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Durch Christus neue Schöpfung

Zeitpunkt der letzten Bearbeitung

Freitag, 30.08.2019, 14.47 Uhr


Aktuelles

Veranstaltungen

und Seminare

 

Bibelnachmittage in Gummersbach

 

Gastgeber:

Bibelgemeinde Gummersbach e. V.

Wo:
Hohe Straße 26, 51643 Gummersbach

 

Wann:

Sonntag, 09.06.2019, 15.00 Uhr

Thema:
Gott mit Freuden dienen aus einem von ihm geschenkten neuen Leben (Römerbrief, Kapitel 7).

 

 

 

 

Beiträge (chronologisch)

 

2019

Freitag, 30.08.2019 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Römerbrief 1,16-32

Donnerstag, 22.08.2019 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung zum Römerbrief

Donnerstag, 15.08.2019 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 6,7-18

Freitag, 09.08.2019 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,19-6,6

Dienstag, 06.08.2019 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,13-18

Donnerstag, 18.07.2019 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,1-12

Donnerstag, 11.07.2019 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,21-31

Donnerstag, 04.07.2019 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,8-20

Donnerstag, 27.06.2019 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,23-4,7

Donnerstag, 20.06.2019 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,15-22

Freitag, 14.06.2019 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,10-14

Donnerstag, 06.06.2019 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,1-9

Donnerstag, 23.05.2019 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,15-21

Donnerstag, 16.05.2019 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,11-14

Donnerstag, 09.05.2019 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,1-10

Donnerstag, 02.05.2019 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,11-24

Montag, 29.04.2019 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,1-10

Donnerstag, 18.04.2019 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,29-50,26

Freitag, 12.04.2019 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,1-28

Donnerstag, 04.04.2019 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 48

Donnerstag, 28.03.2019 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 46,28-47,31

Freitag, 22.03.2019 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,16-46,7

Sonntag, 17.03.2019 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,1-15

Freitag, 08.03.2019 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,18-34

Freitag, 01.03.2019 (8., 9. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,1-17

Auslegung 1. Mose 43,15-34

Donnerstag, 14.02.2019 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,28-43,14

Freitag, 25.01.2019 (3., 4. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,1-27 (4. KW)

Auslegung 1. Mose 41 (3. KW)

Donnerstag, 10.01.2019 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 40

 

 

2018

 

Dienstag, 25.12.2018 (51. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Predigten.

"Weihnachten - Eine Einladung zur selbstvergessenen Freude am ewigen Vater und seinem ewigen Sohn"

Predigt über Johannes 5,30-47
Predigt über Johannes 5,16-29

Donnerstag, 13.12.2018 (50. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 39

Donnerstag, 06.12.2018 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 38

Donnerstag, 29.11.2018 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 37

Freitag, 23.11.2018 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 33

Donnerstag, 15.11.2018 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 32

Freitag, 09.11.2018 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 31,1-32,1

Freitag, 02.11.2018 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 30,25-43

Donnerstag, 25.10.2018 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,31-30,24

Freitag, 19.10.2018 (42. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,1-30

Donnerstag, 11.10.2018 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 28,10-22

Donnerstag, 04.10.2018 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 27,30-28,9

Donnerstag, 27.09.2018 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 26,34-27,29

Donnerstag, 20.09.2018 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 25,19-33

Montag, 17.09.2018 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 22

Donnerstag, 06.09.2018 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 21,1-21

Donnerstag, 30.08.2018 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 20

Freitag, 24.08.2018 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 19

Freitag, 17.08.2018 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 18

Donnerstag, 09.08.2018 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 17

Donnerstag, 02.08.2018 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 16

Donnerstag, 26.07.2018 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 15

Freitag, 20.07.2018 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 13,3-14,24

Freitag, 13.07.2018 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 12,4-13,2

Donnerstag, 05.07.2018 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung in die Abrahamsgeschichte 1. Mose 12-25

Donnerstag, 28.06.2018 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,15-23

Freitag, 22.06.2018 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,1-10

Donnerstag, 14.06.2018 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,14-21

Sonntag, 10.06.2018 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,12-14

Dienstag, 29.05.2018 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,1-11

Donnerstag, 24.05.2018 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 4,9-25

Donnerstag, 17.05.2018 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,27-4,8

Freitag, 11.05.2018 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,9-20

Donnerstag, 03.05.2018 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,1-8

Donnerstag, 26.04.2018 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,17-29

Donnerstag, 19.04.2018 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,1-16

Donnerstag, 12.04.2018 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 42

Donnerstag, 05.04.2018 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,15-41,26

Sonntag, 01.04.2018 (12., 13. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,6-15 (13. KW)

Auslegung zu Hiob 38,39-40,5 (12. KW)

Donnerstag, 15.03.2018 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 38,1-38

Samstag, 10.03.2018 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 36-37

Donnerstag, 01.03.2018 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 34-35

Freitag, 23.02.2018 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 33

Donnerstag, 15.02.2018 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 32

Donnerstag, 08.02.2018 (6. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 31

Samstag, 03.02.2018 (5. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 30

Samstag, 27.01.2018 (4. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 29

Donnerstag, 18.01.2018 (3. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 28

Samstag, 13.01.2018 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Bibelleseplan.

Bibelleseplan (Beitrag)

Donnerstag, 04.01.2018 (1. KW)

Heute erscheint ein Bibelleseplan für das Neue Jahr.

Bibelleseplan für das Neue Jahr

 

2017

Donnerstag, 21.12.2017 (51. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Weihnachtspredigt 2017 "Das Vorrecht, Gottes Kind zu sein"

Freitag, 08.12.2017 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 27

Donnerstag, 30.11.2017 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 25-26

Sonntag, 26.11.2017 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 24,1

Samstag, 18.11.2017 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 23

Freitag, 10.11.2017 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 22

Freitag, 03.11.2017 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 21

Donnerstag, 26.10.2017 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 20

Donnerstag, 12.10.2017 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 19,13-29

Donnerstag, 05.10.2017 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 18,1-19,12

Donnerstag, 28.09.2017 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 17

Donnerstag, 21.09.2017 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 16

Donnerstag, 14.09.2017 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 15

Donnerstag, 07.09.2017 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 13,13-14,22

Freitag, 01.09.2017 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 12,1-13,12

Donnerstag, 24.08.2017 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 11

Donnerstag, 17.08.2017 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 9,11-10,22

Donnerstag, 10.08.2017 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 8,1-9,10

Freitag, 04.08.2017 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 15-25

Freitag, 28.07.2017 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 4-14

Samstag, 22.07.2017 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 1-3

Donnerstag, 13.07.2017 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 3. Johannesbrief

Donnerstag, 06.07.2017 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 2. Johannesbrief

Donnerstag, 29.06.2017 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,14-21

Donnerstag, 22.06.2017 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,4-13

Donnerstag, 15.06.2017 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,17-5,3

Freitag, 09.06.2017 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,7-16

Donnerstag, 01.06.2017 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,1-6

Freitag, 26.05.2017 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 3,11-24

Freitag, 19.05.2017 (20.  KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,29-3,10

Freitag, 12.05.2017 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,7-28

Donnerstag, 04.05.2017 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 1,1-2,6

Donnerstag, 17.04.2017 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Gott spricht Sünder gerecht - gerechterweise

Donnerstag, 20.04.2017 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 6-7

Donnerstag, 06.04.2017 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 4-5

Donnerstag, 30.03.2017 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 5,12-20

Donnerstag, 23.03.2017 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 4,13-5,11

Donnerstag, 16.03.2017 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 3,1-4,12

Donnerstag, 09.03.2017 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,19-2,26

Donnerstag, 02.03.2017 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,1-18

Donnerstag, 23.02.2017 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Hiob 1-3

Die Reden Elihus; Hiob 32-37  => Der Kampf um den Ruf Gottes als gerechter Herrscher

 

1)       Hiob ist gegenüber Gott so offensichtlich im Unrecht, dass ein junger Mann das Wort ergreift.  => 32,1-22

 

2)       Gott ist größer als wir Menschen, daher kann seine Gerechtigkeit in der Herrschaft über die Welt nicht von uns beurteilt werden.  => 33,1-33

 

3)       Gott ist unabhängig von uns Menschen und braucht uns nicht. Darum kann er uns ohne Ansehen der Person richten, darum muss er sich uns gegenüber auch nicht rechtfertigen, wenn wir in seiner Herrschaft über die Welt seine Gerechtigkeit nicht umfassend erkennen können.  => 34,1-35,16

 

 

34,1)Elihu fuhr fort mit seiner Rede: 2)Hört meine Worte, ihr Weisen, gebt mir Gehör, ihr Kundigen! 3)Denn das Ohr prüft die Worte wie der Gaumen die Speisen im Mund schmeckt. 4)Lasst uns prüfen, was richtig ist! Lasst uns untereinander entscheiden, was gut ist!

 

-          „ihr Weisen“ => Elihu wendet sich hier an die drei Freunde Hiobs. Hiob ist in der Anrede nicht mit eingeschlossen, was von Vers 5 an deutlich wird. Es tritt nun in Kapitel 34 ein überraschender Wechsel im Ton gegenüber Hiob ein. In Kapitel 33 hat Elihu ihn versichert, dass er es gut mit ihm meint und bereit ist, seine Einwände zu hören. Aber zu Beginn von Kapitel 34 vollzieht Elihu mit den drei Freunden einen Schulterschluss und grenzt Hiob dabei aus. Mit ihnen will er den Fall Hiobs untersuchen, mit ihm als Wortführer.

-          „denn“ => Elihu nennt hier den Grund, warum die drei Freunde ihm zuhören sollten: Das Ohr ist das Organ, welches die Worte prüft. Er geht hier davon aus und weist sie darauf hin, dass ihre Ohren Gutes zu hören bekommen werden.

-          „Lasst uns prüfen“ => Elihu will mit den drei Freunden nicht ins Gespräch kommen. Es bleibt bei seinem grundsätzlichen Urteil über sie, dass sie darin versagt haben, Hiobs Schuld nachzuweisen. Er will sie freundlich stimmen, um dann allein auf den Fall Hiobs einzugehen. Dabei treibt ihn die Überzeugung an, dass er ihm seine Schuld nachweisen kann.

 

34,5)Hiob hat gesagt: „Ich bin unschuldig, aber Gott lässt mich keine Gerechtigkeit erfahren. 6)Was meine Verurteilung anbetrifft, ich nenne es eine Lüge. Obwohl ich unschuldig bin, hat mich ein Pfeil unheilbar verwundet.“

 

-          „Hiob hat gesagt“ => Elihu zitiert teilweise nicht wörtlich, sondern fasst mit eigenen Worten zusammen die Meinung Hiobs bezüglich seines Falls zusammen. Tatsächlich hat Hiob wieder und wieder seine Unschuld beteuert und behauptet, dass Gott ihn zu Unrecht bestraft. Hiob steht durch die Leiden als Verurteilter da und nennt es, so Elihu, eine Lüge, das heißt ein falsches Zeugnis gegen ihn.

 

34,7)Gibt es so jemanden wie Hiob noch einmal? Er trinkt Spottworte wie Wasser, 8)er geht seinen Weg in Gemeinschaft mit Übeltätern, er macht gemeinsame Sache mit Gottlosen. 9)Denn er sagt ja: „Es bringt einem Menschen nichts, wenn er seine Freude an Gott hat.“

 

-          „er trinkt Spottworte wie Wasser“ => Für Elihu ist es eine Verspottung Gottes, wenn Hiob behauptet, Gott würde seine Gerechtigkeit nicht anerkennen. Hiob trinkt solchen Spott wie Wasser, das heißt es ist für ihn die Befriedigung eines grundlegenden Bedürfnisses, Gott zu verspotten.

-          „denn er sagt ja“ => Elihu will in Vers 8 nicht sagen, dass Hiob sich im wörtlichen Sinn einer Bande von Verbrechern angeschlossen hat. Aber dadurch, dass er Gott verspottet, gehört er eigentlich zu dieser Gruppe von gottlosen Menschen.

-          „es bringt einem Menschen nichts, wenn er seine Freude an Gott hat“ => Hier unterstellt Elihu Hiob etwas, was nicht stimmt. Hiob wertschätzt Gott über seine Gaben. Es bedeutet Hiob sehr viel, seine Freude über Gott zu haben. Aber angesichts seiner Leiden, die er als ungerechte Bestrafung durch Gott ansieht, ist ihm die Freude über Gott vergangen. Darüber einfach hinwegzugehen und sich nach den Gaben Gottes auszustrecken, will Hiob nicht, und das spricht für ihn. Elihu hat Recht, wenn er Hiob Selbstgerechtigkeit vorwirft und dass er Gottes Gerechtigkeit in Zweifel zieht. Aber er deutet Hiobs Beweggründe für seine Anklagen Gottes falsch: Hiob klagt ihn nicht dafür an, dass er ihm Dinge weggenommen hat, sondern dass er seine Gerechtigkeit nicht anerkennt. Dass Gott seine Gerechtigkeit nicht anerkennt, folgert Hiob fälschlicherweise aus seinen Leiden, die er als Strafe deutet.

 

34,10)Darum hört, ihr einsichtigen Männer, was ich sage: Fern liegt es Gott, Böses zu tun! Fern liegt es dem Allmächtigen, Unrecht zu verüben!

 

-          „darum“ => Elihu hat Hiob in den Versen 6-9 vorgehalten, dass er Gottes Gerechtigkeit in Frage stellt. Hiobs Behauptung ist sozusagen die Ursache für die Gegenbehauptung von Elihu: Gott ist gerecht, er ist frei von allem Bösen. Das heißt Gott belohnt die Guten und bestraft die Bösen. Elihu hat natürlich Recht mit diesem Bekenntnis. Fraglich bleibt teilweise nur, wie er diese Wahrheit auf den Fall von Hiob anwendet. Die Tatsache, dass Gott gerecht ist, ist für Elihu eine wesentliche Grundlage seiner Herrschaft über diese Welt. Er wird dies in den Versen 11-20 entfalten.

 

34,11)Es ist gewiss, dass Gott den Menschen entsprechend ihrer Taten vergilt; er lässt sie das erfahren, was ihr Verhalten verdient. 12)Es ist völlig klar, dass Gott nichts Böses tut; der Allmächtige beugt das Recht nicht. 13)Gibt es einen, der ihm die Erde unterstellt hat? Gibt es einen, der ihm die Herrschaft über die Welt anvertraut hat? 14)Wenn er wollte und seinen Geist und Atem zurückzöge, 15)dann würde alles Leben völlig zugrunde gehen, die ganze Menschheit würde zum Staub zurückkehren.

 

-          „es ist gewiss“ => Elihu ist auch ein Anhänger des TEZ wie auch die drei Freunde und Hiob. Auch wenn er komplexer denkt als die drei Freunde, ist er doch auch nicht in der Lage, Hiobs Fall angemessen zu beurteilen.

-          „gibt es einen, der ihm die Erde unterstellt hat“ => Die erwartete Antwort auf diese Frage lautet „nein“. Es gibt niemanden, der über Gott steht. Gott ist der einzige, der über der Schöpfung steht. Elihu spricht in den Versen 13-15 über die Unabhängigkeit Gottes gegenüber seinen Geschöpfen. Er spricht hier eine wichtige Wahrheit an: Gott hat die Schöpfung nicht geschaffen, weil er sie braucht. Er ist ihr gegenüber frei. Wenn er wollte, könnte er sie wieder ins Nichts fallen lassen. Aber er will sich aus freien Stücken als Gott und Herrscher seiner Schöpfung erweisen. Nur weil Gott seine Geschöpfe erhält, bleiben sie am Leben.

Es ist nicht ganz klar, wie Elihu Gottes Unabhängigkeit und Freiheit mit seiner Gerechtigkeit in Verbindung bringt. Vielleicht will er damit unterstreichen, dass Gott grundsätzlich uns gegenüber nicht verantwortlich sein kann für das, was er tut. Wenn er will, kann er uns dem Tod überlassen, er ist nicht verpflichtet, uns das Leben, welches er uns einmal gegeben hat, für immer zu erhalten. Er ist frei, das zu tun, aber wir können es nicht von ihm fordern. Es gibt kein Prinzip Gerechtigkeit, welches über Gott steht.

Oder aber Elihu will lediglich darauf hinweisen, dass Gott nicht Macht vor Recht gelten lässt. Gott könnte, die Macht hat er, auch die Gerechten vorzeitig sterben lassen zusammen mit den Ungerechten. Das tut er aber nicht: Es leben viele Menschen, Gott lässt sie am Leben, weil sie gerecht sind. Es kann niemand anders als Gott sein, der sie am Leben lässt, da alles Leben von ihm abhängig ist. Und darin, dass Gott sie leben lässt, zeigt sich seine Gerechtigkeit.

Unabhängig davon, in welcher Weise Elihu hier Gottes Unabhängigkeit und Gerechtigkeit miteinander verbindet, stellt sich die grundlegende Frage: Ist Gott gegenüber seinen Geschöpfen, nämlich wenn sie gerecht sind, zu irgendetwas verpflichtet ist oder ist es grundlose Gnade, wenn er sie leben lässt? Diese Fragen lassen sich nicht ohne weiteres beantworten. Wäre Gott ungerecht, wenn er diejenigen, die an Jesus glauben, nicht für gerecht erklärt? In gewisser Weise schon. Gleichzeitig ist es aber ja auch Ausdruck seiner freien Gnade, wenn er Sündern die Schuld vergibt. Es gibt hier kein eindeutiges Entweder - Oder. Vielleicht kann man es so verbinden: Gott, der uns gegenüber eigentlich zu nichts verpflichtet ist, hat sich aus freiem und unabhängigen Willen heraus entschieden, uns gegenüber eine Pflicht auf sich zu nehmen: Er rechnet denen, die an Jesus glauben, seine göttliche Gerechtigkeit zu, so dass die Rettung nicht nur Ausdruck seiner freien Gnade ist, sondern auch seiner Gerechtigkeit. Beide Aspekte der Errettung dienen unserer Heilsgewissheit: Gottes Gnade ist frei und zugleich verbindlich.

 

34,16)Wenn du Einsicht hast, Hiob, dann hör dir dies an, achte auf die Worte, die ich sage! 17)Kann jemand, der die Gerechtigkeit hasst, herrschen? Willst du den Gerechten, den Allmächtigen, verurteilen? 18)Er sagt zu einem König: „Du Übeltäter!“, zu Fürsten: „Du Gottloser!“. 19)Er lässt für Fürsten kein Sonderrecht gelten; er zieht die hochstehenden Leute gegenüber den Armen nicht vor, da sie alle ja das Werk seiner Hände sind. 20)Sie können von einem Augenblick auf den nächsten sterben, mitten in der Nacht. Die Fürsten werden ins Wanken gebracht und vergehen, die Machthaber beseitigt Gott ohne Anstrengung.

 

-          „kann jemand, der die Gerechtigkeit hasst, herrschen“ => Elihu geht davon aus, dass eine Herrschaft nur dann ihren Namen verdient, wenn sie auf Ausgleich und eine gewisse Gleichbehandlung gegenüber den Beherrschten aus ist. Solch eine Herrschaft kann nur von jemandem ausgeübt werden, der die Gerechtigkeit bejaht.

-          „willst du den Gerechten, den Allmächtigen, verurteilen“ => Elihu bringt hier seine Entrüstung zum Ausdruck. Gott sorgt dafür, dass auf der Erde Gerechtigkeit herrscht, dass Schuldige schuldig gesprochen und Unschuldige frei gesprochen werden. Gott erhält diese Ordnung als unabhängiger Schöpfer trotz allem Bösen in der Welt aufrecht. Hiob geht so weit, dass er nicht nur einen unschuldigen Menschen für ungerecht erklärt, sondern Gott.

-          „er sagt zu einem König: Du Übeltäter“ => Elihu verteidigt weiter die Gerechtigkeit Gottes mit dem Hinweis auf seine Unabhängigkeit und Souveränität gegenüber seinen Geschöpfen. Seine Unabhängigkeit ermöglicht es ihm, gegenüber allen Menschen gleiches Recht gelten zu lassen. Dies zeigt sich tatsächlich daran, dass Gott gegenüber Fürsten und Machthabern dasselbe Recht anwendet wie gegenüber geringer gestellten Menschen: Sie alle bestraft er, wenn sie Unrecht tun. Dies mag nicht in allen Fällen ersichtlich sein, aber es gibt genügend Fälle, wo dies zu beobachten ist. Diese Fälle sind so zahlreich, dass man daraus grundsätzlich ableiten kann: Gott übt als der unabhängige Schöpfer der Welt eine gerechte Herrschaft aus. Die Welt mit ihren Ordnungen funktioniert weitgehend, also kann man von einer gerechten Herrschaft Gottes sprechen.

-          „Sie können von einem Augenblick auf den nächsten sterben“ => Gott sorgt regelmäßig dafür, dass Machthaber, die sich nicht an die Grundsätze einer gerechten Herrschaft halten, vorzeitig sterben. Auch das ist Ausdruck seiner gerechten Herrschaft über die Welt.

Elihu sagt viel Richtiges über die Herrschaft Gottes. Aber es bleibt fraglich, ob seine Ausführungen eine befriedigende Antwort auf den Fall von Hiob darstellen. Für ihn scheint die Gerechtigkeit auch wie ein Korsett zu sein, dass Gott in seiner Freiheit, über diese Welt zu herrschen, einschränkt. Es gibt noch andere Grundsätze, die Gott in seiner Herrschaft über diese Welt berücksichtigt, zum Beispiel unverdiente Gnade und unermessliche Weisheit.

 

34,21)Gottes Augen sind ja auf die Wege der Menschen gerichtet; er sieht jeden ihrer Schritte. 22)Es gibt keine Dunkelheit, so tief sie auch sein mag, in der sich die Übeltäter vor Gott verstecken können. 23)Gott setzt nicht extra eine Zeit für jemanden fest, zu der er vor ihm zur Gerichtsverhandlung erscheinen soll. 24)Er zerschmettert die Machthaber ohne Untersuchung, er setzt andere an ihre Stelle. 25)So genau weiß er um ihre Taten; er kann sie bei Nacht zu Boden werfen, so dass sie zerschmettert daliegen. 26)Er streckt sie nieder wegen ihrer Gottlosigkeit, dort, wo alle es sehen können. 27)Denn sie haben damit aufgehört, ihm zu folgen; seine Gebote haben sie nicht beachtet. 28)Sie ließen die Armen zu Gott schreien, und er hörte den Schrei der Unterdrückten.

 

-          „Machthaber“ => Elihu veranschaulicht Gottes gerechte Herrschaft über die Welt daran, wie er mit gottlosen Machthabern umgeht. Dies ist das Thema der Verse 21-30.

-          „Gottes Augen“ => Gottes gerechte Herrschaft ist nach Elihu auch dadurch garantiert, dass er alles sieht und alles weiß. Er muss die Fälle von Unrecht nicht erst prüfen, sondern bereits in dem Moment, wo sie geschehen, weiß Gott über alles Bescheid. Deswegen kann er Machthaber zu der von ihm bestimmten Zeit ohne jegliche Ankündigung stürzen, indem er sie einfach sterben lässt.

-          „wo alle es sehen können“ => Gott stürzt die Machthaber auf eine Weise, dass die Leute erkennen können, dass sie für ihre Gottlosigkeit gerichtet worden sind.

-          „sie ließen die Armen zu Gott schreien“ => Elihu veranschaulicht Gottes Souveränität in der Herrschaft über die Welt. Eine Zeit lang mögen gottlose Machthaber die Oberhand haben. Aber durch ihre Unterdrückung legen sie selbst den Keim für ihre Vernichtung. Denn ihre Unterdrückung lässt die Armen zu Gott schreien, und der wartet nur darauf, ihre Hilferufe zu erhören.

 

34,29)Wenn Gott schweigt, wer kann ihn dafür verurteilen? Wenn er sein Angesicht verbirgt, wer kann ihn dann sehen? Und doch herrscht er über ganze Völker und über jeden einzelnen Menschen gleichermaßen. 30)So kommt es, dass nicht die Gottlosen regieren und Völker zu ihren Gefangenen werden.

 

-          „wenn Gott schweigt … und doch herrscht er“ => Dies ist ein Vorwurf, den Hiob Gott gemacht hat. Er sieht in Gottes Schweigen das Zugeständnis, sich im Fall Hiob geirrt zu haben. Das will er aber nicht zugeben, sondern will die Sache gleichsam aussitzen. Elihu stellt demgegenüber richtig fest, dass es in manchen Situationen so ist, dass Gottes gerechte Herrschaft nicht offensichtlich ist. Elihu stellt fest: Gott ist gar nicht dazu verpflichtet, so zu regieren, dass wir seine gerechte Herrschaft immer nachvollziehen können. Er muss sich uns gegenüber nicht rechtfertigen. Gleichwohl können wir aufgrund der Unabhängigkeit und Souveränität Gottes wissen, dass er in allen Dingen gerecht regiert. Elihu sagt hier wichtige und richtige Dinge.

 

34,31)Ja, wer hat da zu Gott gesagt: „Ich bin ohne Schuld, und ich werde nicht korrupt handeln. 32)Zeige mir die Sünde, die ich nicht sehe. Wenn ich Böses getan habe, dann will ich es nicht wieder tun.“ 33)Wird Gott dich etwa nach deinen Bedingungen belohnen, wo du ihn doch abgelehnt hast? Das musst du für dich entscheiden, nicht ich. Sag, wie du darüber denkst!

 

-          „ich bin ohne Schuld“ => Vers 31 ist schwierig zu übersetzen und zu deuten. Daher ist dem Gedankengang in den Versen 31-33 kaum zu folgen. Nach herkömmlicher Deutung legt Elihu Hiob hier Worte der Umkehr in den Mund: „Ich bin schuldig und will nicht weiter sündigen. Lehre mich, was ich nicht sehe, und wenn ich falsch gehandelt habe, so will ich es nicht wieder tun.“ Diese Übersetzung enthält eine Schwierigkeit: Zuerst wird die Schuld bekannt, dann aber wird Gott gebeten, zu zeigen wo eventuell Schuld vorliegt.

Naheliegender scheint die in der obigen Übersetzung vertretene Deutung zu sein: Elihu fasst mit eigenen Worten den Anspruch Hiobs zusammen, nach dem er sich vor Gott für gerecht hält.

-          „ich werde nicht korrupt handeln“ => Elihu fasst Hiobs Sicht auf seinen Fall richtig zusammen. Er hält sich für gerecht und ist nicht bereit, so zu tun, als habe er gesündigt, nur damit die Leiden aufhören. Hiob fordert Gott auf, ihm zu zeigen, wo er gesündigt hat. Er ist dabei überzeugt, dass er zu Unrecht bestraft wird und Gott dies auch weiß.

-          „wird Gott dich etwa nach deinen Bedingungen belohnen“ => Elihu warnt Hiob davor, seine unbußfertige Haltung gegenüber Gott aufrecht zu erhalten. Er kann von Gott nicht fordern, dass er sich vor ihm rechtfertigt oder Hiobs Gerechtigkeit anerkennt. Elihu sieht richtig, dass Hiobs Selbstverfluchung als Versuch, Gott in eine Zwickmühle zu bringen (Kapitel 31), eine Beleidigung Gottes gewesen ist. Er muss aufhören, gegen Gott zu rebellieren, sonst zieht er sich sein Gericht zu.

 

34,34)Jeder verständige Mensch, jede weise Person wird mir zustimmen und sagen: 35)„Hiob redet ohne Einsicht, seine Worte zeigen, dass er nicht verständig ist. 36)Ach, dass doch Hiob durch und durch geprüft würde! Denn er gibt Antworten wie die eines Gottlosen. 37)Ja, er fügt zu seiner Sünde Rebellion hinzu: Er fuchtelt unter uns verächtlich und wütend mit den Händen herum; er redet viele Worte gegen Gott.“

 

-          „er fügt zu seiner Sünde Rebellion hinzu“ => Elihu unterscheidet hier wohl die Sünde, die zu Hiobs Leiden geführt hat, und die, aus seiner Sicht schlimmere, Rebellion als Antwort auf die Leiden. Elihu hat Recht, wenn er die Rebellion Hiobs tadelt; er hat Unrecht, wenn er Hiobs Leiden auf eine Sünde zurückführt.

 

35,1)Elihu fuhr fort und sagte: 2)Glaubst du ernsthaft, dass es richtig ist, wenn du behauptest: „Ich bin gerechter als Gott!“3)oder wenn du solche Fragen stellst: „Was nützt es mir? Welchen Vorteil habe ich davon, dass ich nicht sündige?“.

 

-          „was nützt es mir“ => Elihu fasst hier mit eigenen Worten zusammen, wie er Hiobs Anklage gegen Gott deutet: Hiob verbindet mit der Frömmigkeit einen Nutzen. Elihu hat mit dieser Annahme nicht gänzlich Unrecht. Hiob hängt der Weltanschauung des TEZ an und danach belohnt Gott die Gerechten mit einem guten Leben, bewahrt sie vor schweren Leiden, einem Verlust der Ehre und einem vorzeitigen Tod. Aber auch wenn Hiob dies in Verbindung mit seiner Gerechtigkeit sieht, wird er nicht von der Aussicht auf Lohn angetrieben, Gott zu gehorchen. Er weigert sich ja beharrlich, Umkehr zu heucheln, nur um die Leiden wieder los zu werden. Er hat vielmehr ein Problem damit, dass Gott ungerecht zu sein scheint. Und dieses Problem kann für ihn nicht dadurch gelöst oder aufgehoben werden, dass Gott ihm Gaben gibt. Dieses tieferliegende Problem Hiobs sieht Elihu genauso wenig wie die drei Freunde.

 

35,4)Ich werde dir darauf Antwort geben, auch deinen Freunden bei dir. 5)Schau hinauf und guck dir den Himmel an, betrachte die Wolken hoch über dir! 6)Wenn du sündigst, welchen Schaden fügst du Gott damit zu? Selbst wenn deine Übertretungen zahlreich sind, was tust du ihm damit zuleide? 7)Und wenn du gerecht bist, was gibst du Gott damit? Was überhaupt empfängt Gott aus deiner Hand? 8)Es ist dein Mitmensch, der unter deiner Gottlosigkeit zu leiden hat. Und es ist dein Nächster, dem deine Gerechtigkeit zu Gute kommt.

 

-          „wenn du gerecht bist, was gibst du Gott damit“ => In den Religionen hat man gewöhnlich bestimmte Vorstellungen über das Zusammenleben der Götter und der Menschen. Ein wichtige Vorstellung ist dabei das Prinzip vom gegenseitigen Nutzen: Die Götter tun den Menschen Gutes, damit die Menschen ihnen Gutes tun; die Götter geben den Menschen, und die Menschen geben den Göttern. Der TEZ ist anfällig dafür, in diese Vorstellung von einem begrenzten und von Menschen abhängigen Gott zu verfallen. Elihu hebt hier, auch wenn er selbst dem TEZ verhaftet ist, die Unabhängigkeit Gottes gegenüber dem Menschen hervor. Gott braucht uns nicht, er ist in sich selbst ein unendlicher Gott, der reich ist an allem. Er ist der Geber aller Gaben. Elihu hat Recht, wenn er so von Gott spricht. Aber er hat Unrecht, wenn er Hiob unterstellt, er würde Gott deshalb nicht mehr dienen, weil es sich für ihn nicht mehr lohnte.

-          „es ist dein Nächster, dem deine Gerechtigkeit zu Gute kommt“ => Elihu zeigt hier eine bemerkenswerte Einsicht in den Zusammenhang von Gottesdienst und Nächstenliebe. Dem Mitmenschen kann man eigentlich nur dann ohne Berechnung dienen, wenn man sich nicht mit eigenen Taten das Wohlwollen Gottes verdienen will.

 

35,9)Da schreien Menschen zu Gott, weil sie unterdrückt werden; sie rufen um Hilfe wegen der Willkür der Machthaber. 10)Aber sie beten nicht so: „Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Lobgesänge schenkt in dunkler Nacht, 11)der uns mehr belehrt als die Tiere auf der Erde, der uns weiser macht als die Vögel am Himmel.“ 12)Obwohl sie zu Gott schreien, hilft er ihnen nicht, weil sie hochmütig und gottlos sind. 13)Natürlich erhört Gott solche leeren Bitten nicht; der Allmächtige schenkt ihnen keine Beachtung.

 

-          „da schreien Menschen zu Gott“ => Elihu spricht hier von Menschen, die in der Not zu Gott schreien, aber keine Hilfe von ihm empfangen (Vers 12). Der Grund dafür liegt darin, dass sie in der falschen Haltung zu Gott beten: Sie sind selbst gottlos, machen dann die Erfahrung, von gottlosen Machthabern unterdrückt zu werden. In der Not schreien sie zu Gott, er möge sie von diesen Machthabern befreien. Aber Gott tut dies nicht, weil sie ihr gottloses Wesen nicht lassen wollen. Sie wollen sich durch die Leiden, die Gott wegen ihrer Gottlosigkeit über sie verfügt hat, nicht züchtigen und belehren lassen.

-          „wo ist Gott, mein Schöpfer“ => Elihu liegt denen, die Gott durch Leiden züchtigt, dieses Gebet in den Mund. Die Rede von Gott dem Schöpfer soll wohl seine Unabhängigkeit gegenüber dem Betenden hervorheben. Gott ist nicht jemand, der wie ein Automat funktioniert und immer das gibt, was einer von ihm erbittet. Durch Gebet kriegen wir Gott nicht in unsere Gewalt, wir können ihn nicht manipulieren. Sondern als Schöpfer hält er unser Leben in der Hand, wir sind ganz und gar von ihm abhängig.

-          „der Lobgesänge schenkt in dunkler Nacht“ => Elihu verbindet die Unabhängigkeit Gottes mit seiner Eigenschaft der Barmherzigkeit. Wenn diejenigen, die Gott wegen ihrer Sünde züchtigt, in der Not zur Besinnung kommen, werden sie ihre Sünde bekennen und dann voller Hoffnung darauf warten, dass Gott sie aus der Not befreit. Noch während die Not da ist, (bildlich dargestellt als dunkle Nacht), erwarten sie die baldige Rettung (bildlich gesprochen: wenn am Morgen die Sonne aufgeht).

 

35,14)Wieviel weniger erhört er dich, wenn du ihm vorhältst, du könntest ihn nicht sehen, dein Fall läge ihm schon vor und du würdest immer noch auf ihn warten! 15)Gott hat dich in seinem Zorn noch nicht endgültig bestraft und macht von deiner Rebellion nicht viel Aufheben. 16)Darum öffnet Hiob seinen Mund zu leerem Geschwätz, macht viele Worte ohne Erkenntnis.

 

-          „wenn du ihm vorhältst“ => Elihu beschuldigt Hiob der Ungeduld, die kennzeichnend für die Gottlosen ist. Er will schnelle Hilfe von Gott, will sich aber durch die Leiden nicht zur Umkehr erziehen lassen. Hiob würde Gott dreist herbeizitieren und sich darüber aufregen, dass Gott sich nicht von ihm kommandieren lässt.

-          „Gott macht von deiner Rebellion nicht viel Aufheben“ => Hiob ist davon überzeugt, dass Gott zu seinem Fall schweigt, weil er weiß, dass er ihn zu Unrecht leiden lässt, sich dies aber nicht eingestehen will. Und was für die Annahme Hiobs spricht, ist die Tatsache, dass er, trotzdem er Gott herausfordert, immer noch am Leben ist. Laut Elihu nimmt Hiob dies zum Anlass, jegliche Zurückhaltung gegenüber Gott aufzugeben (Vers 16). Elihu weist Hiob daraufhin, dass Gott einen anderen Grund hat, warum er ihn trotz seiner Bosheit noch nicht endgültig gerichtet hat: Hiob ist nicht so wichtig, wie er sich hält. Seine Anklagen sind die eines kleinen Menschen gegenüber einem unabhängigen Gott. Gott kann sein Gericht geduldig hinausziehen, weil er keine beleidigte Leberwurst ist. Elihu sagt hier Richtiges über Gottes Unabhängigkeit gegenüber Hiob und seinen Anklagen. Gleichwohl macht Gott später einiges Aufheben von den Vorwürfen, die Hiob ihm gegenüber erhoben hat. Seine Unabhängigkeit ist nicht mit Gleichgültigkeit zu verwechseln.

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