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Durch Christus neue Schöpfung

Zeitpunkt der letzten Bearbeitung

Donnerstag, 16.05.2019, 15.15 Uhr


Aktuelles

Veranstaltungen

und Seminare

 

Bibelnachmittage in Gummersbach

 

Gastgeber:

Bibelgemeinde Gummersbach e. V.

Wo:
Hohe Straße 26, 51643 Gummersbach

 

Wann:
Samstag, 27.04.2019, 15.00 Uhr

Thema:
Was hat Heiligung mit Heilsgewissheit zu tun? (Römerbrief, Kapitel 6)

 

Wann:
Sonntag, 12.05.2019, 14.30 Uhr

Thema:
Gott mit Freuden dienen ohne Sollordnung (Römerbrief, Kapitel 7)

 
 

 

Beiträge (chronologisch)

 

2019

Donnerstag, 23.05.2019 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,15-21

Donnerstag, 16.05.2019 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,11-14

Donnerstag, 09.05.2019 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,1-10

Donnerstag, 02.05.2019 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,11-24

Montag, 29.04.2019 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,1-10-1

Donnerstag, 18.04.2019 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,29-50,26

Freitag, 12.04.2019 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,1-28

Donnerstag, 04.04.2019 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 48

Donnerstag, 28.03.2019 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 46,28-47,31

Freitag, 22.03.2019 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,16-46,7

Sonntag, 17.03.2019 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,1-15

Freitag, 08.03.2019 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,18-34

Freitag, 01.03.2019 (8., 9. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,1-17

Auslegung 1. Mose 43,15-34

Donnerstag, 14.02.2019 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,28-43,14

Freitag, 25.01.2019 (3., 4. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,1-27 (4. KW)

Auslegung 1. Mose 41 (3. KW)

Donnerstag, 10.01.2019 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 40

 

 

2018

 

Dienstag, 25.12.2018 (51. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Predigten.

"Weihnachten - Eine Einladung zur selbstvergessenen Freude am ewigen Vater und seinem ewigen Sohn"

Predigt über Johannes 5,30-47
Predigt über Johannes 5,16-29

Donnerstag, 13.12.2018 (50. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 39

Donnerstag, 06.12.2018 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 38

Donnerstag, 29.11.2018 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 37

Freitag, 23.11.2018 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 33

Donnerstag, 15.11.2018 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 32

Freitag, 09.11.2018 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 31,1-32,1

Freitag, 02.11.2018 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 30,25-43

Donnerstag, 25.10.2018 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,31-30,24

Freitag, 19.10.2018 (42. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,1-30

Donnerstag, 11.10.2018 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 28,10-22

Donnerstag, 04.10.2018 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 27,30-28,9

Donnerstag, 27.09.2018 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 26,34-27,29

Donnerstag, 20.09.2018 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 25,19-33

Montag, 17.09.2018 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 22

Donnerstag, 06.09.2018 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 21,1-21

Donnerstag, 30.08.2018 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 20

Freitag, 24.08.2018 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 19

Freitag, 17.08.2018 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 18

Donnerstag, 09.08.2018 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 17

Donnerstag, 02.08.2018 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 16

Donnerstag, 26.07.2018 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 15

Freitag, 20.07.2018 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 13,3-14,24

Freitag, 13.07.2018 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 12,4-13,2

Donnerstag, 05.07.2018 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung in die Abrahamsgeschichte 1. Mose 12-25

Donnerstag, 28.06.2018 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,15-23

Freitag, 22.06.2018 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,1-10

Donnerstag, 14.06.2018 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,14-21

Sonntag, 10.06.2018 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,12-14

Dienstag, 29.05.2018 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,1-11

Donnerstag, 24.05.2018 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 4,9-25

Donnerstag, 17.05.2018 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,27-4,8

Freitag, 11.05.2018 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,9-20

Donnerstag, 03.05.2018 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,1-8

Donnerstag, 26.04.2018 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,17-29

Donnerstag, 19.04.2018 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,1-16

Donnerstag, 12.04.2018 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 42

Donnerstag, 05.04.2018 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,15-41,26

Sonntag, 01.04.2018 (12., 13. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,6-15 (13. KW)

Auslegung zu Hiob 38,39-40,5 (12. KW)

Donnerstag, 15.03.2018 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 38,1-38

Samstag, 10.03.2018 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 36-37

Donnerstag, 01.03.2018 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 34-35

Freitag, 23.02.2018 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 33

Donnerstag, 15.02.2018 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 32

Donnerstag, 08.02.2018 (6. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 31

Samstag, 03.02.2018 (5. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 30

Samstag, 27.01.2018 (4. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 29

Donnerstag, 18.01.2018 (3. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 28

Samstag, 13.01.2018 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Bibelleseplan.

Bibelleseplan (Beitrag)

Donnerstag, 04.01.2018 (1. KW)

Heute erscheint ein Bibelleseplan für das Neue Jahr.

Bibelleseplan für das Neue Jahr

 

2017

Donnerstag, 21.12.2017 (51. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Weihnachtspredigt 2017 "Das Vorrecht, Gottes Kind zu sein"

Freitag, 08.12.2017 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 27

Donnerstag, 30.11.2017 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 25-26

Sonntag, 26.11.2017 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 24,1

Samstag, 18.11.2017 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 23

Freitag, 10.11.2017 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 22

Freitag, 03.11.2017 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 21

Donnerstag, 26.10.2017 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 20

Donnerstag, 12.10.2017 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 19,13-29

Donnerstag, 05.10.2017 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 18,1-19,12

Donnerstag, 28.09.2017 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 17

Donnerstag, 21.09.2017 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 16

Donnerstag, 14.09.2017 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 15

Donnerstag, 07.09.2017 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 13,13-14,22

Freitag, 01.09.2017 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 12,1-13,12

Donnerstag, 24.08.2017 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 11

Donnerstag, 17.08.2017 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 9,11-10,22

Donnerstag, 10.08.2017 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 8,1-9,10

Freitag, 04.08.2017 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 15-25

Freitag, 28.07.2017 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 4-14

Samstag, 22.07.2017 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 1-3

Donnerstag, 13.07.2017 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 3. Johannesbrief

Donnerstag, 06.07.2017 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 2. Johannesbrief

Donnerstag, 29.06.2017 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,14-21

Donnerstag, 22.06.2017 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,4-13

Donnerstag, 15.06.2017 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,17-5,3

Freitag, 09.06.2017 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,7-16

Donnerstag, 01.06.2017 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,1-6

Freitag, 26.05.2017 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 3,11-24

Freitag, 19.05.2017 (20.  KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,29-3,10

Freitag, 12.05.2017 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,7-28

Donnerstag, 04.05.2017 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 1,1-2,6

Donnerstag, 17.04.2017 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Gott spricht Sünder gerecht - gerechterweise

Donnerstag, 20.04.2017 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 6-7

Donnerstag, 06.04.2017 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 4-5

Donnerstag, 30.03.2017 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 5,12-20

Donnerstag, 23.03.2017 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 4,13-5,11

Donnerstag, 16.03.2017 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 3,1-4,12

Donnerstag, 09.03.2017 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,19-2,26

Donnerstag, 02.03.2017 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,1-18

Donnerstag, 23.02.2017 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Hiob 1-3

Die Reden Elihus; Hiob 32-37  => Der Kampf um den Ruf Gottes als gerechter Herrscher

 

1)       Hiob ist gegenüber Gott so offensichtlich im Unrecht, dass ein junger Mann das Wort ergreift.  => 32,1-22

 

2)       Gott ist größer als wir Menschen, daher kann seine Gerechtigkeit in der Herrschaft über die Welt nicht von uns beurteilt werden.  => 33,1-33

 

3)       Gott ist unabhängig von uns Menschen und braucht uns nicht. Darum kann er uns ohne Ansehen der Person richten, darum muss er sich uns gegenüber auch nicht rechtfertigen, wenn wir in seiner Herrschaft über die Welt seine Gerechtigkeit nicht umfassend erkennen können.  => 34,1-35,16

 

 

4)       Der große und unabhängige Gott gibt uns genügend Hinweise auf seine gerechte Herrschaft, die uns Ehrfurcht und Vertrauen einflößen sollten.  => 36,1-37,24

 

 

36,1)Elihu setzte seine Rede fort und sagte: 2)Hab noch ein wenig Geduld mit mir und lass mich dich belehren! Es gibt da noch mehr an Gottes Stelle zu sagen. 3)Ich hole mein Wissen von weit her, um zu beweisen, dass mein Schöpfer gerecht ist. 4)Ja wirklich, meine Worte sind keine Lüge, ich habe die richtige Erkenntnis.

 

-          „Wissen von weit her“ => Elihu meint hier wohl von Gott, der ihm Einsicht gegeben hat.

-          „dass mein Schöpfer gerecht ist“ => Elihu bleibt bei seinem Hauptthema, der Gerechtigkeit Gottes. Er unterscheidet sich hier von den drei Freunden: Sie legen die Betonung vor allem auf den TEZ (die Weltanschauung des strikten Tun-Ergehen-Zusammenhangs), den sie als Ausdruck der Gerechtigkeit Gottes sehen. Elihu geht auch vom TEZ aus, redet aber unabhängiger davon über die Gerechtigkeit Gottes. Hiob seinerseits nahm seinen Ausgangspunkt bei seiner eigenen Gerechtigkeit, gedeutet im Rahmen des TEZ.

-          „die richtige Erkenntnis“ => Häufig wird hier mit „vollkommene Erkenntnis“ übersetzt. Elihu will hier nicht mehr sagen, als dass seine Argumente in sich stimmig sind.

 

36,5)Gott ist wohl von überwältigender Macht, aber er weist niemanden gleichgültig ab; er ist von einem festen Vorsatz geleitet. 6)Er lässt den Gottlosen nicht lange leben und lässt denen Gerechtigkeit zu Teil werden, die unterdrückt werden. 7)Er wendet seine Augen nicht von den Gerechten ab, sondern er lässt sie zusammen mit Königen auf dem Thron sitzen; so lässt er sie herrschen und bringt sie zu Ehren.

 

-          „von einem festen Vorsatz geleitet“ => Dies ist eine schwierige Stelle. Wörtlich ist davon die Rede, dass Gott „gewaltig an Kraft und Verstand“ ist. Elihu will in Vers 5 wohl folgendes sagen: Obwohl Gott überwältigend groß und unabhängig von uns Menschen ist, sind wir ihm nicht egal. Er nimmt in seiner überwältigenden Größe Anteil an den Dingen, die uns Menschen hier auf der Erde betreffen. Es ist ihm ein Anliegen, dass Menschen das bekommen, was sie verdienen.

 

36,8)Wenn sie in Ketten gelegt und mit Stricken des Elends gefesselt sind, 9)dann zeigt er ihnen damit, was sie getan haben, nämlich ihr Verbrechen, dass sie sich hochmütig verhalten haben. 10)Er öffnet dadurch ihre Ohren für die Unterweisung und befiehlt ihnen, sich vom Unrecht abzuwenden. 11)Wenn sie genau zuhören und sich ihm unterwerfen, dann vollenden sie ihre Tage im Wohlstand, ihre Jahre in Zufriedenheit. 12)Wenn sie aber nicht achtgeben, müssen sie den Fluss des Todes überqueren und sterben ohne Erkenntnis.

 

-          „wenn … dann“ => Elihu beschreibt, in welcher Weise sich Gottes fester Vorsatz, Gerechtigkeit zu schaffen, auswirkt. Er bringt über diejenigen, die gegen ihn rebellieren, Trübsal. Er öffnet dadurch ihre Ohren und ruft sie zur Umkehr. Wenn sie umkehren, stellt Gott ihr Glück wieder her. Kehren sie nicht um, droht ihnen die endgültige Strafe, ein vorzeitiger und ehrloser Tod. Elihu hebt erneut die Sünde des Hochmuts, der Rebellion gegen Gott, hervor. Hierin sieht er Hiobs Hauptsünde. Elihu spekuliert nicht darüber, was Hiob getan haben könnte, dass Gott die Leiden über ihn gebracht hat. Das tritt für ihn in den Hintergrund. Entscheidend ist, dass Hiob die Leiden als Anlass genommen hat, gegen Gott zu rebellieren und seine Gerechtigkeit in Frage zu stellen. Er sollte aber angesichts der Tatsache, dass Gott ihn weiterhin leiden lässt, sich von seinem Hochmut abkehren.

 

36,13)Die Gottlosen hegen Zorn; sie rufen nicht zu Gott um Hilfe, wenn er sie fesselt. 14)Sie sterben in den besten Jahren, ihr Leben endet unter Tempelprostituierten. 15)Aber den Elenden rettet Gott durch das Elend, er öffnet ihre Ohren durch die Bedrängnis, die sie erleiden.

 

-          „hegen Zorn“ => Gemeint ist, dass sie, wenn Gott sie züchtigt, sich in ihrem Hochmut und Zorn verbeißen. Nach einer anderen Deutung häufen sie sich durch ihre fortgesetzte Rebellion immer mehr Zorn Gottes gegen sich auf.

-          „ihr Leben endet unter Tempelprostituierten“ => Dieser Satz ist kaum zu deuten. Vielleicht spricht Elihu hier davon, dass die Gottlosen einen vorzeitigen und unrühmlichen Tod erleiden wie dies bei (männlichen) Tempelprostituierten auch häufig der Fall ist (so die Annahme bei dieser Deutung). Nach einer anderen Deutung wäre zu übersetzen: „ihr Leben endet durch die Hand von Engeln (wörtlich: „Heiligen“)“. Danach würden Engel im Auftrag Gottes dem Leben von Gottlosen vorzeitig ein Ende setzen.

-          „den Elenden“ => Gemeint ist derjenige, der von Gott mit Leiden gezüchtigt wird.

 

36,16)Auch dich lockt Gott aus der Bedrängnis auf einen weiten, unbeengten Platz, an einen Tisch mit besten Speisen. 17)Aber du bist erfüllt mit dem Gericht über die Gottlosen, Gericht und gerechter Urteilsspruch erheben ihren Anspruch an dich.

 

-          „erfüllt mit dem Gericht über den Gottlosen“ => Die zweite Vershälfte spricht für die Deutung, wonach Hiob auf das Urteil Gottes wartet, welches die Gottlosen trifft. Nach einer anderen Deutung geht es hier um darum, dass Hiob zornig ist über die ausbleibende Gerechtigkeit Gottes: Die Gottlosen verschont er, und Gerechte wie ihn bestraft er.

 

36,18)Pass auf, dass dich niemand dazu bringt, dem Wohlstand nachzujagen; lass dich nicht durch ein hohes Lösegeld verleiten! 19)Wird dein Hilferuf die Dinge wieder in Ordnung bringen? Oder kannst du dich aus eigener Kraft retten?

 

-          „lass dich nicht durch ein hohes Lösegeld verleiten“ => Elihu geht fälschlicherweise davon aus, dass Hiob in seinem Verhalten von seinem Wunsch nach Wohlstand angetrieben wird. Er soll sich nun nicht verleiten lassen, diesen Wohlstand dadurch wieder zu erlangen, dass er es so macht wie die Gottlosen, nämlich durch Ausbeutung anderer. Das hohe Lösegeld ist bei dieser Deutung bildlich zu verstehen als Angebot der Ungerechtigkeit, viel Geld zu geben, wenn er, Hiob, sich ihr verschreibt. Elihu warnt ihn vor solch einem Entschluss. Er ahnt nicht, wie weit Hiob davon entfernt ist, sich wegen irgendwelcher Gaben in seiner Überzeugung verbiegen zu lassen.

-          „dein Hilferuf“ => Elihu meint hier wohl den von Selbstgerechtigkeit getragenen Hilferuf Hiobs: Er ruft jemanden, der für ihn und gegen Gott auftritt.

 

36,20)Warte nicht voll Sehnsucht auf die Nacht, in der ganze Völker von dem Ort, wo sie sind, ausgelöscht werden. 21)Hüte dich, wende dich nicht dem Unrecht zu! Ich fürchte, dass du es bereits vorziehst, lieber Unrecht zu tun als zu leiden.

 

-          „in der ganze Völker …“ => Der Nachsatz gibt wohl die Begründung dafür an, dass Hiob nicht die Nacht herbeisehnen soll. Er mag denken, dass die Nacht für ihn eine Zuflucht ist, in die er vor Gottes Zorn fliehen kann. Aber das ist sie nicht. Denn Gott richtet über Nacht sogar ganze Völker. Um wieviel mehr kann er ihn über Nacht seiner endgültigen Strafe zuführen!

 

36,22)Ja, Gott ist erhaben in seiner Macht, es gibt keinen Lehrer wie ihn! 23)Niemand hat ihm vorgeschrieben, wie er zu handeln hat. Keiner zieht ihn zur Rechenschaft und sagt zu ihm: „Du hast etwas Falsches getan!“

 

-          „es gibt keinen Lehrer wie ihn“ => Elihu nennt hier wohl die Folge der Erhabenheit und Macht Gottes. Zum einen kann ihm niemand widersprechen, wenn er lehrt, weil er erhaben und unabhängig ist. Zum andern sind es seine Werke in der Schöpfung, seine verschiedensten Akte der Herrschaft, durch die er die Menschen belehrt.

-          „keiner sagt zu ihm“ => Elihu weiß durchaus, dass es Menschen wie Hiob gibt, die Gott zur Rechenschaft ziehen wollen. Er will hier aber sagen, dass es keine Autorität über Gott gibt, die ihm Anweisungen im Voraus gibt oder ihn im Nachhinein zur Rechenschaft zieht. Diese Autorität gibt es nicht, weil Gott der Höchste ist.

 

36,24)Lass es dein Anliegen sein, Gottes Werke zu preisen! Sie werden von Menschen in Liedern erhoben. 25)Alle Menschen haben sie wahrgenommen, jeder hat sie aus der Ferne angeschaut.

 

-          „Gottes Werke preisen“ => Elihu fordert Hiob auf, Gott zu loben statt gegen ihn zu rebellieren. Gott wird seit jeher von Menschen auf der ganzen Welt gelobt für seine einzigartigen Werke in der Schöpfung. Hiob soll in ihren Lobgesang mit einstimmen.

-          „sie werden von Menschen in Liedern erhoben“ => Elihu setzt hier nicht voraus, dass diejenigen, die ihn loben, alle gerettet sind. Es liegt hier wohl eine bildliche Redeweise vor in dem Sinne von Psalm 96,11.12, wo die ganze Schöpfung (Engel, Menschen, Tiere, Meer, Land, Bäume) aufgefordert wird, Gott zu loben. Es gibt diesen Chor von Menschen, sagt Elihu, die Gottes Größe in seinen Schöpfungswerken erkennen und ihn darüber anbeten.

-          „aus der Ferne angeschaut“ => Elihu spricht wohl davon, dass die Werke Gottes so groß sind, dass sie nur aus der Ferne überschaut werden können. Oder er redet hier bereits von den Werken Gottes, die der Mensch am Himmel wahrnimmt (36,27ff.), und zwar aus großer Entfernung von der Erde her.

 

36,26)Ja, Gott ist groß, und wir kennen ihn nicht; die Zahl seiner Jahre ist unermesslich.

 

-          „Gott ist groß, und wir kennen ihn nicht“ => Elihu will hier wohl den unendlich großen Unterschied zwischen Gott und uns deutlich machen. Wir erkennen Dinge über Gott, dazu hat Elihu Hiob gerade eben aufgefordert (36,24). Aber wieviel wir auch erkennen mögen, es ist im Vergleich zur Größe Gottes unendlich klein.

-          „die Zahl seiner Jahre ist unermesslich“ => Gott ist alt, sehr alt. Sein bisheriges Leben kann nicht überschaut werden, weil es keinen Anfang hat.

 

36,27)Er kontrolliert Regentropfen, er reinigt den Regen für seine Wasserströme, 28)den die Wolken ausschütten, der auf die Menschen als Schauer herabrieselt.

 

-          „er kontrolliert Regentropfen“ => Das Zeitwort im Hebräischen taucht nur einmal im gesamten Alten Testament auf. Seine Bedeutung ist unklar. Möglicherweise spricht Elihu davon, dass Gott bestimmt, wann und wo es regnet.

-          „er reinigt den Regen“ => Die Bedeutung des hebräischen Zeitwortes ist unklar. Es hat vielleicht mit der Beobachtung zu tun, dass Gott für das Land Süßwasser herbeibringt, wo doch sonst in den Weltmeeren (und auch im Himmelsozean, von wo das Wasser nach damaliger Vorstellung kommt) nur Salzwasser ist.

-          „für seine Wasserströme“ => Ein weiterer schwieriger Satzteil. Das hebräische Wort für „Wasserströme“ taucht nur hier und in 1.Mo.2,6 auf. Möglicherweise ist hier von den Überschwemmungen die Rede, die solche Flüsse wie der Euphrat und der Nil jährlich herbeiführen. Gesetzt den Fall, dass dies so ist, spricht Elihu in Vers 27 darüber, wie Gott das Wasser kontrolliert, welches der Mensch für die Landwirtschaft braucht, sei es Regen oder jährliche Überschwemmungen durch große Flüsse.

 

36,29)Wer kann begreifen, wie sich die Wolken ausbreiten und wie der Blitz aus seinem Zelt kommt? 30)Sieh, wie er um sich her das Licht ausbreitet; es leuchtet bis auf den Grund des Meeres. 31)Ja, durch die Wolken übt er seine Herrschaft über die Völker aus, durch sie stellt er Nahrung im Überfluss bereit.

 

-          „wie sich die Wolken ausbreiten“ => Nach einer anderen Deutung spricht Elihu hier davon, dass sich die Wolken zerteilen, und zwar durch einen Blitz.

-          „aus seinem Zelt“ => Gemeint sind die Wolken als Zelt Gottes. Gott ist in ihnen verhüllt und nach seinem Willen bringt er Blitze hervor auf eine Weise, die wir nicht verstehen.

-          „durch die Wolken“ => Gott entscheidet, wo es regnet und wo nicht. Er richtet sich dabei auch stark nach dem Verhalten der Menschen. So ist Dürre ein Aufruf an sie umzukehren, Überfluss eine Antwort auf ihre Gerechtigkeit.

 

36,32)Er füllt seine Handflächen mit Blitzstrahlen und befiehlt ihnen, ihr Ziel zu treffen. 33)Sein Donner redet von seinem leidenschaftlichen Zorn gegen die, die gegen ihn rebellieren.

 

-          „ihr Ziel zu treffen“ => Die Rede ist wohl von den Gottlosen. Gott vermag durch ein Gewitter Segen und Strafe über die Menschen zu bringen: Die Gerechten bekommen Regen und Nahrung, und gewisse Gottlose ihre endgültige Strafe. Elihu denkt über Gottes Herrschaft über die Welt komplexer als Hiob und seine drei Freunde. Aber er denkt noch nicht komplex genug. Denn sein Hauptthema ist und bleibt die Gerechtigkeit Gottes, nicht seine Weisheit.

-          „sein Donner redet“ => Der Blitz ist zunächst ohne Geräusch, wortlos wenn man so will. Dass er ein Werkzeug Gottes ist, um die Gottlosen zu richten, erklärt der Donner, der den Blitz begleitet.

 

37,1)Darüber fängt mein Herz zu zittern an, es schlägt wie wild. 2)Hört euch nur das laute Krachen seiner Stimme an, das Grollen, das aus seinem Mund kommt! 3)Über den ganzen Himmel hin schleudert er seine Blitze, sie leuchten bis zum Ende der Erde. 4)Nach dem Blitz brüllt eine Stimme, Gott donnert mit seiner gewaltigen Stimme. Und wenn er seine Stimme hören lässt, hält er seine Blitze nicht zurück.

 

-          „darüber“ => Elihu bekundet hier, dass er selbst, der kein Gottloser ist, von großer Angst erfüllt wird, wenn er mitbekommt, wie Gott durch ein Gewitter seinen Zorn auf ungerechte Menschen loslässt.

-          „hält er seine Blitze nicht zurück“ => Elihu gibt hier wohl die Beobachtung wider, dass bei einem Gewitter Blitz und Donner durcheinandergehen. Mancher Donner folgt nach einem Blitz, aber während es donnert, kommen neue Blitze.

 

37,5)Gott donnert mit seiner Stimme auf erhabene Weise, er tut so große Dinge, dass wir sie nicht erfassen können. 6)So spricht er zum Schnee: „Fall nieder zur Erde!“, so auch zu den Regenschauern, die es schütten lassen. 7)Er setzt auf die Hand eines jeden Menschen sein Siegel, damit sie alle seine Arbeit erkennen. 8)Auch die wilden Tiere suchen dann ihre Verstecke auf, sie nehmen Zuflucht in ihren Höhlen.

 

-          „er setzt auf die Hand eines jeden Menschen sein Siegel“ => Es gibt im Wesentlichen zwei Deutungen für diese bildliche Redeweise: 1) Gott hält die Menschen durch Schneesturm und Sturmregen von der Arbeit ab. Er tut dies, damit sie erkennen, dass die Ernte von seinem Wirken abhängig ist, nicht von ihrer Arbeit. 2) Das Siegel zeigt an, wem die Menschen gehören. Sie gehören Gott, als seine Geschöpfe sind sie dazu berufen, ihrem zu dienen und sich seiner Herrschaft unterzuordnen. Sie sollen anerkennen, dass er ein gerechter Herrscher ist, der die Gerechten belohnt und den die Bösen zu fürchten haben.

 

37,9)Aus seiner Kammer kommt der Sturm hervor, und die Kälte kommt von den zerstreuenden Winden. 10)Durch den Atem Gottes kommt das Eis hervor, weite Wasserflächen sind hart gefroren. 11)Gott belädt auch die Wolken mit Feuchtigkeit und schickt sie mit Blitzen übers Land. 12)Sie ziehen hin und her, wie er sie lenkt, um auf dem Festland der Erde alle seine Befehle auszuführen. 13)Gott schickt sie aus, sei es als Stock, sei es für das Land oder sei es als Zeichen seiner Güte und Treue.

 

-          „Kammer“ => Nach damaligen verbreiteten Vorstellungen gab es für Winde überirdische große Räume, „Kammern“; dort waren sie verschlossen. Wenn die Kammern geöffnet werden, kommt der Sturm heraus auf die Erde.

-          „zerstreuende Winde“ => Gemeint sind Stürme aus nördlicher Richtung.

-          „Gott schickt sie aus“ => Hier werden drei Zwecke genannt, zu denen Gott die Regenwolken gebraucht. Er bestraft damit die Gottlosen (Stichwort „Stock“), er tränkt damit den Boden und er belohnt damit diejenigen, die ihm dienen. Letzteres ist Ausdruck seiner Güte und Treue ihnen gegenüber. Elihu geht es um Gottes gerechte Herrschaft über diese Welt. Er übt diese Herrschaft zum Beispiel durch das Wetter aus, durch Gewitter, Stürme, Regen.

 

37,14)Achte auf das, was ich dir sage, Hiob! Höre auf und denke über die überwältigenden Taten Gottes nach! 15)Weißt du darüber Bescheid, wie Gott diesen Dingen ihre Aufgaben zuteilt, wie er es zum Beispiel bewirkt, dass der Blitz aus seiner Wolke kommt? 16)Kennst du dich damit aus, wie die Wolken sich verteilen? Es sind Wunder dessen, der vollkommen an Erkenntnis ist.

 

-          „höre auf“ => Wahrscheinlich fordert Elihu Hiob hier auf, Gott nicht länger anzuklagen.

-          „dass der Blitz aus seiner Wolke kommt“ => Elihu staunt besonders über das Wetterphänomen des Gewitters. Kein Mensch kann verstehen und voraussagen, wann es blitzt.

-          „wie die Wolken sich verteilen“ => Es geht hier wohl um das Wunder, dass sich Wolken bilden. Auch das kann kein Mensch verstehen; niemand vermag vorauszusagen, ob sich eine Wolke bildet und wie sie ihre Form verändert.

 

37,17)Du fängst in deinen Kleidern an zu schwitzen, wenn das Land wegen des Südwinds still daliegt. 18)Kannst du mit Gott den Himmel aushämmern, der hart ist wie ein Bronzespiegel?

 

-          „kannst du mit Gott“ => „Mit“ meint hier wohl weniger „zusammen mit“ sondern „durch“. Elihu fragt Hiob demnach, ob er sich über Gott sieht, der ihn als Instrument benutzen kann, um den Himmel auszuhämmern. Es ist eine Anfrage an den Hochmut Hiobs, wie Elihu ihn wahrnimmt: Gott soll sich vor ihm rechtfertigen, als ob Hiob über ihm stünde.

-          „den Himmel aushämmern, der hart ist wie ein Bronzespiegel“ => Es gibt im Hebräischen drei Wörter, die den Himmel  bezeichnen können. Zwei davon tauchen hier auf. Da ist zum einen das Zeitwort „aushämmern“, von welchem sich in 1.Mo.1,6 die Bezeichnung „Wölbung“ ableitet im Sinne einer plattgehämmerten Platte oder Schale. Nach damals gängiger Vorstellung war die Himmelswölbung eine feste Kuppel, an der die Himmelskörper angebracht waren und sich auf festgelegten Bahnen bewegten. Da ist zum andern ein Wort für „Himmel“, welches wohl auch eben diese ausgehämmerte Wölbung bezeichnet. Dieser Himmel wurde wahrscheinlich als Ursprungsort von Reif und Tau angesehen, also von Feuchtigkeit, die nicht aus den Wolken kommt.

 

37,19)Belehre du uns doch darin, was wir ihm sagen sollen! In Wirklichkeit können wir wegen der Finsternis keine klaren Gedanken fassen. 20)Soll ihm gemeldet werden, dass ich reden will? Hat ein Mensch je zu ihm gesagt, er wolle von ihm verschlungen werden?

 

-          „wegen der Finsternis“ => Elihu leugnet nicht, dass wir von Gottes Herrschaft einiges erkennen können, wenn wir uns die Welt und ihre Abläufe anschauen. Gott zeigt sich da als unser großer Lehrer. Verglichen mit der Größe Gottes ist aber alle Erkenntnis, die wir von ihm empfangen, ziemlich gering. Wir können Gott und seine Herrschaft über die Welt nicht von unserem Standpunkt aus angemessen beurteilen. Unser Verstand ist hier zu finster, nicht fähig genug, richtig zu erkennen.

-          „soll ihm gemeldet werden, dass ich reden will“ => Elihu fragt Hiob, ob er sich ernsthaft mit Gott anlegen will. Will er wirklich, dass Gott endgültig zu seinem Fall Stellung bezieht? Dann muss er sich auf was gefasst machen.

-          „von ihm verschlungen werden“ => Elihu will Hiob vor Augen führen, was für ein Wahnsinn das ist, den er da betreibt. Noch nie hat ein Mensch darum gebettelt, dass Gott ihn im Gericht verschlingt. Diese Rede vom Verschlingen ist bildlich gemeint und bezieht sich auf das endgültige Gericht Gottes über den, der von ihm „verschlungen“ wird.

 

37,21)Niemand kann in die Sonne blicken, wenn sie hell am Himmel leuchtet, nachdem der Wind ihn reingefegt hat. 22)Aus dem Norden kommt ein goldener Schein, Gott ist von einer furchteinflößenden Herrlichkeit umgeben. 23)Den Allmächtigen können wir nicht erreichen, er ist von überlegener Kraft. Er verletzt nicht das Recht und die Fülle von Gerechtigkeit. 24)Darum fürchten ihn die Menschen; Gott lässt sich nicht einmal von denen beeindrucken, die in ihrem Herzen weise sind.

 

-          „aus dem Norden kommt ein goldener Schein“ => Der Norden galt im Alten Vorderen Orient gemeinhin als der Wohnort der Götter. Möglicherweise knüpft Elihu daran an und spricht vom Norden als der Richtung, aus der Gottes Herrlichkeit erscheint. Vers 22 bringt wohl einen Vergleich zu Vers 21: Schon die Sonne ist für uns zu hell, so dass wir nicht in sie hineinblicken können. Gott ist von einer noch größeren Herrlichkeit als die Sonne. Darum können wir uns ihm noch weniger nähern.

-          „er verletzt nicht das Recht und die Fülle von Gerechtigkeit“ => Elihu hat viel von der Allmacht und Größe Gottes gesprochen. Es geht ihm aber in der Hauptsache um Gottes Gerechtigkeit. Gott ist gerechter als Hiob und nicht umgekehrt. Gottes Macht ermöglicht es ihm, Gerechtigkeit nicht nur zu wollen, sondern auch durchzusetzen. Dies geschieht auf eine Weise, die unser Vorstellungsvermögen übersteigt.

-          „darum fürchten ihn die Menschen“ => Die Menschen, wenn sie weise sind, fürchten Gott, weil er gerecht und allmächtig ist. Das heißt wenn sie ungerecht handeln sollten, dann bringt Gott unwiderstehlich die Strafe über sie, die sie verdient haben. Wer weise ist, ist sich dessen bewusst und fürchtet Gott.

-          „Gott lässt sich nicht einmal von denen beeindrucken“ => Es gibt nach Elihu Menschen, die sind besonders weise. Selbst von ihrer Weisheit lässt sich Gott nicht beeindrucken. Wieviel mehr sollten diejenigen, die weniger weise sind, sich davor hüten, Gottes Gerechtigkeit in Frage zu stellen. Hiob sollte nicht so töricht sein, sich für gerechter zu halten als Gott.

 

 

Zusammenfassung und Anwendung der Reden Elihus

 

Die Weltanschauung und die Argumente Elihus im Fall von Hiob

 

Elihu, Hiob und die drei Freunde teilen alle ein gemeinsames Weltbild, nämlich das des TEZ. In diesem Weltbild kommt Gottes Gerechtigkeit vor allem darin zum Ausdruck, dass er die Guten belohnt und die Bösen bestraft. Jetzt wird dieses Weltbild durch den Fall von Hiob auf den Prüfstand gestellt. Die drei Freunde treten am entschiedensten für die Gültigkeit des TEZ ein: Hiob muss gesündigt haben, weshalb Gott ihn durch die Leiden bestraft bzw. züchtigt. Hiob geht auch davon aus, dass der TEZ gelten sollte. Er gilt aber in seinem Fall nicht, und das fällt auf Gott zurück. Hiob denkt, dass Gott seine Gerechtigkeit nicht anerkennt und das ist nicht gerecht.

Elihu geht auch vom TEZ aus, tritt aber viel stärker als die drei Freunde für die Gerechtigkeit Gottes ein. Die Dinge, die er dazu sagt, heben, wohl ohne dass er es merkt, teilweise die Gültigkeit des TEZ auf. Für Elihu besteht Hiobs Ungerechtigkeit vor allem darin, dass er sich für gerechter als Gott hält. Elihu Sichtweise kann in etwa so zusammengefasst werden:

  1. Er verteidigt die Gerechtigkeit Gottes, und ist dabei wesentlich effektiver als die drei Freunde, weil er sich auf eine Sünde Hiobs konzentriert, nämlich den Hochmut Hiobs. Der ist der Grund für Hiobs Leiden, vor allem dafür, dass seine Leiden nicht aufhören. Denn Hiob verbeißt sich durch die Leiden immer mehr in seinen Hochmut.
  2. Er geht auch von der Gültigkeit des TEZ aus (34,11; 36,11-12). Aber er hebt Gottes Unabhängigkeit gegenüber den Menschen so stark hervor, dass klar wird: Gottes Lohn für die Guten ist keine Verpflichtung für Gott. Wir können Gott in keine Schuld bringen und Ansprüche erheben. Hiob kann als kleiner Mensch Gott nicht zur Rechenschaft ziehen.
  3. Elihu unterstellt Hiob, dass er die Gaben Gottes über Gott stellt (35,3). Hier irrt er sich. Aber er sieht hier richtig, dass der Rat der drei Freunde darauf hinauslief, durch Umkehr wieder an die Gaben Gottes heranzukommen (36,18).
  4. Von allen drei menschlichen Parteien, die zum Fall Hiob Stellung beziehen, schneiden die drei Freunde am schlechtesten ab. Und Elihu scheint den Fall besser zu beurteilen als Hiob.
  5. Elihu ist ein weitaus besserer Verteidiger der Gerechtigkeit Gottes als die drei Freunde. Aber er begeht den Fehler, dass er sie zu stark in den Mittelpunkt stellt. Seine Einsicht in die Unabhängigkeit Gottes hätte ihn darauf stoßen lassen können, dass es neben der Gerechtigkeit Gottes noch andere Eigenschaften Gottes gibt, die in seiner Herrschaft über die Welt eine Rolle spielen, etwa seine Barmherzigkeit gegenüber Sündern und seine Weisheit.

 

 

Die Rolle von Elihu im Verlauf des Hiobbuches

 

Kapitel 31 endete mit dem Aufruf Hiobs an Gott, er möge ihm auf seine Anklagen Antwort geben, sei es durch Tod oder mit Worten. Eigentlich würde sich Kapitel 38 nahtlos daran anschließen: Da antwortet Gott Hiob. Aber jetzt stehen dazwischen die Kapitel 32-37 mit den Reden Elihus. Dies allein hat schon den Effekt, dass zwischen der Anklage Hiobs und der Antwort Gottes ein Puffer ist, der deutlich macht, dass Gott sich nicht der Aufforderung Hiobs unterordnet und Gewehr bei Fuß steht. Wichtiger aber ist zu sehen, dass Elihu in der Diskussion um den Fall Hiob einen Fortschritt darstellt. Die Betonung der drei Freunde in ihrem Rat an Hiob war, dass er durch Umkehr wieder hergestellt wird. Wäre Hiob ihrem Rat gefolgt, hätte er die Annahme des Satans bestätigt, dass er Gott wegen seiner Gaben dient. Elihu tut nichts dergleichen: Er fordert Hiob nicht zur Umkehr auf, damit er wiederhergestellt wird. Sondern er fordert ihn dazu auf, gegenüber Gott die Stellung einzunehmen, die ihm als Geschöpf gebührt. Er kann und darf sich nicht für gerechter halten als Gott. Er muss anerkennen, dass Gott größer ist als er und seine Gerechtigkeit auch auf eine Weise zum Ausdruck bringt, die er nicht nachvollziehen kann.

Elihu hat im Buch Hiob nicht das letzte Wort. Aber er macht dem Leser schon einmal deutlich, dass Hiob gegenüber Gott eine unangemessene Haltung eingenommen an, die durch keine Leiden zu rechtfertigen ist. Wir als Leser sollen Hiob nicht idealisieren. Wenn wir es tun, werden wir große Probleme damit haben, was Gott dem Hiob antwortet. Tatsächlich bereiten die Reden Elihus, bei allen Schwächen die sie haben, auf Gottes Antwort gegenüber Hiob vor. Da macht Gott Hiob klar, dass er größer ist als er und dass Hiob sich mit Gott den falschen ausgesucht hat, sich mit ihm anzulegen.

 

Anwendungen

 

-          Gottes Unabhängigkeit ist eine wichtige Grundlage dafür, dass wir ihm vertrauen können. Sie besagt nämlich, dass er sich nicht unseren Vorstellungen von ihm fügt. Er ist nicht bereit, sich in den Götzen zu verwandeln, den wir aus ihm in unseren Gedanken machen. Gott behält sich so die Freiheit, uns auf der Grundlage feste Zusagen zu machen, die er bestimmt. Durch seine Zusagen lässt sich Gott wirklich von uns ergreifen, aber wir bekommen ihn nicht in den Griff.

-          Gott braucht uns nicht, aber wir brauchen ihn. Einen Gott, der uns braucht, können wir nicht gebrauchen. Denn das liefe nur auf ein gegenseitiges Geben und Nehmen hinaus. Wenn Gott etwas braucht und wir können es ihm geben, dann können wir ihn manipulieren, indem wir es ihm geben. Wieviel in unserer Frömmigkeit ist von der Annahme geprägt, wir könnten Gott etwas geben, um damit etwas von ihm zu bekommen?

-          Gott lässt uns einiges über sich und seine Herrschaft über die Welt erkennen. Es ist ausreichend genug, damit wir Gottes Gerechtigkeit anerkennen können. In seiner Herrschaft über diese Welt geht es aber viel komplexer zu, als dass wir kleine Menschen es begreifen könnten. Wir sind nicht in der Lage, Gottes Herrschaft in dem Sinne zu beurteilen, dass wir uns als Richter aufschwingen. Noch weniger sind wir in der Lage, das Zusammenspiel verschiedener Eigenschaften Gottes in seiner Herrschaft nachzuvollziehen: seine Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Weisheit, Unabhängigkeit, Liebe, Unendlichkeit, Treue.

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