Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Durch Christus neue Schöpfung

Zeitpunkt der letzten Bearbeitung

Donnerstag, 18.07.2019, 21.19 Uhr


Aktuelles

Veranstaltungen

und Seminare

 

Bibelnachmittage in Gummersbach

 

Gastgeber:

Bibelgemeinde Gummersbach e. V.

Wo:
Hohe Straße 26, 51643 Gummersbach

 

Wann:

Sonntag, 09.06.2019, 15.00 Uhr

Thema:
Gott mit Freuden dienen aus einem von ihm geschenkten neuen Leben (Römerbrief, Kapitel 7).

 

 

 

 

Beiträge (chronologisch)

 

2019

Donnerstag, 18.07.2019 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,1-12

Donnerstag, 11.07.2019 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,21-31

Donnerstag, 04.07.2019 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,8-20

Donnerstag, 27.06.2019 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,23-4,7

Donnerstag, 20.06.2019 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,15-22

Freitag, 14.06.2019 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,10-14

Donnerstag, 06.06.2019 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,1-9

Donnerstag, 23.05.2019 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,15-21

Donnerstag, 16.05.2019 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,11-14

Donnerstag, 09.05.2019 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,1-10

Donnerstag, 02.05.2019 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,11-24

Montag, 29.04.2019 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,1-10

Donnerstag, 18.04.2019 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,29-50,26

Freitag, 12.04.2019 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,1-28

Donnerstag, 04.04.2019 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 48

Donnerstag, 28.03.2019 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 46,28-47,31

Freitag, 22.03.2019 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,16-46,7

Sonntag, 17.03.2019 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,1-15

Freitag, 08.03.2019 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,18-34

Freitag, 01.03.2019 (8., 9. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,1-17

Auslegung 1. Mose 43,15-34

Donnerstag, 14.02.2019 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,28-43,14

Freitag, 25.01.2019 (3., 4. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,1-27 (4. KW)

Auslegung 1. Mose 41 (3. KW)

Donnerstag, 10.01.2019 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 40

 

 

2018

 

Dienstag, 25.12.2018 (51. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Predigten.

"Weihnachten - Eine Einladung zur selbstvergessenen Freude am ewigen Vater und seinem ewigen Sohn"

Predigt über Johannes 5,30-47
Predigt über Johannes 5,16-29

Donnerstag, 13.12.2018 (50. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 39

Donnerstag, 06.12.2018 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 38

Donnerstag, 29.11.2018 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 37

Freitag, 23.11.2018 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 33

Donnerstag, 15.11.2018 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 32

Freitag, 09.11.2018 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 31,1-32,1

Freitag, 02.11.2018 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 30,25-43

Donnerstag, 25.10.2018 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,31-30,24

Freitag, 19.10.2018 (42. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,1-30

Donnerstag, 11.10.2018 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 28,10-22

Donnerstag, 04.10.2018 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 27,30-28,9

Donnerstag, 27.09.2018 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 26,34-27,29

Donnerstag, 20.09.2018 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 25,19-33

Montag, 17.09.2018 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 22

Donnerstag, 06.09.2018 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 21,1-21

Donnerstag, 30.08.2018 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 20

Freitag, 24.08.2018 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 19

Freitag, 17.08.2018 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 18

Donnerstag, 09.08.2018 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 17

Donnerstag, 02.08.2018 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 16

Donnerstag, 26.07.2018 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 15

Freitag, 20.07.2018 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 13,3-14,24

Freitag, 13.07.2018 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 12,4-13,2

Donnerstag, 05.07.2018 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung in die Abrahamsgeschichte 1. Mose 12-25

Donnerstag, 28.06.2018 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,15-23

Freitag, 22.06.2018 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,1-10

Donnerstag, 14.06.2018 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,14-21

Sonntag, 10.06.2018 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,12-14

Dienstag, 29.05.2018 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,1-11

Donnerstag, 24.05.2018 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 4,9-25

Donnerstag, 17.05.2018 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,27-4,8

Freitag, 11.05.2018 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,9-20

Donnerstag, 03.05.2018 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,1-8

Donnerstag, 26.04.2018 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,17-29

Donnerstag, 19.04.2018 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,1-16

Donnerstag, 12.04.2018 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 42

Donnerstag, 05.04.2018 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,15-41,26

Sonntag, 01.04.2018 (12., 13. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,6-15 (13. KW)

Auslegung zu Hiob 38,39-40,5 (12. KW)

Donnerstag, 15.03.2018 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 38,1-38

Samstag, 10.03.2018 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 36-37

Donnerstag, 01.03.2018 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 34-35

Freitag, 23.02.2018 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 33

Donnerstag, 15.02.2018 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 32

Donnerstag, 08.02.2018 (6. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 31

Samstag, 03.02.2018 (5. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 30

Samstag, 27.01.2018 (4. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 29

Donnerstag, 18.01.2018 (3. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 28

Samstag, 13.01.2018 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Bibelleseplan.

Bibelleseplan (Beitrag)

Donnerstag, 04.01.2018 (1. KW)

Heute erscheint ein Bibelleseplan für das Neue Jahr.

Bibelleseplan für das Neue Jahr

 

2017

Donnerstag, 21.12.2017 (51. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Weihnachtspredigt 2017 "Das Vorrecht, Gottes Kind zu sein"

Freitag, 08.12.2017 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 27

Donnerstag, 30.11.2017 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 25-26

Sonntag, 26.11.2017 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 24,1

Samstag, 18.11.2017 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 23

Freitag, 10.11.2017 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 22

Freitag, 03.11.2017 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 21

Donnerstag, 26.10.2017 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 20

Donnerstag, 12.10.2017 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 19,13-29

Donnerstag, 05.10.2017 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 18,1-19,12

Donnerstag, 28.09.2017 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 17

Donnerstag, 21.09.2017 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 16

Donnerstag, 14.09.2017 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 15

Donnerstag, 07.09.2017 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 13,13-14,22

Freitag, 01.09.2017 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 12,1-13,12

Donnerstag, 24.08.2017 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 11

Donnerstag, 17.08.2017 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 9,11-10,22

Donnerstag, 10.08.2017 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 8,1-9,10

Freitag, 04.08.2017 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 15-25

Freitag, 28.07.2017 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 4-14

Samstag, 22.07.2017 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 1-3

Donnerstag, 13.07.2017 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 3. Johannesbrief

Donnerstag, 06.07.2017 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 2. Johannesbrief

Donnerstag, 29.06.2017 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,14-21

Donnerstag, 22.06.2017 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,4-13

Donnerstag, 15.06.2017 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,17-5,3

Freitag, 09.06.2017 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,7-16

Donnerstag, 01.06.2017 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,1-6

Freitag, 26.05.2017 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 3,11-24

Freitag, 19.05.2017 (20.  KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,29-3,10

Freitag, 12.05.2017 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,7-28

Donnerstag, 04.05.2017 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 1,1-2,6

Donnerstag, 17.04.2017 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Gott spricht Sünder gerecht - gerechterweise

Donnerstag, 20.04.2017 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 6-7

Donnerstag, 06.04.2017 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 4-5

Donnerstag, 30.03.2017 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 5,12-20

Donnerstag, 23.03.2017 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 4,13-5,11

Donnerstag, 16.03.2017 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 3,1-4,12

Donnerstag, 09.03.2017 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,19-2,26

Donnerstag, 02.03.2017 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,1-18

Donnerstag, 23.02.2017 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Hiob 1-3

Einleitung zur Josefsgeschichte

 

Die Geschichte Gottes mit Josef und seinen Brüdern und ihrem Vater Jakob gehört zu den bekanntesten Erzählungen im Alten Testament. Sie ist anschaulich erzählt, sie enthält viele Gespräche. Sie ist spannend, weil einem die beiden Helden Josef und Juda ans Herz wachsen; was sie erleiden müssen, lässt uns als Leser nicht kalt. Die Geschichte ist bewegend: Eine Familie, die in sich zutiefst zerstritten ist, gelangt durch viele Schwierigkeiten dahin, dass sie sich versöhnt. Es wird geklagt und gefeiert, es wird gelacht und geweint. Die Geschichte ist rätselhaft: Warum gibt sich Josef seinen Brüdern nicht zu erkennen. Und als er sich ihnen zu erkennen gibt, warum gerade an der Stelle, wo er es tut? Die Geschichte führt uns geradewegs hinein in das Wunder der Allmacht und Gnade Gottes. Er ist in allen Ereignissen, die berichtet werden, dabei, Zusagen wahr zu machen, die er vor langer Zeit dem Urgroßvater von Josef und Juda gegeben hat, Abraham. Die Geschichte Gottes mit Josef und Juda und ihrem Vater Jakob weist darum über sich hinaus weit in die Zukunft, ja bis an das Ende dieser Welt. Die Zusagen, die Gott Abraham, Isaak, Jakob, Josef und Juda gegeben hat, warten auf ihre volle Erfüllung in einer neuen Schöpfung. Wie Gott die Erfüllung dieser Zusagen wahrmacht, darüber hat die Josefsgeschichte eine Menge zu sagen. Es ist derselbe Gott, damals wie heute, der mit seiner Allmacht und Gnade die Erfüllung seiner Zusagen vorantreibt, unwiderstehlich. Aber wir als Menschen sind dabei verantwortlich, wie wir uns gegenüber diesem Gott stellen wollen. Wollen wir im Vertrauen auf seine Zusagen, in echter Gemeinschaft mit ihm leben, in der Hoffnung, dass Gott seine Zusagen allesamt wahrmacht? Oder leben wir unser Leben ohne ihn, um dann nur eine Ahnung von einem verborgenen Gott zu haben, der ohne uns seine Zusagen wahrmacht?

 

Die Geschichte Gottes mit Josef und Juda knüpft an die Geschichte Gottes mit Abraham und die Geschichte Gottes mit Jakob an. Sie ist deren beider Fortführung und bildet innerhalb des ersten Buches Mose den Höhepunkt und Schluss.

Wir werden zunächst eingeführt in die Wirklichkeit einer zerspaltenen Familie: Jakob hat einen Lieblingssohn, den Josef. Die anderen Brüder sind neidisch auf ihn und verkaufen ihn bei nächster Gelegenheit als Sklaven nach Ägypten. Ihrem Vater erzählen sie, ein wildes Tier hätte ihn zerrissen. Juda zieht weg von der Familie seines Vaters. Er zieht es vor mit den Einwohnern Kanaans zusammenzuleben. Er heiratet eine Frau von dort, und bekommt mit ihr drei Söhne. Zwei von ihnen sterben früh und hat Angst, dass auch sein dritter Sohn stirbt. Die Familie Judas droht auszusterben, wenn nicht seine Schwiegertochter dagegen angehen würde.

Im zweiten Teil der Geschichte wird berichtet, wie Josef in Ägypten von einem Sklaven zum zweitmächtigsten Mann Ägyptens aufsteigt. Er landet zunächst als Sklave bei einem Beamten des Pharao. Die Ehefrau des Beamten verleumdet Josef, er hätte sie vergewaltigen wollen. Er kommt ins Gefängnis. Dann hat der Pharao Alpträume, die niemand deuten kann. Er holt Josef aus dem Gefängnis, und der erklärt ihm, was die Träume bedeuten: Es wird sieben Jahre mit Ernten im Überfluss geben, danach sieben Jahre Missernte. Der Pharao setzt Josef als seinen Stellvertreter über das ganze Land ein, damit er Vorbereitungen für die Hungerjahre trifft.

Dann kommt der dritte Teil der Geschichte: Die gespaltene und zerstrittene Familie versöhnt sich in Ägypten. Es kommt die Hungersnot, es sind etwa 20 Jahre vergangen, da ziehen die Söhne Jakobs nach Ägypten hinab, um Getreide zu kaufen. Josef erkennt sie sofort, aber sie erkennen ihn nicht, und Josef belässt es dabei. Er begegnet ihnen als strenger Machthaber und verlangt von ihnen, dass sie beim nächsten Mal ihren jüngsten Bruder herbringen. Das soll als Beweis dafür dienen, dass sie keine Spione sind. Die Brüder bringen beim nächsten Mal ihren jüngsten Bruder mit. Alles scheint gut, da schiebt Josef diesem Bruder einen Diebstahl unter und kündigt an, ihn zu versklaven. Es ist Juda, der sich als Bürgen für Benjamin hergibt. Und als das geschieht, gibt sich Josef ihnen gegenüber zu erkennen. Es kommt zur Versöhnung zwischen den Brüdern, und Josef veranlasst, dass die gesamte Familie seines Vaters Jakob nach Ägypten kommt, damit sie der Hungersnot entgeht.

Im vierten und letzten Teil der Geschichte wird berichtet, wie Gott die Familie Jakobs in Ägypten segnet. Sie dürfen sich dort ansiedeln, Josefs Herrschaft über Ägypten kommt auch ihnen zu Gute. In Ägypten warten Jakob und Josef und die Brüder darauf, dass Gott ihre Nachkommen einmal nach Kanaan zurückführt. Dort sollen sie erleben, wie Gott die Erfüllung seiner Zusagen weiter vorantreibt.

 

Thema: Wenn Gott seine Zusagen erfüllt, tut er dies in und durch sündhafte Menschen. Das Beispiel der Familie Jakobs; Teil I => Gott kündigt durch einen Traum zukünftige Ereignisse an. Diesen Traum missbraucht Josef, um sich hochmütig aufzuspielen, und seine Brüder werden neidisch und hasserfüllt, bis es zur Katastrophe kommt.

 

37,1)Jakob nahm seinen Wohnsitz im Land Kanaan, dem Land, in dem schon sein Vater Isaak als Fremder gelebt hatte. 2)Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef war mit siebzehn Jahren als Hirte mit seinen Brüdern bei den Schafen. Er war ein Helfer der Söhne Bilhas und Zilpas, der Nebenfrauen seines Vaters. Er hinterbrachte seinem Vater immer, was die Leute sich von dem bösen Treiben seiner Brüder erzählten.

 

-          „Josef“ => Josef wird gleich zu Beginn der Familiengeschichte Jakobs genannt. Er ist die menschliche Hauptperson der Erzählung, durch ihn rettet Gott die Familie Jakobs während einer Hungersnot im Land Kanaan. In der Geschichte Gottes mit Josef und seinen Brüdern bestätigt sich, dass Gott seine Geschichte mit Abraham und seinen Nachkommen weiterschreibt. Er ist weiter dabei, die Zusagen, die er ihnen gegeben hat, teilweise zu erfüllen. Dabei wird mehr als vorher die verborgene Tätigkeit Gottes hervorgehoben: Gott erweist sich als Gott Jakobs und seiner Söhne, indem er sie trotz ihrer Bosheit und ihres Unglaubens mit seiner Allmacht und Gnade schützt und leitet. Auf diese Weise überwindet er die Feindschaft der Brüder gegenüber Josef, schenkt er Versöhnung unter Brüdern, rettet er die Familie Jakobs vor einer schweren Hungersnot in Kanaan.

-          „er hinterbrachte seinem Vater“ => Josef ist der zweitjüngste von 12 Brüdern. Zudem ist er der Lieblingssohn seines Vaters Jakob. Dass er seine Brüder verpetzt, spricht nicht für ihn: Zwar sind es tatsächlich böse Dinge, die sie tun und die herumerzählt werden. Aber für Josef scheinen dies willkommene Anlässe zu sein, sich beim Vater weiter einzuschmeicheln.

 

37,3)Jakob hatte Josef von allen seinen Söhnen am liebsten, weil er ihm erst im Alter geboren worden war. Deshalb ließ er ihm ein prächtiges Gewand machen. 4)Als seine Brüder sahen, dass der ihn mehr liebte als sie alle, begannen sie ihn zu hassen und konnten kein freundliches Wort mehr mit ihm reden.

 

-          „am liebsten“ => Jakob ist durch Gottes gnädige Führung wohl ein Mann des Glaubens geworden. Doch gewisse Fehler und Sünden behält er bei. Er hätte zum Beispiel aus dem Verhalten seiner Eltern, die je einen Sohn gegenüber dem andern bevorzugten, lernen sollen, dies gegenüber seinen eigenen Kindern zu vermeiden. Aber er bevorzugt Josef, was mit dazu beiträgt, dass die anderen Brüder ihn zu hassen beginnen. Dass Jakob besonders an Josef hing, hängt wohl damit zusammen, dass seine Geburt das Signal zum Aufbruch war, seinen Onkel Laban zu verlassen und nach Kanaan zurückzukehren (1.Mo.30,25). Gott schreibt seine Heilsgeschichte mit Menschen, die seinen Zusagen vertrauen, die aber Zeit ihres Lebens Sünder bleiben, die von Gottes Gnade leben.

-          „prächtiges Gewand“ => Jakob will damit wohl zum Ausdruck bringen, dass Josef der Erstgeborene sein soll, der die Familie anführt. Das prächtige Gewand ist auch, ohne dass Jakob es weiß, ein Hinweis auf die königliche Herrschaft, die Josef einmal über Ägypten ausüben wird.

 

37,5)Einmal hatte Josef einen Traum. Als er ihn seinen Brüdern erzählte, wurde ihr Hass noch größer. 6)„Ich will euch sagen, was ich geträumt habe“, fing Josef an. 7)„Wir waren miteinander auf dem Feld, schnitten Getreide und banden es in Garben. Auf einmal stellt sich meine Garbe auf und bleibt stehen. Und eure Garben, die stellen sich im Kreis um sie herum und verneigen sich vor meiner.“

 

-          „Traum“ => Dies ist der erste Traum in der Bibel, in dem Gott etwas offenbart, aber nicht spricht. Der Inhalt des Traumes weist bildlich auf Dinge voraus, die noch geschehen werden. Gott ist es, der diesen Traum eingibt und somit zu erkennen gibt, dass er der Herr ist über alle Ereignisse, die da kommen, so chaotisch sie sich aus der Sicht der Menschen auch darstellen. Er hält alle Dinge in der Hand und führt sie zum Besten derer aus, die er sich als seine Bündnispartner ausgesucht hat: Abraham, Isaak, Jakob und ihre Nachkommen.

-          „erzählte“ => Josef weiß, welche bildliche Bedeutung sein Traum hat. Er weiß auch, dass seine Brüder es wissen: Sie werden sich einmal vor Josef beugen. Dass er ihn seinen Brüdern erzählt, ist Ausdruck seines Hochmuts.

-          „Feld“ => Jakob und seine Söhne lebten eigentlich als Halbnomaden in Kanaan. Mit ihren Herden zogen sie in Gebiete, wo ihre Tiere Nahrung fanden und wo sie von den einheimischen Bewohnern geduldet wurden. Zur Erntezeit wurden sie von einheimischen Bauern angestellt.

 

37,8)Seine Brüder sagten zu ihm: „Du willst wohl noch König werden und über uns herrschen?“ Wegen seiner Träume und weil er sie so offen erzählte, hassten ihn seine Brüder noch mehr. 9)Er hatte nämlich noch einen anderen Traum, und auch den erzählte er ihnen: „Ich habe noch einmal geträumt“, sagte er. „Ich sah die Sonne, den Mond und elf Sterne. Stellt euch vor: die alle verneigten sich vor mir.“ 10)Als er das seinem Vater und seinen Brüdern erzählte, fuhr sein Vater ihn an und sagte: „Was ist das für ein dummer Traum, den du da gehabt hast? Ich und deine Mutter und deine Brüder, wir alle sollen uns vor dir niederwerfen?“ 11)Die Brüder waren eifersüchtig auf Josef; aber sein Vater behielt die Sache im Gedächtnis.

 

-          „behielt die Sache im Gedächtnis“ => Jakob ist vorsichtig in der Beurteilung der Träume. Es stimmt wohl, dass sein Sohn sich darin, wie er sie präsentiert, hochmütig verhält. Aber möglicherweise steckt mehr dahinter, nämlich eine Offenbarung zukünftiger Ereignisse durch Gott. Jakob ist ein weiser Mann geworden. Seine Weisheit zeigt sich vor allem darin zu erkennen, dass Gott weiser ist als wir und seine Zusagen in einer Weise erfüllt, die wir im Voraus nicht erahnen können. Wenn sie sich erfüllen, können wir nur darüber staunen und Gott anbeten.

 

37,12)Einmal waren Josefs Brüder unterwegs; sie weideten die Schafe und Ziegen ihres Vaters in der Nähe von Sichem. 13)Da sagte Jakob zu Josef: „Du weißt, deine Brüder sind mit den Herden bei Sichem. Ich will dich zu ihnen schicken.“ „Ich bin bereit“, antwortete Josef. 14)Sein Vater gab ihm den Auftrag: „Geh hin und sieh, ob es deinen Brüdern gut geht und ob auch bei den Herden alles in Ordnung ist. Dann komm wieder und bring mir Nachricht!“ So schickte Jakob ihn aus dem Tal von Hebron nach Sichem.

 

-          „Sichem“ => In Verbindung mit diesem Ort gibt es eine Vorgeschichte: Jakobs Tochter war von einem der Einwohner dort vergewaltigt worden. Danach wollte er sie aber auch heiraten. Jakob verhielt sich in der ganzen Angelegenheit viel zu passiv. Seine Söhne, vor allem Simeon und Levi, taten zum Schein so, als willigten sie in die Heirat ein. Nur müssten sich alle Männer Sichems beschneiden lassen und so werden wie sie. Die Einwohner Sichems willigten darin ein, und die Männer des Ortes wurden sämtlich alle beschnitten. Dann aber, als sie alle das Wundfieber hatten, wurden sie von Simeon und Levi erschlagen. Wenn die Söhne Jakobs die Herden in der Gegend dieses Ortes weiden lassen, ist neuer Streit fast vorprogrammiert, denkt Jakob. Darum schickt er Josef zu ihnen. Dieser gehorcht seinem Vater und begibt sich auf eine Reise von 80 km zwischen Hebron und Sichem.

 

37,15)Dort traf ihn ein Mann, wie er auf dem Feld umherirrte, und fragte ihn: „Was suchst du?“ 16)„Ich suche meine Brüder“, sagte Josef, „kannst du mir sagen, wo sie ihre Herden weiden?“ 17)Der Mann antwortete: „Sie sind nicht mehr hier. Ich hörte, wie sie sagten: Wir wollen nach Dotan gehen!“ Da ging Josef ihnen nach und fand sie in Dotan.

 

-          „umherirrte“ => Josef verliert auf dem Weg zu seinen Brüdern Zeit, weil er sich in der Gegend nicht genügend auskennt. Gleichzeitig ist hier Gott mit seiner Vorsehung am Werk: Durch seine verspätete Ankunft bei seinen Brüdern kommt es, dass er seine Brüder erst in Dotan trifft, 20 km von Sichem entfernt. Dieser Ort liegt an einem Hauptweg, wo eine Karawane aus Ägypten in Kürze durchziehen wird.

-          „ich suche meine Brüder“ => Josef spricht hier mehr aus als er ahnt. Im weiteren Verlauf der Geschichte ist er es tatsächlich, der sich um seine Brüder kümmern wird. Hier an dieser Stelle ist er sich dessen noch nicht bewusst. Er weiß nicht, was ihm bevorsteht, er ahnt nicht, dass der fremde Mann aus Sichem ihm freundlicher gesinnt ist als seine Brüder.

 

37,18)Die Brüder sahen Josef schon von weitem. Noch bevor er herangekommen war, stand ihr Entschluss fest, ihn umzubringen. 19)Sie sagten zueinander: „Hier kommt der Träumer! 20)Schlagen wir ihn doch tot und werfen ihn in die nächste Zisterne! Wir sagen einfach: Ein Raubtier hat ihn gefressen. Dann wird man schon sehen, was aus seinen Träumen wird!“

 

-          „schlagen wir ihn doch tot“ => Unter Jakobs Söhnen spielt sich etwas ab wie seinerzeit zwischen Kain und Abel. Die Brüder sind abgrundtief böse, Gott muss ein Wunder an ihnen vollbringen, damit sie einmal seine Zusagen im Glauben empfangen.

-          „wir sagen einfach“ => Die Brüder wissen, dass sie ihrem Vater mit einer Lüge erklären müssen, wo Josef geblieben ist, wenn sie ihn umgebracht haben.

-          „seinen Träumen“ => Die Brüder denken nicht daran, die Träume von Josef Wahrheit werden zu lassen. Er soll auf keinen Fall über sie herrschen. Ohne es zu wissen und ohne dass sie es wollen, dienen sie in ihrer Bosheit einem guten Gott, der einen verborgenen Plan verfolgt: Josef muss seiner Familie nach Ägypten vorausgehen.

 

37,21)Als Ruben das hörte, wollte er Josef retten. „Lasst ihn am Leben!“, sagte er. 22)„Wir dürfen ihn nicht totschlagen! Werft ihn in die Zisterne da drüben in der Steppe, aber vergreift euch nicht an ihm!“ Er hatte die Absicht, Josef heimlich herauszuziehen und zu seinem Bruder zurückzubringen.

 

-          „Ruben“ => Ruben ist der älteste von den Brüdern. Er trägt die Verantwortung für Josef gegenüber seinem Vater. Er will ihn retten. Aber er hat gegenüber seinen Brüdern keine Autorität, er ist ein schwacher Anführer. Dies zeigt sich daran, dass er seine Brüder belügen muss, um Josef zu retten.

-          „Zisterne“ => Dies waren in den felsigen Untergrund gehauene, mehrere Meter tiefe Löcher. Sie dienten dazu, Wasser zu speichern für trockene Zeiten. Jemand, der in eine Leere Zisterne geriet, konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr daraus befreien.

 

37,23)Als Josef bei ihnen ankam, zogen sie ihm sein Obergewand aus, das Prachtgewand, das er anhatte. 24)Dann packten sie ihn und warfen ihn in die Zisterne. Die Zisterne war leer; es war kein Wasser darin. 25)Dann setzten sie sich zum Essen. Auf einmal sahen sie eine Karawane von ismaelitischen Kaufleuten aus der Richtung von Gilead herankommen. Ihre Kamele waren mit den kostbaren Harzen Tragakant, Mastix und Ladanum beladen. Die Ismaeliter waren auf dem Weg nach Ägypten.

 

-          „das Prachtgewand“ => Es bezeugt die Vorrangstellung, die Josef in den Augen ihres Vaters hat. Die Brüder wollen sie nicht anerkennen. Sie demütigen Josef zutiefst, als sie ihm das Prachtgewand ausziehen, ihn in die Zisterne werfen und erniedrigen und dann in seiner Gegenwart aber ohne ihn eine Mahlzeit haben. Josef droht in der Zisterne zu verdursten und zu verhungern. Die Brüder sind tatsächlich bereit, ihn umkommen zu lassen.

-          „auf einmal“ => Gott greift ein zugunsten von Josef; gerade zur richtigen Zeit kommt eine Karawane heran, die Juda auf eine Idee bringt, Josef zu verkaufen statt umkommen zu lassen.

 

37,26)Da sagte Juda zu seinen Brüdern: „Was nützt es uns, wenn wir unseren Bruder umbringen und sein Blut zudecken? 27)Lasst ihn uns an die Ismaeliter verkaufen! Wir wollen uns nicht an ihm vergreifen, da er doch unser Bruder ist, unser eigen Fleisch und Blut ist.“ Seine Brüder waren damit einverstanden.

 

-          „Juda“ => Nach Ruben ergreift Juda das Wort. Er zeigt sich, hier im bösen Sinn, als wahrer Anführer seiner Brüder, auf ihn hören sie.

-          „sein Blut zudecken“ => Gemeint ist hiermit, dass man versucht, einen Mord zu verschleiern, aber befürchten muss, dass das Blut doch zu Gott nach Rache schreit.

-          „verkaufen“ => Juda sieht zwei Vorteile darin, Josef zu verkaufen: Es gibt Geld und sie machen sich nicht des Mordes an ihrem Bruder schuldig. Zwar ist Gott auch hier im Verborgenen am Werk: Josef soll nach Ägypten, um seine Familie in einer bevorstehenden Hungersnot zu retten. Aber das hebt die Schuld Judas und der anderen Brüder nicht auf: Indem sie Josef gegen seinen Willen verkaufen, betreiben sie Menschenhandel, der später im Gesetz des Mose mit der Todesstrafe belegt wird.

-          „da er doch unser Bruder ist“ => Dass Juda hier das schlechte Gewissen schlägt, spricht auch gegen ihn: Er weiß, dass man seinen eigenen Bruder nicht tötet. Aber man verkauft ihn auch nicht in die Sklaverei. Mit keinem Menschen treibt man Menschenhandel, schon gar nicht mit dem eigenen Bruder.

 

37,28)Da kamen die midianitischen Kaufleute heran. Die Brüder zogen ihn heraus, sie holten Josef aus der Zisterne. Sie verkauften Josef für 20 Silberstücke an die Ismaeliter. Die brachten Josef nach Ägypten. 29)Als nun Ruben wieder zur Zisterne kam, war Josef verschwunden. Entsetzt zerriss er seine Kleider, 30)ging zu seinen Brüdern und rief: „Der Junge ist nicht mehr da! Was mache ich nur? Wo bleibe ich jetzt?“

 

-          „Josef … Josef … Josef“ => Der Name Josefs wird hier auffallend häufig genannt. Dass Josef aus der Zisterne geholt, an Kaufleute verkauft und von ihnen nach Ägypten gebracht wird, ist für die Rettung der Familie Jakobs ein entscheidendes Ereignis. Josef muss gemäß dem Willen Gottes nach Ägypten, um dort die Ankunft seiner Familie vorzubereiten. Das alles ist Josef hier noch verborgen, und es wird ihm noch lange verborgen sein.

-          „wo bleibe ich jetzt“ => Ruben ist sich darüber im Klaren, dass sein Vater vor allem ihn dafür verantwortlich machen wird, dass Josef nach Ägypten verkauft worden ist. Auch ihm kommt es gelegen, dass die ganze Sache gegenüber Jakob dann als Unfall dargestellt wird.

 

37,31)Die Brüder nahmen das Obergewand Josefs, schlachteten einen Ziegenbock und tauchten das Obergewand in das Blut. 32)Sie brachten das Prachtgewand zu ihrem Vater und sagten: „Das haben wir gefunden. Ist es vielleicht das Obergewand deines Sohnes?“ 33)Jakob untersuchte ihn und schrie auf: „Das ist das Obergewand meines Sohnes! Ein Raubtier hat ihn gefressen! Zerfleischt ist Josef, zerfleischt!“

 

-          „ist es vielleicht das Obergewand deines Sohnes“ => Jakob hat einst seinen Vater Isaak mit einem Ziegenfell und seines Bruders Esaus Obergewand betrogen. Er selbst wird nun von seinen Söhnen betrogen mit dem in Ziegenblut getauchten Obergewand Josefs.

-          „ein Raubtier hat ihn gefressen“ => Jakob vollzieht genau die Schlussfolgerung, die seine Söhne beabsichtigt haben. Er hält Josef für zerfleischt, von einem Raubtier gefressen. Er wird ihn, davon geht er aus, nie wiedersehen, nicht einmal seinen Leichnam. Die Söhne sind gegenüber ihrem Vater Jakob grausam: Um ihre Schuld zu verschleiern sind sie bereit, Jakob größten Kummer zu bereiten.

 

37,34)Jakob zerriss seine Kleider, band den Sack um seine Hüften und betrauerte Josef lange Zeit. 35)Alle seine Söhne und Töchter kamen zu ihm, um ihn zu trösten, aber er wollte sich nicht trösten lassen. „Nein“, beharrte er, „Voll Kummer gehe ich zu meinem Sohn in die Totenwelt hinunter!“ So sehr hatte ihn der Verlust getroffen. 36)Die midianitischen Kaufleute brachten Josef nach Ägypten und verkauften ihn dort an Potifar, einen Hofbeamten des Pharaos, den Befehlshaber der königlichen Leibwache.

 

-          „zu meinem Sohn in die Totenwelt“ => Ohne Josef sieht Jakob keinen Sinn mehr im Leben. Das Alte Testament ist im Blick auf das, was nach dem Tod kommt, noch ziemlich unbestimmt. Es überwiegt die Vorstellung, dass das Leben auf der Erde allemal der Existenz im Totenreich vorzuziehen ist. Nur Menschen, die am Leben verzweifelt sind, wollen ins Totenreich. Jakob geht es in seiner Trauer um Josef auch so.

-          „einen Hofbeamten des Pharaos“ => Durch Gottes allmächtige Führung wird Josef nicht an irgendwen verkauft. Er wird Sklave eines Hofbeamten des Pharaos. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Pharao auf Josef aufmerksam werden wird.

-          Anwendung: Am Ende von Kapitel 37 haben wir eine Situation, die vom menschlichen Standpunkt aus trostlos ist. Die Familie Jakobs, die Träger der Zusagen Gottes ist, ist in sich zutiefst zerrüttet. Die Schuld daran tragen alle mit: Jakob hat seinem zweitjüngsten Sohn Josef die Rechte eines Erstgeborenen eingeräumt. Hintergrund dafür ist, dass Jakob seine bereits verstorbene Frau Rahel mehr liebt als Lea, seine noch lebende Frau. So wie Jakob Lea wie eine Nebenfrau betrachtete, so sieht er die Kinder, die er mit ihr bekommen hat, wie Stiefkinder an. Josef trägt auch eine Mitschuld an den Ereignissen: Er schmiert es seinen Brüdern regelmäßig aufs Brot, dass sein Vater ihn als Erstgeborenen eingesetzt hat. Darauf ist er mächtig stolz, ja er trägt einen Hochmut zur Schau, der seine Brüder neidisch werden lässt. Die größte Schuld tragen aber die Brüder von Josef: Auch wenn es nicht üblich war, einen der jüngsten Söhne als Erstgeborenen einzusetzen, so hatte ihr Vater doch die Freiheit und das Recht, dies zu tun. Sie hätten sich dem unterordnen müssen. Stattdessen hegen sie einen Hass gegenüber Josef, der sie dazu bewegt, ihn als Sklaven zu verkaufen. Und gegenüber ihrem Vater tischen sie dann eine Lüge auf, um ihre Schuld zu vertuschen. Sie lassen ihn in der Annahme, Josef sei tot. Aber sie selbst rechnen auch damit, dass Josef die Sklaverei in Ägypten nicht lange überleben wird.

Das mag Dir ein Trost sein: Es kann sein, dass in deiner Familie oder in deiner Gemeinde die Situation durch eigene Schuld und die Schuld von anderen sehr verworren ist. Vertrau dich Gott an! Bitte ihn um Vergebung deiner Schuld. Bitte ihn auch darum, dass deine Schuld für die anderen, die sie betrifft, keine verheerenden Folgen hat! Vertrau dich Gott an, er hält alle Dinge in der Hand.

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?