Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Durch Christus neue Schöpfung

Zeitpunkt der letzten Bearbeitung

Donnerstag, 16.05.2019, 15.15 Uhr


Aktuelles

Veranstaltungen

und Seminare

 

Bibelnachmittage in Gummersbach

 

Gastgeber:

Bibelgemeinde Gummersbach e. V.

Wo:
Hohe Straße 26, 51643 Gummersbach

 

Wann:
Samstag, 27.04.2019, 15.00 Uhr

Thema:
Was hat Heiligung mit Heilsgewissheit zu tun? (Römerbrief, Kapitel 6)

 

Wann:
Sonntag, 12.05.2019, 14.30 Uhr

Thema:
Gott mit Freuden dienen ohne Sollordnung (Römerbrief, Kapitel 7)

 
 

 

Beiträge (chronologisch)

 

2019

Donnerstag, 23.05.2019 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,15-21

Donnerstag, 16.05.2019 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,11-14

Donnerstag, 09.05.2019 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,1-10

Donnerstag, 02.05.2019 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,11-24

Montag, 29.04.2019 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,1-10-1

Donnerstag, 18.04.2019 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,29-50,26

Freitag, 12.04.2019 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,1-28

Donnerstag, 04.04.2019 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 48

Donnerstag, 28.03.2019 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 46,28-47,31

Freitag, 22.03.2019 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,16-46,7

Sonntag, 17.03.2019 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,1-15

Freitag, 08.03.2019 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,18-34

Freitag, 01.03.2019 (8., 9. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,1-17

Auslegung 1. Mose 43,15-34

Donnerstag, 14.02.2019 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,28-43,14

Freitag, 25.01.2019 (3., 4. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,1-27 (4. KW)

Auslegung 1. Mose 41 (3. KW)

Donnerstag, 10.01.2019 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 40

 

 

2018

 

Dienstag, 25.12.2018 (51. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Predigten.

"Weihnachten - Eine Einladung zur selbstvergessenen Freude am ewigen Vater und seinem ewigen Sohn"

Predigt über Johannes 5,30-47
Predigt über Johannes 5,16-29

Donnerstag, 13.12.2018 (50. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 39

Donnerstag, 06.12.2018 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 38

Donnerstag, 29.11.2018 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 37

Freitag, 23.11.2018 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 33

Donnerstag, 15.11.2018 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 32

Freitag, 09.11.2018 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 31,1-32,1

Freitag, 02.11.2018 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 30,25-43

Donnerstag, 25.10.2018 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,31-30,24

Freitag, 19.10.2018 (42. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,1-30

Donnerstag, 11.10.2018 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 28,10-22

Donnerstag, 04.10.2018 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 27,30-28,9

Donnerstag, 27.09.2018 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 26,34-27,29

Donnerstag, 20.09.2018 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 25,19-33

Montag, 17.09.2018 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 22

Donnerstag, 06.09.2018 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 21,1-21

Donnerstag, 30.08.2018 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 20

Freitag, 24.08.2018 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 19

Freitag, 17.08.2018 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 18

Donnerstag, 09.08.2018 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 17

Donnerstag, 02.08.2018 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 16

Donnerstag, 26.07.2018 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 15

Freitag, 20.07.2018 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 13,3-14,24

Freitag, 13.07.2018 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 12,4-13,2

Donnerstag, 05.07.2018 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung in die Abrahamsgeschichte 1. Mose 12-25

Donnerstag, 28.06.2018 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,15-23

Freitag, 22.06.2018 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,1-10

Donnerstag, 14.06.2018 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,14-21

Sonntag, 10.06.2018 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,12-14

Dienstag, 29.05.2018 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,1-11

Donnerstag, 24.05.2018 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 4,9-25

Donnerstag, 17.05.2018 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,27-4,8

Freitag, 11.05.2018 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,9-20

Donnerstag, 03.05.2018 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,1-8

Donnerstag, 26.04.2018 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,17-29

Donnerstag, 19.04.2018 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,1-16

Donnerstag, 12.04.2018 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 42

Donnerstag, 05.04.2018 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,15-41,26

Sonntag, 01.04.2018 (12., 13. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,6-15 (13. KW)

Auslegung zu Hiob 38,39-40,5 (12. KW)

Donnerstag, 15.03.2018 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 38,1-38

Samstag, 10.03.2018 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 36-37

Donnerstag, 01.03.2018 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 34-35

Freitag, 23.02.2018 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 33

Donnerstag, 15.02.2018 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 32

Donnerstag, 08.02.2018 (6. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 31

Samstag, 03.02.2018 (5. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 30

Samstag, 27.01.2018 (4. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 29

Donnerstag, 18.01.2018 (3. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 28

Samstag, 13.01.2018 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Bibelleseplan.

Bibelleseplan (Beitrag)

Donnerstag, 04.01.2018 (1. KW)

Heute erscheint ein Bibelleseplan für das Neue Jahr.

Bibelleseplan für das Neue Jahr

 

2017

Donnerstag, 21.12.2017 (51. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Weihnachtspredigt 2017 "Das Vorrecht, Gottes Kind zu sein"

Freitag, 08.12.2017 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 27

Donnerstag, 30.11.2017 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 25-26

Sonntag, 26.11.2017 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 24,1

Samstag, 18.11.2017 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 23

Freitag, 10.11.2017 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 22

Freitag, 03.11.2017 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 21

Donnerstag, 26.10.2017 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 20

Donnerstag, 12.10.2017 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 19,13-29

Donnerstag, 05.10.2017 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 18,1-19,12

Donnerstag, 28.09.2017 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 17

Donnerstag, 21.09.2017 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 16

Donnerstag, 14.09.2017 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 15

Donnerstag, 07.09.2017 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 13,13-14,22

Freitag, 01.09.2017 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 12,1-13,12

Donnerstag, 24.08.2017 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 11

Donnerstag, 17.08.2017 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 9,11-10,22

Donnerstag, 10.08.2017 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 8,1-9,10

Freitag, 04.08.2017 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 15-25

Freitag, 28.07.2017 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 4-14

Samstag, 22.07.2017 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 1-3

Donnerstag, 13.07.2017 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 3. Johannesbrief

Donnerstag, 06.07.2017 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 2. Johannesbrief

Donnerstag, 29.06.2017 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,14-21

Donnerstag, 22.06.2017 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,4-13

Donnerstag, 15.06.2017 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,17-5,3

Freitag, 09.06.2017 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,7-16

Donnerstag, 01.06.2017 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,1-6

Freitag, 26.05.2017 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 3,11-24

Freitag, 19.05.2017 (20.  KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,29-3,10

Freitag, 12.05.2017 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,7-28

Donnerstag, 04.05.2017 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 1,1-2,6

Donnerstag, 17.04.2017 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Gott spricht Sünder gerecht - gerechterweise

Donnerstag, 20.04.2017 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 6-7

Donnerstag, 06.04.2017 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 4-5

Donnerstag, 30.03.2017 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 5,12-20

Donnerstag, 23.03.2017 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 4,13-5,11

Donnerstag, 16.03.2017 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 3,1-4,12

Donnerstag, 09.03.2017 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,19-2,26

Donnerstag, 02.03.2017 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,1-18

Donnerstag, 23.02.2017 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Hiob 1-3

Vertraue nicht auf fromme Traditionen, sondern auf Christus!

 

 

Frommer Streit durch Unkenntnis der Bibel

 

Viele Menschen glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist. Und sie haben Recht, die Bibel ist Gottes Wort, und nur sie allein ist Gottes Wort. Aber nicht alle, die glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist, werden auch von Gott gerettet. Denn viele glauben zwar, dass die Bibel Gottes Wort ist, aber sie haben nicht verstanden, was die Hauptbotschaft der Bibel ist. Oft hindert uns eine schon vorgefasste Meinung daran, die Bibel in ihrem Zusammenhang zu lesen. Wir holen uns dann das aus der Bibel heraus, was unsere vorgefasste Meinung weiter unterstützt. Wir reißen Bibelverse aus ihrem Zusammenhang und blenden bestimmte Dinge einfach aus. Möglicherweise legen wir Schwerpunkte dort, wo die Bibel dies gar nicht tut. Und dennoch reiten wir darauf herum und haben möglicherweise viel wichtigere biblische Zusammenhänge noch gar nicht verstanden. Wir alle sind durch die Gemeinden, in denen wir uns bewegen, bewusst oder unbewusst durch fromme Traditionen geprägt. Das ist unvermeidlich und an und für sich auch gar kein Problem. Zum Problem wird es dann, wenn bestimmte zweitrangige Fragen zu zentralen Fragen des christlichen Glaubens hochstilisiert werden. Am schlimmsten ist es, wenn wir zweitrangige Dinge für erstrangig erachten und die wirklich erstrangigen Dinge gar nicht mehr auf dem Schirm haben. Manche etwa streiten über die richtige Form der Taufe. Sie sind davon überzeugt, dass die Taufe durch Untertauchen die vom Neuen Testament gebotene Form der Taufe ist. Möglicherweise ist sie das. Man kann und darf für diese Sicht auch eintreten, solange man weiß, dass es eigentlich eine zweitrangige Sache ist. Schlimm und tragisch ist es, wenn man sich über diese Frage ereifert und Streit anzettelt und dabei das Evangelium in seinem Kern noch gar nicht begriffen hat.

Und so gibt es manche zweitrangigen Dinge, auf die sich bestimmte fromme Richtungen und Traditionen festgelegt haben, als seien sie erstrangig. Für die einen sind bestimmte Gottesdienstformen und Formen der Abendmahlsfeier unabänderlich. Andere sehen in der Befolgung bestimmter Kleiderordnungen den Erweis wahren Christentums. Wieder andere sind überzeugt, dass am Sonntag bestimmte Dinge verboten sind, die Gott für die übrigen Wochentage aber erlaubt hat. Solche Traditionen zu befolgen, ist in Ordnung. Zum Problem wird es da, wo diese Traditionen zum Gesetz erhoben werden, denen jeder nachkommen muss. Zum Problem wird es da, wo von der Einhaltung solcher Traditionen abhängig gemacht wird, wie jemand vor Gott dasteht. Zum allergrößten Problem wird es da, wo sich solche Traditionen an die Stelle des Evangeliums gesetzt haben. Denn dann wird die Gewissheit, errettet zu werden, nicht mehr von daher, was Christus getan hat, sondern von der Einhaltung dieser Traditionen abgeleitet.

 

 

Falsches Vertrauen auf Gottes vergangene Taten

 

Ich gebe zu, dass mit den frommen Traditionen und ihrer Bedeutung für den Glauben ist ein heißes Eisen. Ich wollte mit dieser Einleitung aber zu einem Bibeltext hinführen, in dem der Apostel Paulus sich ebenfalls mit frommen Traditionen beschäftigt. Und er redet dabei Klartext. Es geht ihm dabei um jüdische Traditionen, die sich vom Alten Testament herleiten. Konkret sind es der Besitz des Gesetzes, welches Gott einst am Berg Sinai durch Mose offenbart hat, und die Beschneidung am männlichen Glied. Im frommen Judentum jener Zeit war folgende Sicht verbreitet: Man war sich der Errettung durch Gott gewiss, da man das Gesetz besaß und leiblich beschnitten war. Das einzige, was Gott forderte, war der Wille, das Gesetz zu halten. Und wenn es einer hier und da nicht einhielt, würde Gott, weil der betreffende beschnitten war, ihm gnädig sein. Dann gab es damals auch jüdische Christen, für die war entscheidend, dass jemand an Jesus Christus glaubte, um errettet zu werden. Gleichwohl hielten sie es für die Errettung auch notwendig, dass sich jemand dazu verpflichtete, das Gesetz Gottes einzuhalten und sich beschneiden ließ.

Beiden Gruppen hält Paulus vor Augen, dass eine solche Bewertung der frommen jüdischen Traditionen nicht mit dem Glauben an Jesus Christus vereinbar ist. Wer sich auf den Besitz des Gesetzes und die Beschneidung so verlässt, dass er daraus die Gewissheit seiner Errettung ableitet, der liegt grundlegend falsch. Er wird nicht errettet, das, worauf er vertraut, bringt ihn nicht durch Gottes Gericht hindurch.  Im Römerbrief, Kapitel 2, den Versen 17-29 spricht Paulus mit dem, der sich auf seine frommen Traditionen verlässt. Das sind zunächst die frommen Juden seiner Zeit. Was er ihnen sagt, lässt sich aber leicht auf alle übertragen, die von der Einhaltung frommer Traditionen das ewige Leben erwarten. Paulus schreibt:

 

17)Nun gut, du kannst von dir sagen, dass du ein Jude bist. Du fühlst dich sicher vor dem Gericht Gottes, weil du das Gesetz hast. Du bist stolz darauf, in besonderer Beziehung zu Gott zu stehen. 18)Du kennst seinen Willen und kannst beurteilen, was in jeder Lage das Rechte ist, weil du dich im Gesetz auskennst. 19)Du bist überzeugt, dass es dein Auftrag ist, ein Führer der Blinden (Unwissenden) zu sein und ein Licht für die, die in der Finsternis sind. 20)Du willst ein Erzieher derer sein, denen es an Einsicht fehlt und einer Lehrer der Unwissenden. Schließlich besitzt du ja das Gesetz, den Inbegriff der Erkenntnis und der Wahrheit über Gott. 21)Wenn du nun andere belehrst, warum dann nicht auch dich selbst? Du predigst, man dürfe nicht stehlen. Warum aber stiehlst du selbst? 22)Du sagst, man solle die Ehe nicht brechen. Warum brichst du sie dann? Du verabscheust die Götzen, aber warum stiehlst du Kostbarkeiten aus Götzentempeln? 23)Du redest voller Stolz vom Gesetz. Aber du übertrittst das Gesetz und machst Gott damit Unehre. 24)Denn es ist so, wie es geschrieben steht: „Euretwegen wird der Name Gottes bei den Völkern in den Schmutz gezogen.“

25)Auch die Beschneidung nützt dir nur etwas, wenn du nach dem Gesetz lebst. Wenn du aber tust, was das Gesetz verbietet, bringt dir die Beschneidung nichts, du giltst Gott wie ein Unbeschnittener. 26)Wenn aber ein Unbeschnittener so lebt, wie es der vom Gesetz geforderten Gerechtigkeit entspricht, gilt er Gott, auch wenn er unbeschnitten ist, als ein Beschnittener. 27)Der Gehorsam desjenigen, der zwar seiner Herkunft nach unbeschnitten ist aber das Gesetz befolgt, wird gegen dich aussagen, der du trotz Kenntnis des Gesetzes und trotz Beschneidung das Gesetz übertrittst. 28)Nicht der ist nämlich ein Jude, der es nur nach außen hin ist, und die wirkliche Beschneidung ist nicht die, die äußerlich sichtbar am Körper durchgeführt worden ist. 29)Sondern ein wahrer Jude ist der, der es innerlich in seinem Wesen ist. Und die wahre Beschneidung ist die, die am inneren Menschen geschehen ist. Sie kommt nicht durch den bloßen äußeren Vollzug zustande, der nach Vorschrift des Gesetzes ausgeführt wird, sondern ist ein Werk des Heiligen Geistes. Solche, die in diesem Sinne Juden sind, mögen von Menschen kein Lob erhalten. Aber sie werden von Gott im letzten Gericht gelobt werden.

 

 

Falsches Vertrauen auf Gesetz, Beschneidung und Erwählung

 

Die Juden, die zu der Zeit von Paulus gelebt haben, nahmen für sich gewöhnlich vor allem zwei Vorrechte in Anspruch. Paulus nennt sie in Vers 17. Zunächst einmal sahen sie sich bewusst als Juden an. Das heißt sie legten sehr viel Wert darauf, leiblich von den alten Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob abzustammen. Sie kannten die alten Geschichten über die Erzväter, von denen im ersten Buch Mose berichtet wird. Sie lasen dort, dass Gott Abraham und seine Nachkommen dazu erwählt hatte, mit ihnen in ein besonderes Gemeinschaftsverhältnis zu treten. Gott sagte ihnen zu, dass er ihr Gott sein wollte. Er wollte sich um sie kümmern, sie mit Gnade und Liebe beschenken.  Die Juden glaubten daran, dass die Erwählung Abrahams und seiner Nachkommen auf alle leiblichen Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs gemünzt war. Die leibliche Abstammung von den alten Vorvätern, denen Gott Zusagen gemacht hatte, das sahen sie als ihr erstes Vorrecht an.

Das zweite Vorrecht brachten die Juden in Verbindung mit dem ersten: Weil sie Gottes erwähltes Volk waren, gab Gott ihnen sein Gesetz, damit sie seinen Willen kannten. Gott hatte sie aus der Sklaverei in Ägypten befreit. Er hatte sie zum Berg Sinai gebracht. Dort offenbarte er sich ihnen durch Mose in besonderer Weise. Gott gab ihnen dort die Zehn Gebote, er gab ihnen Vorschriften für Priester, für Opfer. Er gab ihnen Bestimmungen für das Zusammenleben im Volk Israel. Israel sollte sich durch ein Leben nach Gottes Geboten vor allen anderen Völkern auszeichnen. Sie sollten so ein Zeugnis sein für die Völker, dass der Gott Israels der einzige und wahre Gott ist. Der Besitz des Gesetzes war für Juden, die zu der Zeit von Paulus lebten, das Siegel dafür, Gottes erwähltes Volk zu sein. Es war für sie schwer vorstellbar, dass Gott das Gesetz gegen sie verwenden könnte. Das Gesetz war doch so viel wie ein Geschenk Gottes an sein erwähltes Volk.

Auf die Erwählung durch Gott und auf die Gabe seines Gesetzes waren die meisten jüdischen Zeitgenossen von Paulus stolz. Sie rühmten sich der besonderen Stellung gegenüber Gott, wie sie sonst kein anderes Volk besaß. Durch das Gesetz wussten sie über den Willen Gottes Bescheid. Sie waren, wie Paulus das in Vers 18 sagt, in der Lage, in jeder Lebenssituation zu erkennen, was Gottes Wille ist.

Im Bewusstsein, Gottes erwähltes Volk zu sein und das Gesetz Gottes zu besitzen, entwickelten die Juden ein starkes Gefühl religiöser Überlegenheit gegenüber Nichtjuden. Sie fühlten sich dazu berufen, ihnen zu zeigen, wo es lang geht. Tatsächlich war dies eine Aufgabe, die Gott ihnen im Alten Testament übertragen hatte. Sie sollten Nichtjuden in seinem Gesetz belehren. In der Zeit von Paulus zeigten viele jüdische Schriftgelehrte einen großen Eifer in der Belehrung von Nichtjuden, die nach Jerusalem kamen oder die Synagogen aufsuchten. Paulus kommt darauf in den Versen 19 und 20 zu sprechen.

 

 

 Das Wissen von Gottes Offenbarung rettet nicht

 

Dann aber entlarvt er in den Versen 21-24 diesen Selbstanspruch, nichtjüdische Völker im Willen Gottes belehren zu können, als Heuchelei. Sein Hauptvorwurf an sie, ist der: Sie lehren zwar andere den Willen Gottes, aber sie leben selbst nicht danach. Paulus gibt dafür drei Beispiele und spitzt seine Anklage dann zu.

Paulus gibt hier seine allgemeine Einschätzung des Judentums seiner Zeit wieder. Das heißt, was er seinem gedachten jüdischen Gesprächspartner vorwirft, trifft nicht jeden einzelnen Juden. Es ist aber das typische Verhalten, welches Paulus zu seiner Zeit unter ihnen beobachtet. Der typische jüdische Schriftgelehrte belehrt andere darüber, Gottes Gebote zu halten, darunter die Gebote nicht zu stehlen und nicht die Ehe zu brechen. Beide Gebote übertritt der gewöhnliche fromme Jude. Der dritte Vorwurf, den Paulus ihm macht, ist nicht ganz klar. Paulus spricht davon, dass er Tempelraub begeht. Gemeint ist wahrscheinlich die Bereicherung durch wertvolle Metalle aus Götzentempeln. Diese wurden entweder selbst gestohlen oder man bereicherte sich am Handel mit gestohlenen Gegenständen aus Götzentempeln. Der Vorwurf wäre dann: Der typische Jude lehrt gemäß dem zweiten Gebot die Verabscheuung von Götzenbildern, aber er hat kein Problem damit, sie zu Geld zu machen.

In Vers 23 fasst Paulus seinen Vorwurf zusammen: Der typische Jude seiner Zeit hält das Gesetz Gottes hoch. Aber er macht Gott dadurch Unehre, dass er nicht danach lebt. Er rühmt die Erwählung durch Gott und den Besitz des Gesetzes als eine fromme Tradition. Aber er hat längst vergessen, was die Erwählung Abrahams und die Offenbarung des Gesetzes eigentlich bedeuten. Genauso ist es heute mit manchen frommen Traditionen, die hochgehalten und für verbindlich erklärt werden. Diese frommen Traditionen werden zwar aus der Heiligen Schrift abgeleitet. Aber man hat längst den ursprünglichen Zusammenhang, in dem Gott bestimmte Dinge gesagt hat, vergessen. Oder man hat es gar nicht verstanden. Oder aber man überbetont eine Sache einfach auf Kosten viel wichtigerer Dinge, die dann völlig in den Hintergrund geraten.

In Vers 24 macht Paulus deutlich, in welchem Ausmaß die frommen Juden seiner Zeit hinter ihrem Anspruch, Gott zu kennen, zurückbleiben. Er  spielt auf das Alte Testament, wahrscheinlich auf den Propheten Jesaja, Kapitel 52, Vers 5, an, wenn er schreibt: Denn es ist so, wie es geschrieben steht: „Euretwegen wird der Name Gottes bei den Völkern in den Schmutz gezogen.“

Die Anklage von Paulus ist direkt und hart, sie geht an den Kern des jüdischen Selbstverständnisses. Das jüdische Volk war eigentlich von Gott dazu berufen worden, seine Herrlichkeit vor den Völkern zu bezeugen. An den Juden und ihrer Lebensweise sollten die Nichtjuden erkennen, dass der Gott der Juden der eine und wahre Gott ist. Stattdessen, dass Nichtjuden durch das Zeugnis von Juden dazu gebracht werden, Gott anzubeten, beobachtet Paulus das Gegenteil. Nichtjuden sehen die fromme Heuchelei des gewöhnlichen Juden und werden dadurch ermuntert, Gott zu lästern. Paulus wendet  die Stelle aus dem Propheten Jesaja auf ganz überraschende Weise an. An der Stelle selbst lästern nichtjüdische Herrscher über Gott, weil die Juden in Gefangenschaft ziehen mussten. Sie lästern Gott, indem sie behaupten, er sei nicht stark genug gewesen, sein Volk zu beschützen. Bei Jesaja ist die Schuld für die Gotteslästerung eindeutig bei den Nichtjuden. Paulus sieht aber in seiner Zeit eine erhebliche Mitschuld der Juden an der Gotteslästerung durch die Nichtjuden. Sie leben so, als ob ihr Gott nicht herrlich und einzigartig wäre. Nichtjuden stimmen dem Zeugnis der jüdischen Lebensweise bei und sehen Israels Gott als einen schwachen Götzen an.

 

 

Mach Nebensächlichkeiten nicht zur Hauptsache

 

Das Gesetz Gottes zu besitzen und sich darin auszukennen, ist kein Beweis dafür, in wahrer Gemeinschaft mit Gott zu stehen. In Wirklichkeit hat Gott dem Volk Israel sein Gesetz gegeben, damit es seine Sündhaftigkeit erkennt. Er wollte es dadurch vorbereiten auf das Kommen des Retters, der im Evangelium verkündigt wird, Jesus Christus. Fromme Traditionen, die man aus der Bibel abgeleitet hat, sind kein Beweis dafür, in wahrer Gemeinschaft mit Gott zu stehen. Dass man sich hier und da einzelner Verse bedient, um eine fromme Tradition zu begründen, besagt noch nicht, dass man den im Evangelium verkündeten Christus erkannt hat. Das Evangelium von Jesus Christus ist die Hauptsache in der Bibel. Alles, was Gott im Alten Testament offenbart hat, hat sich nun in Jesus auf überragende Weise erfüllt. Im Glauben an Jesus Christus hast du Anteil am wahren Leben unter der gnädigen Herrschaft Gottes. Hier befreit Gott dich dazu, ihm mit deinem ganzen Leben in Liebe zu dienen. Prüfe dich selbst und deine Gemeinde dahingehend, ob die Ordnungen, die dort gelten, dem Leben aus dem Evangelium dienen!

 

 

Die äußere Beschneidung rettet nicht

 

In den Versen 17-24 hat Paulus über die Bedeutung dessen gesprochen, dass man das Gesetz Gottes besitzt und daraus Gottes Willen erfährt. Wer das Gesetz auf diese Weise hochhält, verschafft sich damit keinen Vorteil vor Gott.  Vielmehr kommt es darauf an, Gott in Jesus Christus zu erkennen. Um dies zu verdeutlichen, kommt Paulus auf eine weitere jüdische Tradition zu sprechen, die zu seiner Zeit als sehr wichtig angesehen wurde, die Beschneidung. Die Beschneidung hatte im damaligen Judentum eine außergewöhnliche Bedeutung. Sie war das äußere Zeichen dafür, dass man leiblich von Abraham, Isaak und Jakob abstammte. Mit der Beschneidung wurde die Zugehörigkeit zum Volk Gottes besiegelt. Die vorherrschende Meinung im Judentum war, dass jeder, der beschnitten war, in einem gesicherten Gemeinschaftsverhältnis zu Gott stand. Paulus macht nun in den Versen 25-29 deutlich, dass die Beschneidung nicht von der Verpflichtung enthebt, Gottes Gesetz zu halten. Wenn jemand beschnitten ist, aber Gottes Gesetz nicht hält, wird Gott ihn bestrafen. Und umgekehrt gilt: Wenn jemand, der nicht beschnitten ist, also ein Nichtjude, Gottes Gesetz hält, wird Gott ihn dafür belohnen. Auch hier gilt wieder: Wer fromme Traditionen aus der Bibel ableitet, ist nicht davor gefeit, ihre eigentliche Bedeutung in der Bibel zu verkennen. Er erklärt möglicherweise fromme Traditionen als verbindlich für alle Gläubigen. Er hat aber die biblischen Zusammenhänge, aus denen er die frommen Traditionen abgeleitet hat, gar nicht verstanden. Paulus macht dies am Beispiel der Beschneidung deutlich. Er schreibt darüber in den Versen 25-29.

 

 

Beschneidung ohne Gehorsam ist wertlos

 

In Vers 25 beginnt er mit einem „denn“. Er antwortet auf einen möglichen Einwand seines jüdischen Gesprächspartners, der ungefähr so lautete: „Paulus, sag mal, wie kann es sein, dass wir Juden genauso unter Gottes Zorn stehen wie die Nichtjuden? Die Beschneidung besiegelt doch, dass wir als Nachkommen von Abraham zu Gottes erwähltem Volk gehören!“ Paulus antwortet darauf: „Die Beschneidung nützt dir nur dann etwas, wenn du das Gesetz hältst.“ Der Nutzen, von dem Paulus hier spricht, das ist der Schutz vor dem Zorn Gottes. Die Beschneidung hat diesen Nutzen nur, wenn man das Gesetz Gottes tut und einhält, und zwar in allem. Ansonsten besagt die leibliche Abstammung von Abraham, die in der Beschneidung besiegelt ist, gar nichts. Paulus setzt sich hier mit einem falschen Verständnis von Beschneidung auseinander, wonach allein der äußere Vollzug und die leibliche Abstammung von Abraham entscheidend seien. Die Beschneidung als bloßes äußeres Zeichen, die bloße leibliche Abstammung von Abraham schützt keinen Juden vor Gottes Zorn. Wenn er gegen Gottes Gesetz verstößt, ist er grundsätzlich genauso dem Zorn Gottes ausgesetzt wie ein Nichtjude. Das macht Paulus am Ende von Vers 25 deutlich, wenn er sagt: „Wenn du das Gesetz übertrittst, so ist deine Beschneidung Unbeschnittenheit geworden.“ Dass Beschneidung Unbeschnittenheit wird, meint, dass Gott keinen Unterschied macht zwischen Juden und Nichtjuden, wenn es um die Beurteilung ihrer Taten geht.

Paulus zieht daraus in den Versen 26 und 27 den logischen Umkehrschluss: Wenn jemand das Gesetz hält, ist es egal, ob er beschnitten ist oder nicht. Gott wird ihn wie jemanden beurteilen, der wirklich beschnitten ist. Er wird ihn in seinem Gericht bestehen lassen. Paulus will hier nicht sagen, dass es solche Nichtjuden gibt. Er wird später deutlich sagen, dass es sie nicht gibt. Es gibt keinen, der Gottes Gesetz vollkommen einhält, weder Juden noch Nichtjuden. Dennoch bereitet Paulus hier schon einmal einen Gedanken vor, den er in den Versen 28 und 29 aufgreift und den er später in seinem Brief entfalten wird. Es gibt ein Handeln Gottes an Nichtjuden wie auch an Juden, durch dass die Trennung zwischen beiden aufgehoben wird. Hier geht es nur noch darum, ob jemand innerlich beschnitten ist, also ob er Gottes Geist empfangen hat.

In Vers 27 kehrt Paulus eine weitverbreitete Ansicht unter den Juden seiner Zeit um. Sie glaubten daran, dass Gott sie an seinem Gericht über die Völker beteiligen würde. Dem widerspricht Paulus, wenn er darauf hinweist, dass der Nichtjude, der entsprechend dem Gesetz lebt, über sie zu Gericht sitzen wird, weil sie das Gesetz nicht halten. Paulus will auch hier wieder nicht sagen, dass es solche Nichtjuden tatsächlich gibt, die Gottes Gesetz vollkommen einhalten. Er will nur deutlich machen: Wenn es ihn geben würde, dann wäre es so. Dann spielte es keine Rolle, dass er unbeschnitten ist und nicht im Besitz des Gesetzes ist. Die Aussage, die Paulus hier wiederum hervorheben möchte, ist die: Die Juden haben keinen automatischen Schutz vor Gottes Zorn, nur weil sie leiblich von Abraham abstammen, äußerlich beschnitten sind und das Gesetz besitzen. Das macht Paulus am Ende von Vers 27 deutlich. Dort spricht er vom Juden als einem, der „trotz Buchstaben und Beschneidung ein Gesetzesübertreter“ ist. „Buchstabe“ bedeutet hier so viel wie „Gesetz“.

 

 

 

Nur wen Gott innerlich beschnitten hat, der dient ihm wirklich

 

Von daher kommt Paulus in den Vers 28 und 29 zu einer grundsätzlichen Kritik an der Vorstellung vom Volk Gottes unter den Juden seiner Zeit. Was ist eigentlich ein Jude? Wollte man damit lediglich sagen, dass er einem bestimmten Volk zugehört, könnte man an der äußeren Bedeutung festhalten. Ein Jude ist dann jemand, der leiblich von Abraham, Isaak und Jakob abstammt und die Offenbarung des Gesetzes als besonderen Besitz dieses Volkes ansieht, den es zu wahren gilt. Ein Jude ist dann jemand, der diese äußeren Zeichen und die gesamte geschichtliche Tradition dieses Volkes hochhält und wertschätzt. Paulus aber macht klar, dass all diese äußeren Kennzeichen eines Juden nichts darüber aussagen, ob er zu Gottes Volk gehört, ob er also tatsächlich in Gemeinschaft mit Gott steht. Paulus sagt sehr deutlich: Jemand, der sich in diesem Sinne als Jude versteht, ist kein Jude im eigentlichen Sinn. Die wirkliche Zugehörigkeit zu Gottes Volk bestimmt sich nicht von den äußeren Merkmalen her wie Abstammung, Beschneidung, Besitz des Gesetzes, fromme Traditionen. Paulus unterscheidet von diesem „äußeren“ Juden, den wahren Juden. Der wahre Jude steht in wirklicher Gemeinschaft mit Gott, und zwar aufgrund innerer, nicht äußerer, Eigenschaften. Und zwar hat er die Eigenschaft, dass er innerlich beschnitten ist. Die äußere Beschneidung ist ein Zeichen, dass auf eine innere Wirklichkeit hindeutet, nämlich die Beschneidung des ganzen inneren Menschen. Diese hat Gott im Alten Testament als Zusage in Aussicht gestellt, und zwar schon im fünften Buch Mose, Kapitel 30, Vers 6: „Gott selbst wird eure Herzen beschneiden und die Herzen eurer Nachkommen, sodass ihr den Herrn, euren Gott, mit ganzem Herzen und mit allen Kräften lieben könnt und dadurch euer Leben rettet.“

Um den Zusammenhang von äußerer und innerer Beschneidung zu verstehen, ist es hilfreich, sich die Bedeutung der Beschneidung überhaupt vor Augen zu stellen. Gott hatte Abraham befohlen, die Beschneidung des männlichen Glieds durchzuführen. Dies sollte als Zeichen des Bundes dienen, den Gott mit ihm und seinen Nachkommen geschlossen hatte. Es liegt nahe, eine inhaltliche Verbindung zwischen dem Zeichen und dem, was der Bund bedeutete, anzunehmen. Das männliche Glied steht in enger Verbindung zu der Verheißung vieler Nachkommen. Die Zusage vieler Nachkommen ist so wichtig, weil sich in dieser Zusage Gottes Segen für Israel und die übrigen Völker entfaltet. Die Beschneidung des männlichen Glieds symbolisiert die Gültigkeit der Zusage vieler Nachkommen. Die Beschneidung symbolisiert weiter, dass die Nachkommen Abrahams Gott gehören und dazu berufen sind, ihm zu dienen und seinen Segen zu allen Völkern zu bringen.

Wenn jemand innerlich beschnitten ist, bedeutet dies, dass er in wahrer Gemeinschaft mit Gott steht und seinen Segen erfährt. Die bildliche Redeweise von der inneren Beschneidung soll nicht zum Ausdruck bringen, dass da jemand eine innerlich schmerzhafte Erfahrung durchgemacht hat, eine Art inneren Zerbruch. Das mag oder mag nicht damit einhergehen, was die innere Beschneidung besagt. Die innere Beschneidung ist die Ausrichtung des Menschen auf die Zusage Gottes im Glauben und im Gehorsam. Diese Ausrichtung geschieht durch Gott. Er bewirkt sie durch seinen Geist. Paulus spricht in Vers 29 von der Beschneidung des Herzens, die durch den Geist geschieht, nicht durch den Buchstaben. Er meint damit folgendes: Die wahre Beschneidung besteht nicht im bloßen Vollzug einer Gesetzesvorschrift. Sie besteht in einem Wirken des Heiligen Geistes im Inneren eines Menschen.

Der wahre Jude ist derjenige, der die innere Beschneidung durch Gottes Geist erfahren hat. Das gilt sowohl für diejenigen, die die äußere Beschneidung empfangen haben als auch für diejenigen, die sie nicht empfangen haben. Das heißt auch Nichtjuden können den Status des wahren Juden erlangen, wenn sie die innere Beschneidung erfahren. Der wahre Jude mag äußerlich nichts vorzuweisen haben: keine äußere Beschneidung, keine leibliche Abstammung von Abraham, kein Besitz des Gesetzes, kein Leben in frommen Traditionen. Er mag keine Anerkennung bei Menschen finden, insbesondere bei Juden, die ihre Identität von diesen äußeren Merkmalen ableiten. Aber eines ist sicher: Dieser wahre Jude wird bei Gott Anerkennung finden. Gott wird ihn gewiss als jemanden anerkennen, der zu ihm gehört. Kein Zorn Gottes wird ihn treffen, ganz im Gegensatz zu denen, die nur äußerlich Juden sind.

 

 

Wahres Leben allein durch Christus

 

Wir können daraus für uns heute Folgendes ableiten: Niemand steht vor Gott dadurch als gerecht da, dass er bestimmte fromme Traditionen einhält. Ein Mensch, der bestimmte fromme Traditionen einhält, aber nicht an Christus glaubt, so wie er uns im Evangelium offenbart wird, der geht doch verloren. Das, was aus dem Glauben an Jesus Christus unbedingt folgt, ist nicht die Einhaltung bestimmter äußerer frommer Traditionen. Was aus dem Glauben an Christus folgt, ist die Liebe zu Gott und die Liebe zu den Mitmenschen, vor allem den Glaubensgeschwistern. Die Liebe als Hingabe des eigenen Lebens für andere, die kennzeichnet diejenigen, die Gott innerlich beschnitten hat. Diese Liebe ist eine Frucht, die aus dem Glauben an Christus erwächst. Nirgendwo sonst kommt sie her als dort, wo ein Mensch sein ganzes Vertrauen auf Jesus Christus setzt. Ihn hat Gott für uns gegeben, ihm hat er all unsere Schuld aufgeladen, damit wir durch ihn das wahre Leben haben.

Ich wünsche dir, dass du das glauben kannst. Ich wünsche dir die klare Erkenntnis und Gewissheit, dass Gott dich allein wegen dem für gerecht erklärt, was Jesus für dich getan hat. Durch Jesus nimmt er dich in seine Gemeinschaft auf. In ihm erfährst du Gottes gnädige Herrschaft. In ihm kannst du Gott dienen in einem von ihm geschenkten neuen Leben.

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?