders beurteilen wird als Nichtjuden. Er wird sie nach dem beurteilen, was sie getan haben. Er wird ihnen die Sünden nicht einfach deshalb vergeben, weil sie beschnitten sind, weil Gott einmal ihren Vorvater Abraham erwählt hat, weil er ihnen sein Gesetz gegeben hat oder weil sie sein Gesetz kennen. Gott wird ihnen außerhalb des Evangeliums die Sünden nicht vergeben. Sondern er wird sie, wie alle Menschen auch, nach dem beurteilen, was sie getan haben. Auf dieser Grundlage sind sie alle, Juden wie Nichtjuden, vor Gott schuldig. Paulus weist daraufhin, dass er dies von Kapitel 1, Vers 18 an deutlich gemacht hat. Er sagt in Kapitel 3, Vers 9: Ich habe ja schon die Juden als auch die Nichtjuden beschuldigt, dass sie alle in der Gewalt der Sünde sind.

 

 

Der Mensch kann nicht „nicht sündigen“ – und trägt die Verantwortung dafür

 

Paulus fasst das, was er seit Kapitel 1, Vers 18 betrieben hat, als Anschuldigung, als Anklage aller Menschen zusammen. Die Anklage lautet dahingehend, dass sie alle dem Gericht Gottes ausgeliefert sind. Paulus spricht davon, dass alle Menschen „unter der Sünde“ sind. Er will damit sagen, dass sie alle unter der Macht, unter der Herrschaft der Sünde leben. Es kommt hier ein Gesichtspunkt hinein, den Paulus in Kapitel 6 und 7 des Römerbriefes entfalten wird, nämlich die Macht der Sünde. Was an dieser Stelle festzuhalten ist, ist folgender Gedanke: Wenn wir das Evangelium verstehen wollen, müssen wir bestimmte Anschauungen, die den Menschen, seine Vernunft und seinen Willen in den Mittelpunkt stellen, über Bord werfen. Unser Rechtsempfinden sagt: „Ich kann für meine Sünde nur dann verantwortlich sein, wenn ich die Kraft und die Freiheit habe, sie zu lassen.“ Die biblische Sichtweise ist eine andere: Jeder Mensch ist verantwortlich für seine Sünde und wird von Gott zurecht dafür bestraft. Der Mensch ist aber so sehr in die Sünde verstrickt, dass er nicht die Kraft und die Freiheit hat, sie zu lassen. Der Mensch ist von Natur aus so böse, dass das Böse ihn beherrscht. Damit ist nicht gemeint, dass jeder Mensch so böse ist, wie ein Mensch nur böse sein kann. Damit ist aber gemeint, dass kein Mensch mit dem, was er denkt und fühlt, mit dem, was er sagt und tut, dem Gerechtigkeitsmaßstab Gottes gerecht wird. Wir kennen dieses Prinzip schon in unserem Strafrecht: Es reicht, wenn jemand eine Straftat, etwa einen Mord, begangen hat, so wird er dafür bestraft. Der Mörder kann, um der Strafe zu entgehen, nicht geltend machen, dass er ja auch manches Gute getan habe, etwa dass er niemanden betrogen habe, dass er Geld spende für die Dritte Welt oder anderes mehr. Eine Straftat reicht aus, um die Strafe auf sich zu ziehen. Eine böse Tat wird nicht durch eine gute Tat wieder aufgehoben.

Dieser Grundsatz gilt auch im Gericht Gottes. Es reicht, dass eine böse Tat vorliegt, Mord, Ehebruch, Gotteslästerung, Betrug oder was es sei, dass der betreffende Täter bestraft wird. Wir können aus der Tatsache, dass alle Menschen Sünder sind und unter der Herrschaft der Sünde stehen, nicht ableiten, dass sie für ihre Sünde nicht verantwortlich seien. Die Versklavung unter die Sünde, die Tatsache, dass alle sündigen, hebt die Verantwortlichkeit des Menschen nicht auf. Es hilft ihm nichts, dass er die Verantwortung von sich weg auf Gott schieben möchte. Vielmehr soll er erkennen, dass er ganz auf Gottes Gnade angewiesen ist.

 

 

Lass dir von Paulus das Maul stopfen!

 

Paulus gibt sich alle Mühe, den Menschen dies klar zu machen, dass sie alle Sünder sind und im Gericht Gottes gerechterweise bestraft werden. Für Paulus geht es darum, dass der Mensch sich seine Lage vor Gott eingesteht. Und so, wie Paulus dann in Kapitel 3, von Vers 10 an, die Anklage der Menschen untermauert, wird deutlich, dass es nicht bloß um die nüchterne Bestandsaufnahme geht. So wie Paulus dort die Anklage erhebt, wird deutlich, dass er dabei erregt ist, er eifert um die Ehre Gottes als gerechtem Richter. Er stopft jedem den Mund, der Gottes gerechten Maßstab im Gericht in Zweifel zieht. Insbesondere weist er den frommen Juden seiner Zeit eines deutlich nach: Dass Gott die Sünden von Juden bestraft und dass alle Juden, wie alle anderen Menschen, Sünder sind, das ist keine Erfindung von Paulus. Das hat er sich nicht selbst ausgedacht. Sondern es ist schon im Alten Testament, auf das sich die frommen Juden verlassen, so gesagt. Gott ist ein gerechter Richter und sein Volk ist ein Volk von Sündern. Also folgt daraus, dass Gott selbst sein Volk richten und bestrafen wird, wenn nichts dazwischenkommt. Es muss etwas dazwischen kommen, damit dies nicht geschieht, nämlich das Evangelium. Damit dies jeder begreift, holt Paulus in den Versen 10-18 noch einmal richtig aus, wenn er beschreibt, dass alle in der Gewalt der Sünde sind:

10)So steht es auch in der Heiligen Schrift: „Kein Mensch, auch nicht einer, kann vor Gott als gerecht bestehen. 11)Keiner hat Einsicht, keiner fragt nach Gott. 12)Alle sind vom richtigen Weg abgewichen, verdorben sind sie alle, ausnahmslos. Keiner handelt so, wie es gut wäre, nicht ein einziger. 13)Ihre Worte bringen Tod und Verderben, ihre Zunge gebrauchen sie, um zu betrügen. Tödlich wie Schlangengift sind ihre Reden. 14)Nur Flüche und Drohungen quellen aus ihrem Mund. 15)Nichts hemmt ihre Schritte, wenn es gilt, Blut zu vergießen. 16)Wo sie gehen, hinterlassen sie Trümmer und Elend. 17)Was zum Frieden führt, ist ihnen unbekannt. 18)Sich Gott in Ehrfurcht zu unterwerfen, käme ihnen nie in den Sinn. 19)So lautet das Urteil des Gesetzes. Und wir wissen, dass alles, was es sagt, sich an die richtet, denen es gegeben wurde, den Juden. Damit ist erwiesen, dass kein Mensch gegenüber Gott etwas zu seiner Verteidigung sagen kann. Die ganze Menschheit steht vor Gott schuldig und verurteilt da.

 

In den Versen 10-12 zitiert Paulus aus Psalm 14 die ersten Verse. In diesem Psalm beklagt der Beter, der israelitische König David, die Gottlosigkeit der Menschen, einschließlich vieler Israeliten seiner Zeit. Sie fressen, Psalm 14, Vers 4, Gottes Volk, als wäre es Brot. David hat hier so etwas wie einen gläubigen Überrest von Israeliten vor Augen. Diese müssen unter dem Unrecht, dass ihnen von einer Mehrheit der Israeliten zugefügt wird, leiden. Am Ende des Psalms bringt David seine Hoffnung zum Ausdruck: „Wie sehnlich warte ich darauf, dass Israels Retter vom Zionsberg kommt! Wenn der Herr die Not seines Volkes wendet, dann werden sie jubeln, die Nachkommen Jakobs, ganz Israel wird sich freuen.“ Paulus wendet diesen Psalm auf alle Menschen einschließlich aller Israeliten, an. Sie alle, jeder einzelner, ist ungerecht. Keiner kann mit dem was er tut und denkt, vor Gott als gerecht bestehen.

 

 

Alle Menschen sind ungerecht, bis auf einen

 

Die Frage ist die, mit welchem Recht Paulus diesen Psalm so deutet, dass er von der Sündhaftigkeit aller Menschen spricht. Macht nicht David eine Unterscheidung im Volk Gottes? Da sind auf der einen Seite diejenigen, die Böses tun. Sie wenden sich mit ihrer Bosheit gegen Gottes Volk. Mit dem Volk Gottes hat David diejenigen vor Augen, die mit ihm zusammen auf Gott vertrauen. In Vers 5 beschreibt David seine Zuversicht, dass Gott eingreifen wird, er warnt die Übeltäter: „Bald schon werdet ihr furchtbar erschrecken. Denn Gott steht auf der Seite der Gerechten.“ Auch hier macht David eine Unterscheidung zwischen den Menschen: Es gibt Übeltäter, die sich in Acht nehmen müssen vor Gottes Gericht. Und es gibt die Gerechten, diejenigen, die auf Gott vertrauen. Gott wird sie von der Unterdrückung durch die Übeltäter befreien. Paulus scheint diese Unterscheidung, die David macht, nicht zu treffen. Vielmehr führt er die Aussagen Davids als Beweis dafür an, dass ausnahmslos alle Menschen Sünder sind.

Um die Gedankenführung von Paulus nachvollziehen zu können, ist es hilfreich, sich einen wichtigen Grundsatz seiner Auslegung vor Augen zu führen. Paulus deutet diesen Psalm wie auch viele andere Stellen im Alten Testament „typologisch“. Typologisch heißt so viel wie, dass es da ein Vorbild oder Abbild oder auch Urbild im Alten Testament gibt. Das kann eine Person sein, etwa David. Das kann ein Ereignis sein, etwa das immer wiederkehrende Leiden der Gerechten unter den Ungerechten. Das kann auch eine Institution sein, etwa der Tempel mit seinem Opferkult. Dieses Urbild findet dann sein Gegenbild in der Offenbarung, die Gott durch Jesus Christus gegeben hat. Das Gegenbild beinhaltet dann die eigentliche Wirklichkeit, auf die das Urbild im Alten Testament hingewiesen hat. Zum Beispiel ist David als König Israels das Urbild und Christus ist dazu das Gegenbild. Christus ist der eine Nachkomme von David, in dem Gott alle seine Zusagen erfüllt hat, die er David einmal gab. Nehmen wir das nächste Urbild aus dem Alten Testament, das Leiden der Gerechten unter dem Unrecht der Übeltäter. David, der gerechte König, muss vieles von seinen Landsleuten erdulden: Verleumdung, Verrat, Mordgelüste. Mit ihm müssen viele andere im Volk Israel darunter leiden, dass die Mehrheit des Volkes nicht nach Gott fragt. Das Gegenbild, also die Erfüllung dieses Urbildes, die Gerechten leiden unter den Ungerechten, finden wir wieder bei Christus. In ihm erscheint die eigentliche Wirklichkeit, worauf das Urbild, nämlich das Ergehen Davids und des gläubigen Überrests, bereits hingewiesen. Was wird durch Christus offenbar? Durch ihn wird offenbar, dass es im Volk Gottes nur einen Gerechten gibt. Der gesamte heilige Überrest Israels besteht im Kern nur aus einem Mann: Nämlich dem menschgewordenen Sohn Gottes. Alle anderen Menschen außer Jesus von Nazareth sind Sünder. Und er, der eine Gerechte, hat unter ihrer aller Sünde zu leiden. Er, der Gerechte, muss alle Ungerechtigkeit der anderen Menschen erdulden. Hiervon geht Paulus aus, wenn er von solch einem Psalm wie Psalm 14 her nachweist, dass alle Menschen Sünder sind. Er deutet also diesen Psalm nicht beliebig, sondern von dem her, was durch Jesus Christus offenbar geworden ist. Durch Jesus ist offenbar geworden, dass alle Menschen Sünder sind. Paulus sagt dies an anderer Stelle, im Zweiten Korintherbrief so, Kapitel 5, Vers 14: „Einer (nämlich Jesus) ist für alle gestorben. Daraus folgt, dass sie alle gestorben sind.“ Mit anderen Worten: Der Tod von Jesus an unserer Stelle ist der Beweis dafür, dass wir alle verlorene Sünder sind und den Tod verdient haben.

 

 

Ein Füllhorn an Bosheiten

 

Aber zurück zu dem, was Paulus im Römerbrief sagt. Paulus fährt in Kapitel, von Vers 13 an, damit fort, die Sündhaftigkeit aller Menschen vom Alten Testament her zu beweisen. In den Versen 13-14 zitiert Paulus aus mehreren Psalmen. Hierbei geht es um Sünden, die mit Worten geschehen: Es geht um Betrug, bei dem andere um ihr Hab und Gut gebracht werden. Es geht um Verleumdungen und falsche Zeugenaussagen, die bis dahin führen, dass Menschen zu Unrecht verurteilt und hingerichtet werden. Es geht um Gewaltandrohungen, die andere einschüchtern sollen, damit sie Unrecht über sich ergehen lassen.  In den Psalmen, die Paulus hier zitiert, ist es wieder ist es so, dass zwischen Gottlosen und dem Volk Gottes unterschieden wird. Paulus wendet aber die Verurteilung der Gottlosen in diesen Psalmen auf alle Menschen an, einschließlich Juden. Im Hintergrund steht für ihn wieder die Tatsache, dass allein Christus der wahrhaft gerechte Mensch ist, der offenbart hat, dass alle Menschen Sünder sind, für die er sterben musste.

In den Versen 15-17 seiner Anklage aller Menschen zitiert Paulus aus dem Propheten Jesaja, Kapitel 59, die Verse 7 und 8. Paulus zitiert: 15)Nichts hemmt ihre Schritte, wenn es gilt, Blut zu vergießen. 16)Wo sie gehen, hinterlassen sie Trümmer und Elend. 17)Was zum Frieden führt, ist ihnen unbekannt.

Hier klagt Gott das Volk Israel durch Jesaja an, dass es nicht vor Gewalttaten und Mord zurückschreckt. Wiederum ist die Spitze vor allem gegen die Juden gerichtet, wenn Paulus diese Stelle anführt. Nicht nur die nichtjüdischen Völker sind der Sünde verfallen, das jüdische Volk auch.

Paulus nennt in den Versen 10-17 vor allem Sünden, die das zwischenmenschliche Verhalten betreffen. Die Sünde zerstört Beziehungen zwischen Menschen. Menschen, die der Sünde verfallen sind, verleiden sich gegenseitig das Leben auf dieser Erde. Sie machen sich gegenseitig das Leben zur Hölle. Einer zerstört des anderen Besitz, seinen Ruf,  seine Ehre, sein Leben. In ihrer Sündhaftigkeit tun sich die Menschen gegenseitig Böses an.

Paulus nennt dann in Vers 18 noch ein Zitat, mit dem er die Ursache für all die Sünden im zwischenmenschlichen Bereich deutlich macht. Er zitiert aus Ps.36, Vers 2: „Sich Gott in Ehrfurcht zu unterwerfen, kommt ihnen nicht in den Sinn.“ Wo Menschen sich Gott nicht in Ehrfurcht unterwerfen, glauben sie seiner Offenbarung nicht. Gott hat sich in seinem Sohn Jesus Christus in abschließender und unübertrefflicher Weise offenbart. Wer dieser Offenbarung Gottes in Christus nicht glaubt, zeigt, dass er keine Ehrfurcht vor ihm hat. Er mag sich auf die Beschneidung verlassen oder auf den Besitz des Gesetzes, dass alles bricht nicht die Herrschaft der Sünde. Menschen, die sich der Offenbarung Gottes in Christus nicht unterstellen, sind und bleiben einander feindlich gesinnt.

 

 

Alle Menschen sind an und für sich verlorene Sünder

 

In Vers 19 fasst Paulus seine Anklage an die Menschheit zusammen. Er schreibt dort: „So lautet das Urteil des Gesetzes. Und wir wissen, dass alles, was es sagt, sich an die richtet, denen es gegeben wurde, den Juden. Es soll so sein, dass kein Mensch gegenüber Gott etwas zu seiner Verteidigung sagen kann. Die ganze Menschheit steht vor Gott schuldig und verurteilt da.“  Paulus spricht hier vom Gesetz. Gewöhnlich meint er, wenn er vom Gesetz spricht, das Gesetz das Gott am Berg Sinai durch Mose offenbart hat. Hier in 3,19 bezieht sich das Wort „Gesetz“ aber auf das ganze Alte Testament. Das Alte Testament bezeugt, wenn man seine gesamte Botschaft berücksichtigt, dass alle Menschen, auch die Juden, verlorene Sünder sind.

Diese Feststellung ist wichtig für Paulus. Er hat es sich nicht ausgedacht, dass alle Menschen, einschließlich die Juden, Sünder sind. Diese Lehre ist nicht etwas, was im Evangelium neu erfunden wurde, um Juden von ihrer jüdischen Religion abspenstig zu machen. Es ist bereits das Zeugnis des Alten Testaments. Und dieses Zeugnis greift Paulus in seiner Verkündigung des Evangeliums auf. Was schon im Alten Testament erkennbar ist, das ist durch Christus nun vollends klar geworden: „Einer ist für alle gestorben. Daraus folgt, dass sie alle gestorben sind.“ Jesus musste sterben, um uns zu erlösen. Also müssen wir alle verlorene Sünder sein, die den Tod verdient haben.

Das Alte Testament kümmert sich weniger um die Sünden der Völker. Ihre Verlorenheit wird mehr oder weniger vorausgesetzt. Das Alte Testament erweist vor allem das Volk Israel als ein Volk von Sündern. Das Alte Testament nimmt den Juden jegliche Grundlage zur Selbstverteidigung. Es klagt sie vielmehr vor Gott an. Es ist Paulus, bevor er das Evangelium erklärt, ein großes Anliegen, jegliches Vertrauen in eine eigene Gerechtigkeit vom Tisch zu fegen, gerade bei den Juden seiner Zeit. Dieses Anliegen von Paulus können wir unversehens auf heute anwenden. Paulus will denen, die sich auf fromme Traditionen verlassen und die auf ihre frommen Werke vertrauen, den Teppich unter den Füßen wegziehen.

Am Anfang von Vers 20 begründet Paulus, warum alle Menschen vor Gott schuldig und verurteilt dastehen. Weil, wie er kurz sagt, „aus Werken des Gesetzes kein Mensch vor Gott gerechtfertigt wird“. „Werke des Gesetzes“, das sind Werke, die Gott in seinem Gesetz fordert. Das Wort „Gesetz“ bezieht sich hier nicht mehr auf das ganze Alte Testament, sondern auf das Gesetz, welches Gott am Berg Sinai offenbart hat. Auf der Grundlage, dass Gott die Taten von Menschen beurteilt, kann er niemanden für gerecht erklären.

Die Begründung dafür liefert Paulus am Ende von Vers 20: „Denn durch das Gesetz kommt die Erkenntnis der Sünde.“ Paulus will hier Folgendes zum Ausdruck bringen: Wenn ein Mensch ernsthaft versucht, das Gesetz Gottes einzuhalten, erkennt er, dass er es nicht einhalten kann. Er erfährt an sich selbst, dass er der Macht der Sünde ausgeliefert ist.

Paulus legt den Juden seiner Zeit nahe, das Gesetz endlich einmal unter diesem Aspekt zu betrachten. Dass Gesetz zu besitzen und es zu kennen, schützt niemanden davor, durch dieses Gesetz verurteilt zu werden. Dieses Gesetz, das Gott gegeben hat, verlangt vom Menschen eine vollkommene Gerechtigkeit, die in einem vollkommenen Gehorsam gegenüber Gott Ausdruck finden muss. Man kann sich auf der Grundlage dieses Gesetzes nicht einfach so darauf verlassen, dass Gott Sünden schon irgendwie vergeben wird. Gottes Gerechtigkeit kommt nicht so zum Menschen, dass Gottes Gnade und menschliches Bemühen um gute Werke miteinander kombiniert werden. Wer es ablehnt, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt zu bekommen, der muss, so fordert es das Gesetz, sich durch das vollkommene Tun des Gesetzes als gerecht erweisen. Paulus rät allen frommen Leuten: „Setze dich unvoreingenommen allen Forderungen des Gesetzes aus. Setze deine ganze Kraft darein, Gott mit ganzem Herzen und mit aller Kraft zu lieben. Rede dich nicht damit heraus, dass Gott dir, wenn er deine Bemühungen sieht, dir schon irgendwie gnädig sein wird. So wirst du erkennen, dass du ein verlorener Sünder bist!“

 

 

Dem, der an Jesus glaubt, rechnet Gott seine Gerechtigkeit zu

 

Der Mensch, weil er Sünder ist, muss, von sich wegblicken zu Gott hin, wenn er die Gerechtigkeit haben will, die vor Gott gilt. Entweder hat Gott nur die strafende Gerechtigkeit bereit. Oder aber es gibt eine Gerechtigkeit Gottes, die dem Sünder zu Gute kommt, und zwar so, dass Gott keine Abstriche an seinen gerechten Forderungen machen muss. Gibt es diese Gerechtigkeit Gottes, die dem Sünder zu Gute kommt und gleichzeitig Gott herrlich dastehen lässt? Die Botschaft im Evangelium ist, dass es diese Gerechtigkeit Gottes gibt. Im Evangelium wird dem Sünder verkündigt, dass Gott die Gerechtigkeit, die er im Gesetz von ihm fordert, ihm geschenkter Weise zurechnet. Ohne dass Gott Abstriche an seiner Gerechtigkeit machen würde, erklärt er den Sünder, der an Jesus glaubt, für gerecht. Er lässt für ihn die Gerechtigkeit gelten, die Christus ihm erworben hat. Jesus Christus ist für die Sünder gestorben. Er hat durch seinen Tod die Strafe auf sich genommen, die sie verdient haben. Darum vergibt Gott ihnen die Sünden und spricht sie frei. Er rechnet ihnen die Gerechtigkeit zu, die Jesus Christus erworben hat. Jesus ist der Stellvertreter, den Gott für sie eingesetzt hat. Jesus hat Gott den vollkommenen Gehorsam erwiesen, den wir ihm schuldig geblieben sind. Ich wünsche Ihnen den befreienden und frohmachenden Glauben an Jesus Christus!

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