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Durch Christus neue Schöpfung

Zeitpunkt der letzten Bearbeitung

Freitag, 30.08.2019, 14.47 Uhr


Aktuelles

Veranstaltungen

und Seminare

 

Bibelnachmittage in Gummersbach

 

Gastgeber:

Bibelgemeinde Gummersbach e. V.

Wo:
Hohe Straße 26, 51643 Gummersbach

 

Wann:

Sonntag, 09.06.2019, 15.00 Uhr

Thema:
Gott mit Freuden dienen aus einem von ihm geschenkten neuen Leben (Römerbrief, Kapitel 7).

 

 

 

 

Beiträge (chronologisch)

 

2019

Freitag, 30.08.2019 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Römerbrief 1,16-32

Donnerstag, 22.08.2019 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung zum Römerbrief

Donnerstag, 15.08.2019 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 6,7-18

Freitag, 09.08.2019 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,19-6,6

Dienstag, 06.08.2019 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,13-18

Donnerstag, 18.07.2019 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,1-12

Donnerstag, 11.07.2019 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,21-31

Donnerstag, 04.07.2019 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,8-20

Donnerstag, 27.06.2019 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,23-4,7

Donnerstag, 20.06.2019 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,15-22

Freitag, 14.06.2019 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,10-14

Donnerstag, 06.06.2019 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,1-9

Donnerstag, 23.05.2019 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,15-21

Donnerstag, 16.05.2019 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,11-14

Donnerstag, 09.05.2019 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,1-10

Donnerstag, 02.05.2019 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,11-24

Montag, 29.04.2019 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,1-10

Donnerstag, 18.04.2019 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,29-50,26

Freitag, 12.04.2019 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,1-28

Donnerstag, 04.04.2019 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 48

Donnerstag, 28.03.2019 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 46,28-47,31

Freitag, 22.03.2019 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,16-46,7

Sonntag, 17.03.2019 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,1-15

Freitag, 08.03.2019 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,18-34

Freitag, 01.03.2019 (8., 9. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,1-17

Auslegung 1. Mose 43,15-34

Donnerstag, 14.02.2019 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,28-43,14

Freitag, 25.01.2019 (3., 4. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,1-27 (4. KW)

Auslegung 1. Mose 41 (3. KW)

Donnerstag, 10.01.2019 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 40

 

 

2018

 

Dienstag, 25.12.2018 (51. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Predigten.

"Weihnachten - Eine Einladung zur selbstvergessenen Freude am ewigen Vater und seinem ewigen Sohn"

Predigt über Johannes 5,30-47
Predigt über Johannes 5,16-29

Donnerstag, 13.12.2018 (50. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 39

Donnerstag, 06.12.2018 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 38

Donnerstag, 29.11.2018 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 37

Freitag, 23.11.2018 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 33

Donnerstag, 15.11.2018 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 32

Freitag, 09.11.2018 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 31,1-32,1

Freitag, 02.11.2018 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 30,25-43

Donnerstag, 25.10.2018 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,31-30,24

Freitag, 19.10.2018 (42. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,1-30

Donnerstag, 11.10.2018 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 28,10-22

Donnerstag, 04.10.2018 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 27,30-28,9

Donnerstag, 27.09.2018 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 26,34-27,29

Donnerstag, 20.09.2018 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 25,19-33

Montag, 17.09.2018 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 22

Donnerstag, 06.09.2018 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 21,1-21

Donnerstag, 30.08.2018 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 20

Freitag, 24.08.2018 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 19

Freitag, 17.08.2018 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 18

Donnerstag, 09.08.2018 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 17

Donnerstag, 02.08.2018 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 16

Donnerstag, 26.07.2018 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 15

Freitag, 20.07.2018 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 13,3-14,24

Freitag, 13.07.2018 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 12,4-13,2

Donnerstag, 05.07.2018 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung in die Abrahamsgeschichte 1. Mose 12-25

Donnerstag, 28.06.2018 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,15-23

Freitag, 22.06.2018 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,1-10

Donnerstag, 14.06.2018 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,14-21

Sonntag, 10.06.2018 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,12-14

Dienstag, 29.05.2018 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,1-11

Donnerstag, 24.05.2018 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 4,9-25

Donnerstag, 17.05.2018 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,27-4,8

Freitag, 11.05.2018 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,9-20

Donnerstag, 03.05.2018 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,1-8

Donnerstag, 26.04.2018 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,17-29

Donnerstag, 19.04.2018 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,1-16

Donnerstag, 12.04.2018 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 42

Donnerstag, 05.04.2018 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,15-41,26

Sonntag, 01.04.2018 (12., 13. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,6-15 (13. KW)

Auslegung zu Hiob 38,39-40,5 (12. KW)

Donnerstag, 15.03.2018 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 38,1-38

Samstag, 10.03.2018 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 36-37

Donnerstag, 01.03.2018 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 34-35

Freitag, 23.02.2018 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 33

Donnerstag, 15.02.2018 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 32

Donnerstag, 08.02.2018 (6. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 31

Samstag, 03.02.2018 (5. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 30

Samstag, 27.01.2018 (4. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 29

Donnerstag, 18.01.2018 (3. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 28

Samstag, 13.01.2018 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Bibelleseplan.

Bibelleseplan (Beitrag)

Donnerstag, 04.01.2018 (1. KW)

Heute erscheint ein Bibelleseplan für das Neue Jahr.

Bibelleseplan für das Neue Jahr

 

2017

Donnerstag, 21.12.2017 (51. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Weihnachtspredigt 2017 "Das Vorrecht, Gottes Kind zu sein"

Freitag, 08.12.2017 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 27

Donnerstag, 30.11.2017 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 25-26

Sonntag, 26.11.2017 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 24,1

Samstag, 18.11.2017 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 23

Freitag, 10.11.2017 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 22

Freitag, 03.11.2017 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 21

Donnerstag, 26.10.2017 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 20

Donnerstag, 12.10.2017 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 19,13-29

Donnerstag, 05.10.2017 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 18,1-19,12

Donnerstag, 28.09.2017 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 17

Donnerstag, 21.09.2017 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 16

Donnerstag, 14.09.2017 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 15

Donnerstag, 07.09.2017 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 13,13-14,22

Freitag, 01.09.2017 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 12,1-13,12

Donnerstag, 24.08.2017 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 11

Donnerstag, 17.08.2017 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 9,11-10,22

Donnerstag, 10.08.2017 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 8,1-9,10

Freitag, 04.08.2017 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 15-25

Freitag, 28.07.2017 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 4-14

Samstag, 22.07.2017 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 1-3

Donnerstag, 13.07.2017 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 3. Johannesbrief

Donnerstag, 06.07.2017 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 2. Johannesbrief

Donnerstag, 29.06.2017 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,14-21

Donnerstag, 22.06.2017 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,4-13

Donnerstag, 15.06.2017 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,17-5,3

Freitag, 09.06.2017 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,7-16

Donnerstag, 01.06.2017 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,1-6

Freitag, 26.05.2017 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 3,11-24

Freitag, 19.05.2017 (20.  KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,29-3,10

Freitag, 12.05.2017 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,7-28

Donnerstag, 04.05.2017 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 1,1-2,6

Donnerstag, 17.04.2017 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Gott spricht Sünder gerecht - gerechterweise

Donnerstag, 20.04.2017 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 6-7

Donnerstag, 06.04.2017 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 4-5

Donnerstag, 30.03.2017 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 5,12-20

Donnerstag, 23.03.2017 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 4,13-5,11

Donnerstag, 16.03.2017 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 3,1-4,12

Donnerstag, 09.03.2017 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,19-2,26

Donnerstag, 02.03.2017 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,1-18

Donnerstag, 23.02.2017 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Hiob 1-3

 

1)       Elifas versucht Hiob zu trösten: Er, Hiob, muss sich nur seine Gottesfurcht vor Augen führen und umkehren, dann stellt Gott ihn wieder her.  4,1-11

 

4,1)Elifas aus Teman antwortete: 2)Dürfen wir ein Wort an dich richten? Vielleicht kannst du es nicht ertragen, aber wer könnte hier seine Worte zurückhalten.

 

-          „dürfen wir“ => Die drei Freunde sind Zeugen der Klage Hiobs geworden. Er hat ihnen offenbart, wie verzweifelt er ist. Elifas spricht nun als erster auch im Namen der beiden anderen Freunde. Er spricht sehr behutsam und freundlich zu Hiob.

-          „nicht ertragen“ => Elifas ist barmherzig gegenüber Hiob und versetzt sich in dessen Lage. Er weiß, dass es für ihn wegen seiner Not und Verzweiflung kaum möglich ist, auf seine Freunde zu hören.

-          „wer könnte“ => Es ist das Mitgefühl eines Freundes, das ihn nicht ruhig lassen kann. Elifas sieht sich innerlich dazu gedrängt zu reden, damit Hiob durch ihn Hilfe und Trost erfährt.

 

4,3)Erinnere dich, du hast viele Menschen in der Weisheit unterwiesen; schlaff gewordene Hände hast du stark gemacht. 4,4)Worte von dir haben Strauchelnden aufgeholfen, weichgewordenen Knien hast du Kraft gegeben.

 

-          „unterwiesen … schlaff gewordene Hände“ => Hiob hat Menschen, die durch Leid allen Mut verloren hatten, wieder aufgerichtet. Er tat dies dadurch, dass er sie darin unterwies, ihre Leiden richtig einzuordnen. Wahrscheinlich nimmt Elifas hier schon etwas einseitig an, dass Hiob die Leidenden durch den Ruf zur Umkehr wiederhergestellt hat.

 

4,5)Nun kommt es an dich, und du kannst es nicht tragen; es trifft dich, und du bist bestürzt.

 

-          „du kannst es nicht tragen … du bist bestürzt“ => Elifas hat Mitleid mit Hiob aufgrund dessen innerer Friedlosigkeit, die in seiner Klage zum Ausdruck gekommen ist. Er macht ihm keinen Vorwurf, sondern wirbt darum, dass er Gehör findet. Hiob, der anderen in ihrer Not geholfen hat, mag jetzt selbst helfende Unterweisung annehmen. Elifas meint es wirklich gut. Er erscheint aber etwas blauäugig, wenn er Hiobs Fall mit solchen Fällen vergleicht, um die Hiob sich gekümmert hat. Ohne dass Elifas es wahrscheinlich will, erscheint Hiob hier als jemand, der anderen in Leiden beigestanden hat, aber selber noch gar nicht die Lektion gelernt hat, wie man mit Leiden umgeht.

 

4,6)Ist nicht deine Gottesfurcht die Quelle deiner Zuversicht? Ist es nicht dein tadelloses Leben, welches dir Hoffnung gibt?

 

-          „ist nicht …?“ => Elifas geht davon aus, dass Hiob seine Grundannahmen teilt.

-          „Gottesfurcht“ => In der Einleitung des Buches Hiob wurde klar herausgestellt, dass Hiob Gott fürchtet und ihm aus dieser Motivation heraus dient. Elifas bestätigt dies, deutet aber schon an, dass aus seiner Sicht das Aufhören der Leiden für Hiob mit seiner Umkehr zu Gottesfurcht und einem tadellosen Leben zusammenhängen. Es stimmt vom Grundsatz her, dass Gottesfurcht die Voraussetzung für ein gesegnetes Leben ist. Aber auf den Fall Hiobs passt es nicht.

 

4,7)Erinnere dich: Welcher unschuldige Mann ist je umgekommen? Wo ist jemals ein Gerechter vernichtet worden?

 

-          „erinnere dich“ => Elifas geht davon aus, dass Hiob seine Sicht der Dinge teilt. Er muss sie nur in Erinnerung rufen, sie ist durch die Leiden verschüttet gegangen. Hiob hat in der Klage seine Verwirrung im Blick auf Gott zum Ausdruck gebracht. Er muss wieder klaren Kopf bekommen, indem er sich Grundsätze in Erinnerung ruft, die er seit jeher mit seinen drei Freunden geteilt hat. Und einer dieser Grundsätze lautet: Gott lässt keinen Gerechten umkommen, das heißt einen vorzeitigen Tod erleiden, der auf Gottes Gericht hindeuten würde. Hiob muss nicht verzweifeln. Denn wenn er dort umkehrt, wo Umkehr nötig ist, wird Gott die Leiden von ihm nehmen und wieder seinen Segen erfahren lassen. Elifas ist guter Zuversicht, dass Hiob sich an seine Gottesfurcht erinnert und die nötige Umkehr vollziehen wird. Was Elifas mit seinem Grundsatz aber auch zum Ausdruck bringt, ist, dass die Kinder Hiobs sich vor Gott schwer gesündigt haben müssen, weshalb er sie mit einem vorzeitigen Tod bestraft hat. Elifas ist davon überzeugt, Hiob wahren Trost zu spenden, und doch streut er Salz in die Wunden.

 

4,8)Nach meiner Erfahrung ist es so: Wer Ungerechtigkeit pflanzt und Unheil säet hat eine entsprechende Ernte.

 

-          „nach meiner Erfahrung“ => Elifas spricht hier über sein Erfahrungswissen, dass er durch überlieferte Weisheit und genaue Beobachtung gewonnen hat. Das Problem dabei ist: Er hat wohl im Grundsatz Recht mit seinem Hinweis, dass jemand als Lohn das erntet, was er mit seinen Taten säet. Aber im Blick auf den konkreten Fall Hiobs ist er unsensibel. Er scheint gar nicht zu bedenken, wie dieser Spruch von Hiob aufgefasst werden muss: Er erntet Unheil, also muss er es vorher gesät haben.

 

4,9)Durch einen Atem Gottes kommen sie um, durch einen Sturm seines Zornes werden sie hinweggefegt.

 

-          „durch einen Atem Gottes kommen sie um“ => Elifas sieht richtig, dass der Untergang des Sünders nicht einfach bloß eine Folge seiner Sünde ist, die sich automatisch einstellt. Sondern es ist Gott, der in seinem Zorn über den Sünder seinen Untergang herbeiführt.

-          „Atem Gottes … Sturm seiner Nase“ => Der Atem Gottes steht bildlich für sein mächtiges und lebendiges Handeln gegenüber der Schöpfung. Dabei kann dies Gnade und Rettung beinhalten oder Gericht und Verderben.

 

4,10)Das Brüllen des Löwen, das Knurren des Junglöwen werden zum Verstummen gebracht; die Zähne des Löwen mit Mähne sind zerbrochen. 11)Der Junglöwe verendet aus Mangel an Beute, und seine kleinen Jungen werden zerstreut.

 

-          „Löwen“ => Sie stehen bildlich für die Gottlosen, und zwar vor allem für diejenigen Gottlosen, die eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen indem sie sie verfolgen, ausbeuten und unterdrücken.

-          „Zähne zerbrochen … Junglöwe verendet“ => Der Löwe verendet, weil seine Zähne zerbrochen sind und er keine Beute mehr fangen kann. Dies ist ein Bild für das Unglück, dass die Gottlosen in diesem Leben früher oder später ereilt. Elifas will Hiob ermutigen und unterscheidet ihn ausdrücklich von den Gottlosen. Er stellt aber einen solch engen Zusammenhang von Tun und Ergehen her, dass Hiob nicht umhin kommt, auch sein Ergehen mit seinem Tun in Verbindung zu bringen.

 

 

2)       Elifas berichtet von einer Offenbarung, die Gott ihm geschenkt hat: Kein Mensch ist vor Gott gerecht, alle werden sie von Gott gezüchtigt, so auch nun Hiob.  => 4,12-21

 

4,12)Ganz heimlich ist ein Wort zu mir gekommen, meine Ohren haben nur ein Stück davon vernommen. 13)In angsteinflößenden Visionen der Nacht, wenn tiefer Schlaf die Menschen überkommt, 14)da haben mich Grauen und Schrecken überfallen, vor Angst zitterte ich am ganzen Leib.

 

-          „ein Wort … Visionen“ => Elifas hat bislang von Dingen geredet, die er aus überlieferter Tradition und eigener Beobachtung kennt. Nun kommt er auf übernatürliche Erscheinungen zu sprechen, die ihm widerfahren sind. Er hat in Visionen Dinge gehört und gesehen, die ihn darin belehrt haben, dass auch der Gerechte leiden muss.

-          „tiefer Schlaf“ => Die Vision hat Elifas  wohl nicht im Wachzustand erfahren, sondern als Traum. Er deutet das, was er im Traum, einem Albtraum, empfangen hat, als Offenbarung Gottes.

-          „Grauen … Schrecken … Angst“ => Elifas hebt seine Angst hervor, um deutlich zu machen, dass er wirklich einem übernatürlichen Wesen begegnete, Gott oder einem Engel.

 

4,15)Dann fuhr mir ein Wind ins Gesicht, ein Wirbelwind ließ meine Haut erschaudern. 16)Da stand jemand, er war nicht zu erkennen; eine Gestalt war vor meinen Augen und ich hörte eine donnernde Stimme sagen:

 

-          „Wind … Wirbelwind“ => Der starke Wind begleitet die Gotteserscheinung, die Elifas im Traum erlebt hat.

-          „jemand … eine Gestalt“ => Elifas hat in der Vision Gott in verhüllter Erscheinung gesehen.

-          „donnernde Stimme“ => Das Wort im Hebräischen kann man auf zwei verschiedene Weisen herleiten. Entweder kommt es von „schweigen, leise sein“. Dann wäre hier von einem Schweigen die Rede, dass von der Stimme durchbrochen wird. Oder es kommt von „heulen“, dann wäre hier, angelehnt an das Bild von einem heulenden Wirbelwind,  von einer lauten, donnernden Stimme die Rede.

 

4,17)„Kann ein Mensch vor Gott gerecht sein? Kann ein Mensch rein schuldlos in den Augen seines Schöpfers sein?“

 

-          „vor Gott gerecht“ => Dies ist die Bedeutung; es geht nicht um die Frage, ob ein Mensch gerechter als Gott sein kann.

-          „kann ein Mensch vor Gott gerecht sein“ => Als Antwort wird von Elifas ein „Nein“ erwartet; kein Mensch kann aus seinen Taten und aus seinem Wesen eine Gerechtigkeit ableiten, die den Maßstaben Gottes genügt. Diese Wahrheit, die Elifas in der Vision empfangen hat, ist richtig. Und der Anspruch von Elifas, dies in einer Vision von Gott empfangen zu haben, braucht nicht in Frage gestellt zu werden. Diese Wahrheit schränkt die Aussage aus 4,8-11 ein, wo Elifas die Menschen in Gerechte und Ungerechte eingeteilt hat. Er zählt Hiob zu den Gerechten, doch zählt er, genauso wie Elifas, in gewisser Weise auch zu den Ungerechten. Dass Elifas dies auf die Situation von Hiob anwendet, ist einerseits bemerkenswert; es ermöglicht ihm, sich mit Hiob auf eine Stufe zu stellen und seine Leiden nicht so zu deuten, als ob Hiob zu den Ungerechten zählt und er, Elifas, zu den Gerechten. Andererseits aber ist diese Wahrheit auf Hiobs Situation unangebracht. Denn Elifas setzt hier voraus, dass Hiob, der grundsätzlich ein Gerechter ist, doch von Gott wegen einer gewissen Ungerechtigkeit gezüchtigt wird. Das ist aber nicht der Fall. Erstens nämlich weist die Schwere seiner Leiden darauf hin, dass er nicht einfach bloß auf eine Weise gezüchtigt wird wie dies allen Gerechten so oder so hin und wieder zu Teil wird. Und zweitens, wenn Hiobs Leiden von einer Schuld herrührten, müsste diese Schuld in Gottes Augen ziemlich schwer wiegen. Elifas will Hiob trösten und dazu ermutigen, seine kleine Ungerechtigkeit einzugestehen. Er geht damit aber über die Schwere der Leiden Hiobs hinweg. Wir haben hier ein Beispiel dafür, wie eine wichtige biblische Lehre, hier die Sündhaftigkeit aller Menschen, falsch angewandt wird auf eine konkrete Situation.

Der Autor des Hiobbuches erwartet auf die Frage, ob ein Mensch vor Gott gerecht sein kann, nicht unbedingt ein Nein. Im Blick auf Hiob besteht er sogar auf einem Ja. Hiob ist vor Gott gerecht, weil, wie in der Einleitung festgestellt wird, Gott ihn als gerecht vor sich gelten lässt.

 

4,18)Gott misstraut sogar seinen Dienern, legt seinen Engeln Irrtum zur Last. 19)Wieviel mehr tut er das gegenüber solchen, die in Lehmhütten wohnen, die auf Staub gegründet sind und die man wie eine Motte zerdrücken kann.

 

-          „Gott misstraut sogar seinen Dienern“ => Das Zitat aus der Vision umfasst wahrscheinlich nur 4,17. Darauf aufbauend fährt Elifas in 4,18-21 mit seinen eigenen Ausführungen fort. Gott züchtigt gemäß Elifas sogar seine Engel, und zwar diejenigen, die nicht von ihm abgefallen sind. Dies ist so, weil sie nicht an seine Gerechtigkeit herankommen. Elifas stellt Hiob auf eine Seite mit solchen Engeln: Was er gerade erfährt, ist Tadel und Zurechtweisung durch Gott.

-          „Lehmhütten“ => Dies ist wohl ein Bild für den Menschen in seinem vergänglichen und für die Sünde anfälligen Leib. Dieser Leib ist „auf Staub gegründet“, das heißt er besteht daraus und wird, wenn der Wind darüber weht, einfach weggeblasen.

-          „die man wie eine Motte zerdrücken kann“ => Der Mensch als vergängliches, schwaches Wesen kann der Sünde und dem Gericht Gottes verfallen, muss er aber nicht.

 

4,20)Der Mensch kann morgens noch munter sein und abends bereits zu Tode zerschmettert. Er kann auf ewig umkommen, von niemandem beachtet. 21)Wenn seine Zeltseile gelöst werden, kann es sein, dass er stirbt, ohne vorher weise geworden zu sein.

 

-          „zu Tode zerschmettert“ => Diese Redeweise leitet sich wohl von dem vorher gebrauchten Vergleich eines Menschen mit Lehm bzw. Ton ab. Er kann zerschmettert werden wie eine Lehmhütte oder ein Tongefäß.

-          „Zeltseile gelöst“ => In einem weiteren Bild bringt Elifas die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens zum Ausdruck. Sein Tod gleicht einem Zelt, das an dem Platz, wo es steht, abgebaut wird.

-          „ohne vorher weise geworden zu sein“ => Elifas zählt sich und Hiob zu denen, die nicht sterben werden, ohne vorher weise geworden zu sein. Er redet ja, weil er meint, Hiob durch seine Weisheit helfen zu können. Hiob steht aus der Sicht von Elifas in der Versuchung, unweise zu werden, aber mit seiner Hilfe wird er die Weisheit wiedererlangen. Das heißt er wird die Orientierung, die er durch seine Leiden verloren hat, wiedergewinnen. Insbesondere wird er aufhören, Gottes Gerechtigkeit anzuzweifeln, auch wenn er meint, dass er im Recht gegenüber Gott ist. Hiobs Klage gegen Gott ist für Elifas wohl ein Ausdruck von Rebellion gegen Gott, derer sich Hiob enthalten sollte. Auch wenn er im Moment nicht verstehen kann, wie Gottes Herrschaft über sein Leben Ausdruck seiner Gerechtigkeit ist, soll er sich Gott unterordnen ohne zu klagen und ohne Fragen zu stellen. Die Ausführungen von Elifas hören sich hier fromm und gottesfürchtig an. Aber sie laufen eher darauf hinaus, sich Gott zu unterwerfen und dabei gleichgültig gegenüber seiner Gerechtigkeit zu sein.

 

 

3)       Elifas weist Hiob darauf hin, dass seine Leiden mit einer persönlichen Schuld zusammenhängen und aufhören, wenn er umkehrt. Er glaubt, Hiob mit diesem Hinweis zu ermutigen.  => 5,1-7

 

5,1)Du magst Klage erheben, aber ist da einer, der dir antworten wird? An wen von den Heiligen kannst du dich wenden?

 

-          „ist da einer, der dir antworten wird“ => Hiob hat wegen seiner Leiden Klage gegenüber Gott erhoben. Er hat zum Ausdruck gebracht, dass er lieber im Totenreich Ruhe hat als durch die Leiden der Anfechtung nachzugeben, dass er Gott verflucht. Elifas hält ihm entgegen, dass dies nicht der Weg ist, den Leiden zu entkommen. Es gibt einen unauflösbaren Zusammenhang von Tun und Ergehen, der von keinem Engel aufgelöst werden kann. Auch Gott lässt sich nicht erweichen, diesen Zusammenhang aufzulösen. Die einzige Möglichkeit, die Hiob bleibt, ist das Bekenntnis seiner Schuld, derentwegen Gott ihn züchtigt. Statt weiter zu klagen könnte er dann zuversichtlich auf Gottes schnelle Hilfe hoffen.

 

5,2)Denn den Gottlosen bringt sein Zorn um, den Dummkopf seine Wut.

 

-          „denn“ => Elifas begründet, warum Hiob nicht länger klagen sollte. Es ist nämlich das Kennzeichen von Gottlosen, dass sie gegen Gott aufbegehren. Grundlage für ihre Wut ist ihre Dummheit: Sie erkennen nicht, dass Gott sie durch Leiden züchtigt. Statt dass sie zu Gott umkehren, bereiten sie sich durch den Widerstand gegen die Züchtigung den Untergang. Elifas unterstellt Hiob nicht, er sei ein Gottloser. Aber er stellt ihm vor Augen, dass er dann ein Gottloser wäre, wenn seine Trauer und Klage in wütende Anklage umschlägt.

 

5,3)Ich selbst habe Gottlose gesehen, die hatten wohl zunächst feste Wurzeln geschlagen, aber plötzlich musste ich ihre Wohnstätte als verflucht ansehen.

 

-          „feste Wurzeln geschlagen“ => Das Leben eines Menschen wird hier verglichen mit einer Pflanze: Es geht ihm gut wie einer Pflanze, die reichlich Frucht trägt.

-          „als verflucht ansehen“ => Den Gottlosen, dem es eben noch gut ging, erreichte plötzlich das Unglück. Elifas will nicht sagen, dass sein Unglück auf seinen Fluch zurückzuführen sei. Sondern er hat, als das Unglück eintraf, bezeugt, dass ihn das Unglück zurecht traf.

 

5,4)Ihre Kinder sind verlassen, fern jeglicher Hilfe; im Stadttor wird ihr Recht zertreten, niemand tritt für sie ein. 5)Was die Gottlosen geerntet haben, essen die Hungrigen; die getrockneten Garben holen sie sich. Die Durstigen schnappen nach dem Besitz der Gottlosen.

 

-          „ihre Kinder sind verlassen“ => Vorausgesetzt ist hier der Tod der gottlosen Väter. Elifas spricht hier nicht vom Verlust der Kinder, den Hiob erlitten hat. Aber er ist doch unsensibel, wenn er von Kindern und Eltern spricht, die durch ein plötzliches Unglück voneinander getrennt worden sind.

-          „die Hungrigen … die Durstigen“ => Gemeint sind wohl keine Bedürftigen, sondern Plünderer. Der Gottlose wird dadurch beschämt, dass nach seinem Tod weiteres Unrecht geschieht, welches seine eigenen Kinder betrifft: Sie gehen leer aus und Plünderer holen sich seinen Besitz. Seine Kinder hätte der Gottlose vor diesem Schicksal bewahrt, wenn er umgekehrt wäre.

 

5,6)Das Unglück wächst nicht aus dem Boden hervor, die Leiden sprossen nicht aus dem Acker. 7)Sondern der Mensch ist es, der zu seinem Unglück Leiden hervorbringt, wie auch die Söhne Reschefs emporfliegen.

 

-          „der … Leiden hervorbringt“ => Oft wird im Passiv übersetzt: „Der Mensch ist zum Leiden geboren.“ Möglich ist es aber auch, hier eine Bedeutung im Aktiv anzunehmen, welche vom Zusammenhang her vorzuziehen ist. Elifas denkt hier wahrscheinlich, dass er Hiob ermutigt: Was ihn getroffen hat, sind keine unabwendbaren Leiden. Sie hängen mit seinem Verhalten zusammen; sobald er umkehrt, hören die Leiden auf. Elifas geht davon aus, dass dieser Gedanke für Hiob nachvollziehbar ist und er umkehren wird.

-          „die Söhne Reschefs“ => Hier liegt wohl eine Anspielung auf den phönizischen Gott der Unterwelt, Reschef, vor (Phönizien lag am östlichen Mittelmeer). Er wurde als derjenige angesehen, der schlimme Hauterkrankungen über die Menschen bringt. Bildlich wurde von ihm angenommen, dass er sie mit Pfeil und Bogen aus der Unterwelt in die Welt der Lebenden „hochschießt“. Der Gedanke in Vers 7 ist dann folgender: Der Mensch bringt durch seine Sünden selbst Leiden für sich hervor, indem er eine Antwort des Gottes Reschefs provoziert. Der schießt dann seine „Söhne“, das heißt seine Pfeile, die den Menschen treffen und krank machen. Wenn man die Stelle so deutet, kommt darin Aberglaube bei Elifas zum Vorschein. Gleichzeitig redet er aber, ohne es zu wissen, von einer Wirklichkeit, die hinter Hiobs Leiden steht. Der Satan schlägt Hiob mit schwerer Krankheit, aber nicht, weil dieser gesündigt hätte, sondern weil Gott es ihm erlaubt hat und Hiobs Glauben auf die Probe stellt.

 

 

4)       Elifas betet Gott an: Er weist auf Gottes Hilfe für die Erniedrigten und sein Gericht über die Gottlosen hin. Er glaubt, dass er Hiob hiermit ermutigt, Gott um Hilfe zu bitten. => 5,8-16

 

5,8)Ich aber suche Gott im Gebet, zu Gott ist meine Rede gerichtet.

 

-          „ich aber“ => Elifas spricht hier wahrscheinlich nicht darüber, was er an Stelle Hiobs tun würde. Sondern er stellt sich wohl in einen Gegensatz zu den Gottlosen: Während sie gegen Gott rebellieren, betet er ihn an. Er lädt Hiob ein, mit ihm zusammen Gott anzubeten. In 5,9-16 ist der Inhalt des Gebets.

-          „meine Rede“ => Es gibt die Deutung, wonach Elifas Hiob hier ermutigen will, seinen Rechtsfall oder seine Sache vor Gott vorzubringen. Der Zusammenhang spricht aber dafür, dass Elifas Hiob nicht zugesteht, vor Gott einen „Fall“ zu haben. Die Sache ist für ihn eindeutig: Hiob gehört zu den Gerechten, aber er ist nicht frei von Sünde, wie sonst auch niemand. Hiob wird gezüchtigt und wird, wenn er umkehrt, wieder hergestellt. Wahrscheinlich leitet Elifas hier einfach zu seinem Gebet über.

 

5,9)Gott tut große Dinge, die über menschliches Verstehen hinausgehen; er tut so viele Wunder, dass man sie nicht zählen kann. 10)Er schickt den Regen auf die Erde, gießt das Wasser über den Feldern aus.

 

-          „Regen“ => Er wird als erstes Beispiel der Wunder, die Gott tut, genannt. Regen wird in einer Gegend wie dem Nahen Osten eher als Wunder wahrgenommen als in Regionen, wo es ständig genug Regen hat. Der Regen markiert dort das Ende der Trockenzeit und bringt eine enorme Veränderung der Vegetation hervor. Das Wunder, welches Gott hier tut, versteht Elifas wohl als Hinweis auf seine Hilfe, die er Menschen in Not zukommen lässt. Dies führt er in 5,11-16 aus.

 

5,11)Gott hebt den Niedrigen in die Höhe, er bringt den, der verlassen ist, in Sicherheit.

 

-          „Gott hebt den Niedrigen in die Höhe“ => Elifas veranschaulicht hier Gottes Wundertaten. Er tut oft unerwartete Dinge, etwa, dass er einen armen und verachteten Menschen wieder zu Besitz und Ansehen bringt. Vorausgesetzt ist hier, dass der Arme hier durch Unrecht und Ausbeutung zu arm geworden ist. Wahrscheinlich will Elifas Hiob ermutigen: Hiob ist jetzt arm und verlassen, Gott kann und wird für ihn alles wieder zum Guten wenden, wenn er umkehrt.

 

12)Gott vereitelt die bösen Machenschaften von Klugen, so dass ihre Hände keinen Erfolg haben. 13)Er fängt die Weisen mit ihrer eigenen Klugheit, so dass der Ratschlag der Schlauen sich überstürzt. 14)Am hellen Tag stoßen sie auf Finsternis, am Mittag tappen sie umher als wäre es Nacht.

 

-          „Gott vereitelt die Machenschaften von Klugen“ => In den Versen 12-14 lobt Elifas Gott dafür, dass er auch im umgekehrten Sinn für überraschende Veränderungen sorgt. Nämlich dann, wenn gottlose Menschen, die durch Unrecht zu Besitz und Macht gelangt sind, plötzlich ihr Verderben finden. Elifas will Hiob wohl auch hier ermutigen, bedenkt aber nicht, wie dies auf Hiob wirken muss. Hiob hat gerade solche Veränderungen erlebt, wie Elifas sie im Blick auf Gottlose lobt. Und gesetzt den Fall, Elifas würde hier Hiob als Opfer von Verachtung sehen, so passt auch dies nicht so recht. Denn Hiobs Situation ist nicht von gottlosen Menschen herbeigeführt worden, sondern von Gott selbst. Was Elifas an Gott lobt, stimmt in gewisser Weise im Blick auf den Satan. Dieser ist gottlos und klug, und Gott lässt ihn sich an Hiob die Zähne ausbeißen. Er fängt ihn in mit seiner eigenen Klugheit.

 

5,15)Aber die Armen rettet er vor dem Schwert ihres Mundes und aus der Gewalt des Starken. 16)So bekommen die Unterdrückten neue Hoffnung und die Ungerechtigkeit hält den Mund.

 

-          „Schwert ihres Mundes => Gemeint sind Verleumdungen. Die Gottlosen bringen durch Verleumdungen vor Gericht fremden Besitz an sich. Verbunden sind die Verleumdungen mit körperlicher Gewalt gegenüber denen, die ausgebeutet werden.

-          „die Ungerechtigkeit hält den Mund“ => Hier kommt der Überraschungseffekt in Gottes Wundertaten erneut zum Ausdruck. Die Gottlosen erleben, wie Gott ihrem Tun plötzlich und unerwartet Einhalt gebietet. Daraufhin halten sie den Mund, gedemütigt und überrascht.

 

 

5)       Elifas fordert Hiob freundlich auf, auf Gottes Züchtigung mit Umkehr zu antworten. Er ermutigt ihn mit dem Hinweis darauf, wie gerne ihn dann aus seinem Leid herausholt und alles wieder zum Guten wendet.  => 5,17-27

 

5,17)Bedenke, glücklich zu preisen ist der Mensch, den Gott zurechtweist! Darum verwirf die Züchtigung durch den Allmächtigen nicht!

 

-          „glücklich zu preisen ist der Mensch, den Gott zurechtweist“ => Für Elifas gehört Hiob, wie er selbst, zu den Weisen und Gerechten. Kennzeichen des Weisen und Gerechten ist es, dass er seine Unvollkommenheit vor Gott anerkennt (4,17). Auch Gerechte können Leid erfahren, und zwar als Zurechtweisung Gottes für begangene Schuld. Sie nehmen sie sich aber zu Herzen und kehren um, so dass Gott sie wiederherstellt. Diese Wahrheit, für Elifas eine in allen Fällen geltende Wahrheit, wendet er nun konkret auf den Fall Hiobs an. Er ermutigt ihn mit dem Hinweis, dass Gott es gut mit ihm meint, ihn zurechtbringen will. Er begründet damit seine Aufforderung an ihn, Gottes Züchtigung anzunehmen. Dies beinhaltet das Bekenntnis konkreter Schuld, die Gott zum Anlass nahm, ihn leiden zu lassen. Elifas gratuliert Hiob zu seinen Leiden und glaubt, ihn damit zu trösten. Aber angesichts der Situation, in der Hiob steht, muss dies wie Hohn wirken. Der Leser weiß: Hiob wird nicht von Gott zurechtgewiesen. Sondern er muss leiden, damit an ihm deutlich wird, warum ein Gerechter Gott dient: Nicht wegen der Gaben Gottes, sondern weil er Gott liebt. In dieser Prüfung steckt Hiob; und das ist Elifas aufgrund seiner eingeschränkten Theologie verborgen.

 

5,18)Denn er mag verwunden, aber er verbindet auch wieder; er mag zuschlagen, aber seine Hände heilen wieder. 19)In sechs Drangsalen wird er dich retten, und auch in der siebten wird dir nichts Böses schaden. 20)In Hungersnot wird er dich vor dem Tod erretten, im Krieg vor dem Hieb des Schwertes. 21)Vor der Geißel der Zunge wird er dich in Sicherheit bringen, Zerstörung, auch wenn sie bedrohlich nahekommt, brauchst du nicht zu fürchten. 22)Über Dürrekatastrophen wirst du lachen, und wilde Tiere wirst du nicht zu fürchten haben.

 

-          „auch in der siebten“ => Elifas will deutlich machen, dass Gott nie aufhört, diejenigen, die seine Züchtigung erfahren, wieder anzunehmen, wenn sie zu ihm umkehren.

-          „Geißel der Zunge“ => Gemeint ist wohl eine Bestrafung, die auf der Grundlage einer Verleumdung durchgeführt wird.

 

5,23)Du wirst im Bund mit den Steinen des Feldes stehen, die wilden Tiere werden Frieden mit dir halten. 24)Du wirst erfahren, wie dein Zelt sicher steht; du wirst bei deinen umliegenden Herden nachzählen und kein Tier vermissen. 25)Du wirst erleben, wie deine Kinderschar sich mehrt, deine Nachkommen zahlreich sein werden wie das Gras der Erde. 26)In hohem Alter kommst du dann ins Grab, so wie man Korn erst einfährt, wenn es reif ist.

 

-          „Bund mit den Steinen des Feldes“ => Der Bund mit den Steinen zielt darauf, dass sie sich den Ackerboden nicht besiedeln und so fruchtbar lassen.

-          „du wirst erleben, wie deine Kinderschar sich mehrt“ => In 5,24-26 ist Elifas ziemlich konkret mit seinen Versprechungen: Hiob wird, wenn er umkehrt, wieder in einem sicheren Zelt wohnen, er wird viele Kinder haben und in hohem Alter, lebenssatt, ins Grab gelegt. Hiob hat seiner Kinder durch den Zusammensturz eines Zeltes erlebt und ist selbst schon seit Monaten todkrank. Elifas will Hiob mit den Versprechungen ermutigen, aber sie wirken angesichts der Situation und seiner falschen Beurteilung wie Hohn.

 

5,27)Ja, das ist es, was wir erforscht haben; und es stimmt. Auch du nun, achte darauf und nimm es an!

 

-          „was wir erforscht haben“ => Elifas ist gewiss, die Wahrheit zu reden, weil das, was er sagt, mit der Weisheitstradition, aus der er und seine Freunde, einschließlich Hiob, kommen, übereinstimmt.

-          „es stimmt“ => Elifas ist sich sicher, dass seine Weltanschauung, wonach immer ein Zusammenhang von Tun und Ergehen vorliegt, auch auf Hiob und seinen Fall zutrifft.

-          „achte darauf und nimm es an“ => Elifas nennt hier den eigentlichen Zweck seiner Rede. Er will Hiob durch Unterweisung ermutigen und belehren. Dies wird mit der abschließenden Aufforderung unterstrichen: Hiob soll nun seinerseits die Worte der Weisheit, die aus Elifas sprechen, annehmen.Er sollte nicht weiter gegen Gott klagen, er sollte sich vor Gott demütigen und seine Schuld bekennen. Dann würde er Gott ihm vergeben und ihn aus aller Not retten.

In Wirklichkeit zeigt sich Elifas als unweise. Er wendet seine Theologie vom notwendigen Tun-Ergehen-Zusammenhang undifferenziert auf alle Fälle an. Dadurch wird er der Angelegenheit von Hiob nicht gerecht. Ja mehr noch: Er beurteilt sie vollkommen falsch und ist dadurch kein Sprachrohr Gottes, sondern Satans.

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