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Durch Christus neue Schöpfung

Zeitpunkt der letzten Bearbeitung

Freitag, 30.08.2019, 14.47 Uhr


Aktuelles

Veranstaltungen

und Seminare

 

Bibelnachmittage in Gummersbach

 

Gastgeber:

Bibelgemeinde Gummersbach e. V.

Wo:
Hohe Straße 26, 51643 Gummersbach

 

Wann:

Sonntag, 09.06.2019, 15.00 Uhr

Thema:
Gott mit Freuden dienen aus einem von ihm geschenkten neuen Leben (Römerbrief, Kapitel 7).

 

 

 

 

Beiträge (chronologisch)

 

2019

Freitag, 30.08.2019 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Römerbrief 1,16-32

Donnerstag, 22.08.2019 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung zum Römerbrief

Donnerstag, 15.08.2019 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 6,7-18

Freitag, 09.08.2019 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,19-6,6

Dienstag, 06.08.2019 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,13-18

Donnerstag, 18.07.2019 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 5,1-12

Donnerstag, 11.07.2019 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,21-31

Donnerstag, 04.07.2019 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 4,8-20

Donnerstag, 27.06.2019 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,23-4,7

Donnerstag, 20.06.2019 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,15-22

Freitag, 14.06.2019 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,10-14

Donnerstag, 06.06.2019 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 3,1-9

Donnerstag, 23.05.2019 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,15-21

Donnerstag, 16.05.2019 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,11-14

Donnerstag, 09.05.2019 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 2,1-10

Donnerstag, 02.05.2019 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,11-24

Montag, 29.04.2019 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung zu Galaterbrief 1,1-10

Donnerstag, 18.04.2019 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,29-50,26

Freitag, 12.04.2019 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 49,1-28

Donnerstag, 04.04.2019 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 48

Donnerstag, 28.03.2019 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 46,28-47,31

Freitag, 22.03.2019 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,16-46,7

Sonntag, 17.03.2019 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 45,1-15

Freitag, 08.03.2019 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,18-34

Freitag, 01.03.2019 (8., 9. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 44,1-17

Auslegung 1. Mose 43,15-34

Donnerstag, 14.02.2019 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,28-43,14

Freitag, 25.01.2019 (3., 4. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 42,1-27 (4. KW)

Auslegung 1. Mose 41 (3. KW)

Donnerstag, 10.01.2019 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 40

 

 

2018

 

Dienstag, 25.12.2018 (51. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zu den Predigten.

"Weihnachten - Eine Einladung zur selbstvergessenen Freude am ewigen Vater und seinem ewigen Sohn"

Predigt über Johannes 5,30-47
Predigt über Johannes 5,16-29

Donnerstag, 13.12.2018 (50. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 39

Donnerstag, 06.12.2018 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 38

Donnerstag, 29.11.2018 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 37

Freitag, 23.11.2018 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 33

Donnerstag, 15.11.2018 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 32

Freitag, 09.11.2018 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 31,1-32,1

Freitag, 02.11.2018 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 30,25-43

Donnerstag, 25.10.2018 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,31-30,24

Freitag, 19.10.2018 (42. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 29,1-30

Donnerstag, 11.10.2018 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 28,10-22

Donnerstag, 04.10.2018 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 27,30-28,9

Donnerstag, 27.09.2018 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 26,34-27,29

Donnerstag, 20.09.2018 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 25,19-33

Montag, 17.09.2018 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 22

Donnerstag, 06.09.2018 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 21,1-21

Donnerstag, 30.08.2018 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 20

Freitag, 24.08.2018 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 19

Freitag, 17.08.2018 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 18

Donnerstag, 09.08.2018 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 17

Donnerstag, 02.08.2018 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 16

Donnerstag, 26.07.2018 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 15

Freitag, 20.07.2018 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 13,3-14,24

Freitag, 13.07.2018 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Auslegung 1. Mose 12,4-13,2

Donnerstag, 05.07.2018 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Auslegungen.

Einleitung in die Abrahamsgeschichte 1. Mose 12-25

Donnerstag, 28.06.2018 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,15-23

Freitag, 22.06.2018 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 6,1-10

Donnerstag, 14.06.2018 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,14-21

Sonntag, 10.06.2018 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,12-14

Dienstag, 29.05.2018 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 5,1-11

Donnerstag, 24.05.2018 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 4,9-25

Donnerstag, 17.05.2018 (20. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,27-4,8

Freitag, 11.05.2018 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,9-20

Donnerstag, 03.05.2018 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 3,1-8

Donnerstag, 26.04.2018 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,17-29

Donnerstag, 19.04.2018 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Predigt über Römerbrief 2,1-16

Donnerstag, 12.04.2018 (15. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 42

Donnerstag, 05.04.2018 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,15-41,26

Sonntag, 01.04.2018 (12., 13. KW)

Heute erscheinen zwei neue Beiträge zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 40,6-15 (13. KW)

Auslegung zu Hiob 38,39-40,5 (12. KW)

Donnerstag, 15.03.2018 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 38,1-38

Samstag, 10.03.2018 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 36-37

Donnerstag, 01.03.2018 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 34-35

Freitag, 23.02.2018 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 33

Donnerstag, 15.02.2018 (7. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 32

Donnerstag, 08.02.2018 (6. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 31

Samstag, 03.02.2018 (5. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 30

Samstag, 27.01.2018 (4. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 29

Donnerstag, 18.01.2018 (3. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 28

Samstag, 13.01.2018 (2. KW)

Heute erscheint ein neuer Bibelleseplan.

Bibelleseplan (Beitrag)

Donnerstag, 04.01.2018 (1. KW)

Heute erscheint ein Bibelleseplan für das Neue Jahr.

Bibelleseplan für das Neue Jahr

 

2017

Donnerstag, 21.12.2017 (51. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Weihnachtspredigt 2017 "Das Vorrecht, Gottes Kind zu sein"

Freitag, 08.12.2017 (49. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 27

Donnerstag, 30.11.2017 (48. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 25-26

Sonntag, 26.11.2017 (47. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 24,1

Samstag, 18.11.2017 (46. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 23

Freitag, 10.11.2017 (45. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 22

Freitag, 03.11.2017 (44. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 21

Donnerstag, 26.10.2017 (43. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 20

Donnerstag, 12.10.2017 (41. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 19,13-29

Donnerstag, 05.10.2017 (40. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 18,1-19,12

Donnerstag, 28.09.2017 (39. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 17

Donnerstag, 21.09.2017 (38. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 16

Donnerstag, 14.09.2017 (37. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 15

Donnerstag, 07.09.2017 (36. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 13,13-14,22

Freitag, 01.09.2017 (35. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 12,1-13,12

Donnerstag, 24.08.2017 (34. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 11

Donnerstag, 17.08.2017 (33. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 9,11-10,22

Donnerstag, 10.08.2017 (32. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 8,1-9,10

Freitag, 04.08.2017 (31. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 15-25

Freitag, 28.07.2017 (30. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 4-14

Samstag, 22.07.2017 (29. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zum Philemonbrief 1-3

Donnerstag, 13.07.2017 (28. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 3. Johannesbrief

Donnerstag, 06.07.2017 (27. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 2. Johannesbrief

Donnerstag, 29.06.2017 (26. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,14-21

Donnerstag, 22.06.2017 (25. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 5,4-13

Donnerstag, 15.06.2017 (24. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,17-5,3

Freitag, 09.06.2017 (23. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,7-16

Donnerstag, 01.06.2017 (22. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 4,1-6

Freitag, 26.05.2017 (21. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 3,11-24

Freitag, 19.05.2017 (20.  KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,29-3,10

Freitag, 12.05.2017 (19. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 2,7-28

Donnerstag, 04.05.2017 (18. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu 1. Johannesbrief 1,1-2,6

Donnerstag, 17.04.2017 (17. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zu den Predigten.

Gott spricht Sünder gerecht - gerechterweise

Donnerstag, 20.04.2017 (16. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 6-7

Donnerstag, 06.04.2017 (14. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Hiob 4-5

Donnerstag, 30.03.2017 (13. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 5,12-20

Donnerstag, 23.03.2017 (12. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.

Auslegung zu Jakobus 4,13-5,11

Donnerstag, 16.03.2017 (11. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 3,1-4,12

Donnerstag, 09.03.2017 (10. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,19-2,26

Donnerstag, 02.03.2017 (9. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Jakobus 1,1-18

Donnerstag, 23.02.2017 (8. KW)

Heute erscheint ein neuer Beitrag zur Bibelauslegung.
Auslegung zu Hiob 1-3

Das Evangelium und der Glaube

 

Im christlichen Glauben wird verkündet, dass derjenige, der an Jesus Christus glaubt, ewiges Leben hat. Gott hat durch Jesus Christus etwas getan, dass Sünder dadurch errettet werden. Und zwar werden diejenigen Sünder gerettet, die glauben. Sie vertrauen darauf, dass Gott durch Christus alles getan hat, was zu ihrer Errettung notwendig ist. Durch den Glauben kommen sie in eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus. Wegen dem, was er getan hat, können sie mit Gott reden, können sie zu ihm beten als zu ihrem Vater. 

In dieser Predigt geht es um diesen Glauben. Es geht besonders darum, dass dieser Glaube in einem bestimmten Gegensatz zu allen Werken des Menschen steht. Dieser Gegensatz ergibt sich aus dem Wesen des Glaubens. Und das Wesen des Glaubens bestimmt sich vom Evangelium her, der Guten Nachricht von Jesus Christus, in dem Gott seine rettende Gerechtigkeit offenbar gemacht hat. Im Römerbrief, Kapitel 3, den Versen 27-31, spricht der Apostel Paulus von einem notwendigen Zusammenhang von Evangelium und Glaube. Er schreibt dort Folgendes:

 

 

Wo bleibt der Ruhm für die Menschen?

 

27)Gibt es also noch eine Möglichkeit, sich eigener Taten zu rühmen und durch sie einen Anspruch vor Gott zu erheben? Nein, diese Möglichkeit ist ausgeschlossen! Und zwar ist sie grundsätzlich nach Art eines Gesetzes ausgeschlossen. Sie ist nicht durch das Gesetz Gottes ausgeschlossen, sondern durch den Grundsatz, nach dem der Glaube gilt und sonst nichts. 28)Denn wir gehen ja davon aus, dass ein Mensch allein auf der Grundlage des Glaubens von Gott für gerecht erklärt wird, ohne dass er irgendwelche Taten vorweisen müsste, die Gott in seinem Gesetz fordert. 29)Ist Gott etwa nur der Gott der Juden und sollte auf der Grundlage des Gesetzes für gerecht erklären? Ist er nicht auch der Gott aller anderen Menschen? Doch, das ist er, 30)denn er ist ein Gott, ein Gott, der auf einer einzigen Grundlage einen jeglichen Menschen für gerecht erklärt, sei er beschnitten oder nicht. Diese eine Grundlage ist der Glaube. 31)Setzen wir nun durch den Grundsatz, dass Gott allein auf der Grundlage des Glaubens einen Menschen gerechtspricht, das Gesetz einfach beiseite? Auf keinen Fall! Sondern im Gegenteil, wir bestätigen die gerechten Forderungen des Gesetzes, die allein im Glauben an Christus erfüllt sind (oder: wir bestätigen das Gesetz in seiner prophetischen Vorankündigung, dass allein der Glaube an Christus gerecht macht).

 

Paulus entfaltet hier einen Hauptgedanken: Weil Gott die rettet, die dem Evangelium glauben, ist es unmöglich, Gott durch Werke jeglicher Art in eine Schuld zu bringen, die er zu begleichen hätte. Wenn Gott Sünder für vollkommen gerecht erklärt, blendet er alles, was sie tun und lassen, vollständig aus. Dadurch, dass Gott so rettet, ist sichergestellt, dass Gott allein groß dasteht und allen Ruhm für die Errettung von Sündern davonträgt.

Paulus hat im Römerbrief unmittelbar vorher, in Kapitel 3, den Versen 21-26, Gottes Gerechtigkeit, wie sie im Evangelium offenbart wird, dargestellt: Gott rechnet Sündern, die an Jesus Christus glauben, seine Gerechtigkeit zu. Er tut dies auf der Grundlage, dass Jesus durch seinen Tod die Strafe für ihre Schuld auf sich genommen hat. Gott spricht Sünder, die an Jesus glauben, also gerechterweise gerecht. Er macht dabei keine falschen Kompromisse, sondern hält vollkommen an seinem Maßstab der Gerechtigkeit und Heiligkeit fest. Gott erweist Sündern, die an Jesus glauben, 100% Gnade und bringt gleichzeitig seine Gerechtigkeit zu 100% zum Ausdruck. Dies ist ihm dadurch möglich geworden, dass er Jesus als Sühneopfer für unsere Sünden hingegeben hat.

 

 

Der Glaube und die Verherrlichung Gottes

 

Daran schließt Paulus nun in Kapitel 3, Vers 27 an und stellt folgenden Grundsatz auf: Bei der Gerechtigkeit Gottes, die im Evangelium verkündet wird, gilt allein der Glaube, weil solcher Glaube allen menschlichen Anspruch gegenüber Gott zunichte macht und so allein Gott verherrlicht wird. In den Versen 27-31 spricht Paulus darüber in gedrängter Form. Daher ist es hilfreich, sich einen kurzen Überblick über seine Gedankenführung in diesen Versen zu machen.  

In den Versen 27 und 28 macht Paulus erstens folgendes deutlich: Weil Gott seine Gerechtigkeit dem Glaubenden zurechnet, ist jeder Anspruch auf eigene Leistung und jede Möglichkeit, sich selbst zu verherrlichen, ausgeschlossen. Zweitens: In den Versen 29 und 30 Paulus klar, dass Gott nur auf der Grundlage des Glaubens Juden und Nichtjuden  seine Gerechtigkeit zurechnen kann. Und drittens: In Vers 31 macht Paulus den Punkt, dass nur der Glaubende das Gesetz vollkommen zur Geltung bringt und nicht derjenige, der es mit eigenen Werken zu halten versucht.

Es lohnt sich, der Gedankenführung von Paulus nun im Einzelnen zu folgen. Denn es dient uns zur Freude und Erbauung, wenn wir sehen, dass Gott durch den Glauben, und zwar nur durch den Glauben, groß dasteht.

 

 

Nur der Glaube lässt Gott alle Ehre

 

Paulus stellt in Vers 27 die Frage: „Wo bleibt nun der Ruhm?“ Er spricht hier von dem Ruhm für Menschen. Wenn die Errettung von Menschen allein aus Glauben an Jesus Christus geschieht, wo bleibt da die Möglichkeit, sich selbst zu rühmen? Die Antwort, die Paulus darauf gibt, lautet: „Er ist ausgeschlossen?“ Es gibt keine Möglichkeit mehr, sich bei der Errettung eigener Taten zu rühmen.

Für Paulus macht es einen unendlich großen Unterschied, ob bei der Errettung von Menschen Gott allein die Ehre bekommt oder ob diejenigen, die errettet werden, auch noch ein bisschen Ehre abbekommen. Für Paulus ist klar, dass durch die Weise, wie Gott im Evangelium seine Gerechtigkeit offenbart, er allein verherrlicht wird und herrlich dasteht. Für die, die errettet werden, bleibt keine Möglichkeit übrig, wegen irgendwelcher Taten oder Vorzüge geehrt zu werden. Um dies zu verstehen, erklärt Paulus nun den Unterschied, ja den Gegensatz, von Glauben und Werken. Der Glaube ist kein Werk, er ist kein Qualitätsmerkmal, das den, der glaubt, von denen, die nicht glauben, abhebt.

Paulus macht in Vers 27 die Aussage, dass es bei der Errettung durch Christus keine Möglichkeit mehr gibt, sich selbst eigener Taten zu rühmen. Warum ist das so? Und dann macht Paulus ein Wortspiel mit dem Wort „Gesetz“. Er fragt: „Durch was für ein Gesetz ist dies ausgeschlossen? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.“ Zuerst verwendet Paulus das Wort „Gesetz“ in der Bedeutung „Prinzip, Grundsatz“. Welchem Prinzip zufolge ist es unmöglich, sich bei der Errettung durch Christus eigener Taten zu rühmen? Darauf spricht Paulus dann von dem Gesetz der Werke. Hier bezieht sich das Wort „Gesetz“ auf das Gesetz Gottes, welches er Mose offenbart hat. Paulus bezeichnet es als „Gesetz der Werke“. In seinem Gesetz fordert Gott von denen, die unter dem Gesetz stehen, Gehorsam ein. Er bewertet sie danach, ob sie seinem Gesetz mit dem, was sie tun, gerecht werden.

Die Anwendung dieses Gesetzes würde nicht dazu führen, dass alles Rühmen des Menschen ausgeschlossen ist. Und zwar meint Paulus dies von dem Standpunkt des damaligen Judentums aus. Wenn Gott sein Gesetz konsequent auf die Taten von Menschen anwendet, werden sie gar nicht gerettet. Daher bliebe auch kein Platz für Selbstruhm mehr. Aber für die Juden zur Zeit von Paulus spielten die Gehorsamsleistungen eine große Rolle. Sie dachten, dass Gott, wenn er sie beurteilt, sowohl seine Gnade als auch ihre Gesetzestreue berücksichtigen würde. Darunter zählten sie das Halten der Gebote Gottes, die Beschneidung und die leibliche Abstammung von Abraham, Isaak und Jakob. Für sie waren zur Errettung sowohl Gottes Gnade als auch eigene Gehorsamsleistungen notwendig. Paulus sagt, wenn Gott auf diese Weise retten würde, dass er vermeintliche Gehorsamsleistungen mit berücksichtigt, dann würde er nicht mehr allein für die Errettung verherrlicht werden.

Nun hat Paulus zuvor im Römerbrief schon dargelegt, dass es da gar keine Gehorsamsleistungen von Menschen gibt, die Gott bei ihrer Errettung berücksichtigen könnte. Denn alle Menschen sind in Gottes Augen Sünder, die unter seinem Zorn stehen und als gerechte Strafe die ewige Verdammnis verdient haben. Man könnte aber einwenden, dass es eben der Glaube ist, den Gott bei der Errettung von Menschen berücksichtigt. Dies ist so lange richtig, wie man den Glauben nicht als Gehorsamsleistung des Menschen missversteht. Manche Christen sehen im Glauben eine menschliche Tugend, die im eigenen Willen begründet liegt. Da hat sich jemand aus vermeintlich freien und eigenständigen Willenskräften für Jesus entschieden. Bei diesem Verständnis des Glaubens ist der Glaube kaum noch von Gehorsamsleistungen zu unterscheiden. Paulus geht es aber gerade darum, den Glauben von jeglichen Gehorsamsleistungen abzuheben. Nämlich da, wo es um die Errettung geht. Vor allem da, wo es um die Frage geht, wer bei der Errettung die Ehre bekommt.

 

 

Wenn Gott sich verherrlicht, können wir ihn mit Freude anbeten

 

Paulus ist aber davon überzeugt, dass Gott, wenn er Sünder rettet, seine Ehre keinem anderen gibt. Dem entspricht es, dass Gott diejenigen rettet, die darauf vertrauen, was er durch Christus für sie getan hat. Paulus spricht hier am Ende von Vers 27 von dem „Gesetz des Glaubens“. Hier bedeutet das Wort „Gesetz“ wieder „Prinzip, Grundsatz“. Nach Art eines Gesetzes gilt bei der Errettung allein der Glaube. Durch diesen Grundsatz ist gesichert, dass bei der Errettung von Sündern allein Gott verherrlicht wird. Und nur wenn Gott in der Errettung allein verherrlicht wird, dann können diejenigen, die errettet worden sind, ihn voll selbstvergessener Freude anbeten.

Man könnte hier einwenden, warum es überhaupt so wichtig sein soll, dass sich Gott bei der Errettung von Sündern verherrlicht. Soll er doch froh sein, wenn sich Menschen dafür entscheiden, die Ewigkeit mit ihm zu verbringen. Wie sieht denn aber die Ewigkeit aus, die die Erlösten mit Gott verbringen? Vor allen Dingen ist es dies eine, dass sie Gott dafür, wie er ist und was er getan hat, anbeten. Sie beten ihn voller Freude an und danken ihm für seine grundlose Liebe und Barmherzigkeit. Auf diese Weise verherrlichen sie ihn. Sie verherrlichen ihn, weil er sich ihnen in ihrer Errettung als herrlich erwiesen hat. Das ewige Leben hat nur dann einen Sinn, wenn die Anbetung Gottes nicht geheuchelt ist, sondern von der Herrlichkeit Gottes angefacht wird. Gottes Herrlichkeit sehen wir daran, dass er diejenigen, die an Jesus Christus glauben, aus grundloser Gnade gerecht spricht und rettet. Weil die Erlösten aus Glauben gerettet worden sind, darum können sie in der Anbetung Gottes völlig von sich wegblicken und Gott in selbstvergessener Freude anbeten.  

 

 

Gott selbst hat dem Gesetz Genüge getan

 

Dieses Gesetz des Glaubens, dieses Prinzip des Glaubens erklärt Paulus noch einmal in Vers 28: „Denn wir gehen ja davon aus, dass ein Mensch allein auf der Grundlage des Glaubens von Gott für gerecht erklärt wird, ohne dass er irgendwelche Taten vorweisen müsste, die Gott in seinem Gesetz fordert.“

Wenn das Gesetz der Werke gelten würde, dann würde Gott, wenn überhaupt, nur Juden retten. Das war die verbreitete Sicht im damaligen Judentum. Gott ist ein Gott der Juden. Und wenn ein Nichtjude diesem Gott nahekommen wollte, musste er so jüdisch werden, wie möglich. Das heißt er musste sich beschneiden lassen, er musste die Bestimmungen des Gesetzes einhalten. Aber vollwertiger Jude konnte er in ihren Augen nie werden. Denn seine leibliche Abstammung von Abraham, Isaak und Jakob fehlte, die konnte er niemals nachholen.

Paulus betont demgegenüber in Vers 29, dass Gott nicht nur Gott der Juden ist, sondern auch der Nichtjuden. Er ist der Gott aller Menschen, die an Christus glauben, seien es Juden oder Nichtjuden. Gott ist einer, sagt Paulus zu Beginn von Vers 30. Weil Gott einer ist, rettet er auf einer einzigen Grundlage, nämlich der des Glaubens. Und alle, die auf dieser Grundlage gerettet werden, bilden ein Volk Gottes, in dem die Unterschiede zwischen Juden und Nichtjuden keine Rolle mehr spielen. Paulus bringt dies in Vers 30 zum Ausdruck, wenn er schreibt: „Gott wird die, die beschnitten sind, durch den Glauben für gerecht erklären, und er wird auch die, die unbeschnitten sind, durch den Glauben für gerecht erklären.“

Paulus ist sich einer Sache immer bewusst gewesen: Aus der Sicht vieler frommer Juden und auch vieler jüdischer Christen hat er durch seine Betonung des Glaubens das Gesetz Gottes einfach bei Seite geschoben. In der Tat hat Paulus verkündigt, dass es im Glauben an Jesus Christus nicht mehr darum geht, das Gesetz mit seinen Forderungen einzuhalten. Aber heißt das, dass das Gesetz einfach so beiseite geschoben wird und seine Forderungen unerfüllt bleiben? In Vers 31 stellt Paulus selbst diese Frage: „Heben wir das Gesetz auf durch den Glauben?“  Und er antwortet darauf: „Nein, auf keinen Fall. Sondern wir bestätigen des Gesetz.“ Inwiefern wird das Gesetz durch den Grundsatz, dass bei der Errettung allein der Glaube zählt, bestätigt? Das ist hier die Frage. Paulus meint damit wahrscheinlich Folgendes: Im Glauben an Jesus Christus bleiben die Forderungen des Gesetzes nicht unberücksichtigt. Vielmehr sind sie bei dem, der glaubt, alle erfüllt. Und zwar sind sie nicht durch ihn selbst erfüllt, sondern durch Christus. Christus hat das Gesetz in allen Teilen vollkommen erfüllt. Den Gehorsam von Christus, der das Gesetz erfüllt hat, den lässt Gott für den, der an Christus glaubt, gelten. Die Gerechtigkeit, die Gott dem Sünder, der an Christus glaubt, zurechnet, ist seine göttliche Gerechtigkeit. In ihr sind alle Forderungen des Gesetzes erfüllt. Daher kann Paulus von denen, die an Jesus glauben, sagen: Sie bestätigen das Gesetz durch ihren Glauben, mit dem sie Gottes Gerechtigkeit empfangen.

 

 

Das Beispiel von Abraham

 

Wer an Jesus Christus glaubt, gibt damit zu, dass Gott bei seiner Errettung alle seine Werke unberücksichtigt lässt. Paulus will nun im weiteren Verlauf seiner Gedankenführung deutlich machen, dass die Errettung allein aus Glauben keine Neuerfindung des Evangeliums gewesen ist. Schon im Alten Testament wird die Rechtfertigung aus Glauben gelehrt. Paulus widmet ein ganzes Kapitel im Römerbrief, Kapitel 4, um dies nachzuweisen. Paulus weiß, dass das Evangelium, wenn es Glaubwürdigkeit haben soll, im Alten Testament verankert sein muss. Paulus zeigt dies nicht an irgendeinem Beispiel auf, sondern an dem Vorvater aller Juden, Abraham.

Abraham war im Judentum zur Zeit von Paulus besonders hoch angesehen. Er wurde als Vorbild geehrt. Man deutete die Beziehung Gottes mit Abraham so, dass Gott seine Gehorsamsleistungen, die er Gott im Glauben erwies, als Grundlage seiner Beziehung zu ihm heranzog. Dem widerspricht Paulus im Römerbrief, Kapitel 4, den Versen 1-8:

1)Denn wie ist es bei unserem leiblichen Stammvater Abraham der Fall gewesen? 2)Denn wenn Abraham wegen seiner Werke als gerecht anerkannt ist, hat er Grund, sich zu rühmen. Aber vor nicht Gott! 3)Wie heißt es denn in der Schrift? „Abraham glaubte Gott, und dies rechnete Gott ihm als Gerechtigkeit an!“ 4)Dem, der Werke tut (Arbeit leistet), wird der Lohn nicht nach Gnade (unverdientermaßen) angerechnet, sondern als etwas, worauf er Anspruch hat. 5)Dem aber, der keine Werke tut, sondern auf den vertraut, der den Gottlosen gerechtspricht, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6)Genauso preist auch David den glücklich, dem Gott die Gerechtigkeit anrechnet, ohne seine Werke zu berücksichtigen: 7)„Freuen dürfen sich alle, deren Ungehorsam gegen Gottes Gesetz vergeben ist und deren Sünden zugedeckt sind. 8)Freuen darf sich derjenige, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet.“

 

Dieser Abschnitt enthält drei wesentliche Aussagen: In den Versen 1-3 leugnet Paulus, dass Abraham eine Ausnahme bildet von dem Grundsatz, den er in 3,27-28 formuliert hat. Abraham wurde von Gott nicht wegen Gehorsamsleistungen gerecht erklärt, sondern weil er glaubte. In den Verse 4 und 5 weist Paulus zweitens auf die Gnade hin, die ihm Akt der Gerechtsprechung Abrahams sichtbar wird: Gott rechtfertigte mit Abraham einen Gottlosen. Um ihn gerecht zu sprechen, konnte Gott die Taten Abrahams nicht in Betracht ziehen. Und drittens besteht nach den Versen 6-8 die dem Glaubenden von Gott zugesprochene Gerechtigkeit wesentlich in der Vergebung der Sünden.

 

 

Abraham glaubte Gott und wurde gerechtgesprochen

 

In Vers 1 stellt Paulus eine Frage, wörtlich: Was hat Abraham, unser Vorvater gefunden? Gemeint ist: Was ist der Fall bei Abraham gewesen? Auf welcher Grundlage hat Gott ihn gerecht gesprochen? In Vers 2 führt Paulus dann den Gegensatz von Glaube und Werken ein. Abraham mag bei irgendwelchen Menschen ein Ansehen für das haben, was er getan hat. Abraham wurde im Judentum zur Zeit von Paulus weithin als ein Vorbild an Gehorsam verehrt. Gott hatte ihn ihrer Meinung nach aufgrund seiner Gehorsamsleistungen gerechtgesprochen. Hätte Abraham zu ihren Zeiten gelebt, hätte er sich vor ihnen seiner frommen Taten rühmen können. Die Verehrung wäre ihm sicher gewesen.  

Paulus hält am Ende von Vers 2 dagegen. Vor Gott hätte Abraham keinen Grund, sich für seine frommen Taten zu rühmen. Paulus will damit sagen: Gott hat Abraham nicht aufgrund seiner Gehorsamsleistungen für gerecht erklärt. Er widerspricht einer weitverbreiteten Ansicht seiner Zeit. Er beruft sich dabei auf die Heilige Schrift. Im ersten Buch Mose, Kapitel 15, Vers 6 wird klar gesagt, auf welcher Grundlage Gott Abraham für gerecht erklärt hat: Abraham glaubte Gott, und dies rechnete Gott ihm als Gerechtigkeit an. Im Zusammenhang dieser Stelle wird deutlich, was Abrahams Glaube ist und beinhaltet. Abrahams Glaube ist eine Antwort auf eine Zusage, die Gott ihm macht. Gott hat Abraham schon vorher in ein Gemeinschaftsverhältnis mit ihm berufen. Dies wird im ersten Buch Mose, Kapitel 12, berichtet. Gott verspricht ihm da, ihn zu segnen, und er selbst, Abraham, solle ein Segen werden für alle Völker. Dies solle durch Abrahams Nachkommen Wirklichkeit werden. Zwischen Kapitel 12 und Kapitel 15 im ersten Mosebuch liegen einige Jahre. Abraham hat immer noch keinen Sohn, der ihn beerben könnte. Als Gott ihm wieder begegnet, klagt ihm Abraham dies. Er hat bereits einen seiner Sklaven zum Erben ernannt. Gott sagt ihm zu, dass er ihm einen leiblichen Nachkommen schenken wird. Mit ihm wird Gott das Gemeinschaftsverhältnis weiterführen, dass er mit Abraham begonnen hat. Auf diese Zusage hin wird in Kapitel 15, Vers 6 schlicht festgehalten: Abraham glaubte Gott. Das bedeutet, Abraham vertraute Gott, dass er seine Zusage, die er gegeben hat, wahrmacht. Abrahams Vertrauen zu Gott gründete in der Zusage, die Gott gegeben hatte. Gottes Zusage schuf den Glauben in Abraham. Gottes Zusage richtete Abraham so auf Gott aus, dass er an ihn glaubte. Diesen Glauben, dieses Vertrauen auf seine Zusage, dies rechnete Gott Abraham als Gerechtigkeit an.

 

 

Glaube ist keine Leistung, die Gott belohnt

 

Diese Art Glaube, den Abraham hatte, ist das Vorbild für den Glauben an das Evangelium von Jesus Christus. Alle, die wie Abraham der Zusage Gottes glauben, werden von Gott für gerecht erklärt. Paulus stellt Glaube und fromme Taten gegenüber. Aber jetzt könnte man fragen, ob der Glaube nicht auch als eine Leistung des Menschen anzusehen ist. Ist der Glaube hier nicht eine Art innerliche Tugend, die der Mensch hat? Wir hätten ja kein Problem damit, wenn es in Kapitel 15, Vers 6 hieße: Abraham glaubte Gott, und Gott sprach ihn aus Gnade für gerecht. Hier hätten wir wohl keinerlei Anfrage mehr. Aber der Vers spricht davon, dass Gott ihm „dies“, nämlich seinen Glauben, als Gerechtigkeit anrechnete. Dies kann man so missverstehen, als ob der Glaube die Leistung darstellt, die Abraham erbringt. Und aufgrund dieser Leistung spricht Gott ihn für gerecht. Wenn Gott Abrahams Glauben als Grundlage dafür nimmt, ihn gerechtzusprechen, wo bleibt denn dann Gottes Gnade?

Hier muss irgendwie der Erweis erbracht werden, dass der Glaube nicht die Gnade Gottes ersetzt oder in Konkurrenz zu ihr tritt. Gott spricht denjenigen, der an ihn glaubt, für gerecht, und zwar aus Gnade. Offensichtlich kann der Glaube, wenn man ihn richtig versteht, nicht in Konkurrenz zur Gnade Gottes treten. Diesen Zusammenhang vertieft Paulus in den Versen 4-5. Paulus spricht in Vers 4 über einen Grundsatz, der im Zusammenleben unter Menschen Geltung hat. „Dem, der Werke tut (Arbeit leistet), wird der Lohn nicht nach Gnade (unverdientermaßen) angerechnet, sondern als etwas, worauf er Anspruch hat.“ Dieser Grundsatz hat seine Berechtigung. Aber Paulus setzt hier einfach voraus, dass es ihn in der Welt gibt. Dieser Grundsatz besagt, dass derjenige, der Werke tut, und Paulus hat hier Arbeit im Sinn, dass der einen Anspruch auf Lohn hat. Er hat sich durch die Arbeit einen Anspruch erworben bei demjenigen, für den er die Arbeit geleistet hat. Er hat sich den Lohn verdient und ist nicht auf Gnade angewiesen. Auf diesem Weg kann der Mensch von Gott nicht gerechtgesprochen werden. Er kann Gott durch seine Werke nicht in Schuld bringen, so dass dieser verpflichtet wäre, ihn gerecht zu sprechen. Dies ist zum einen durch die Sünde des Menschen ausgeschlossen. Der Mensch ist durch seine Verstöße gegen Gottes Gebote schuldig gegenüber Gott.

Zum andern aber scheint Paulus hier von einem tiefergehenden Grundsatz auszugehen. Es ist unmöglich, an Gottes Gnade vorbei von ihm für gerecht erklärt zu werden. Denn dies zu behaupten, wäre schon Sünde. Man könnte fragen: Was wäre, wenn ein Mensch alle Gebote Gottes einhält? Stünde Gott dann nicht in der Verpflichtung, ihn für gerecht zu erklären, ohne dass die Gnade dabei eine Rolle spielte? Dem ist nicht so. Denn ein Mensch, der die Leistung aus eigener Kraft betont und die Gnade Gottes für nicht nötig erachtet, hat automatisch schon gegen das erste Gebot gesündigt. Denn das erste Gebot fordert ein herzliches Vertrauen zu Gott ein. Es beinhaltet die Anerkenntnis, in allen Dingen von Gottes Gnade abhängig zu sein. Wer meint, Gott durch seine Werke in eine Schuld bringen zu können, der irrt sich. Wenn er dazu im Stande war, etwas Gutes zu tun, hat Gott ihn in seiner Gnade dazu befähigt. Die Haltung, die dies grundsätzlich und für alle Lebensbereiche bejaht, das ist der Glaube. Der Glaubende erkennt die grundlegende Beziehung zwischen Gott, dem Schöpfer, und seinen Geschöpfen. Der Glaubende sieht, dass Gott ihn in allen Lebensbereichen und in allen Lebensäußerungen aus Gnade erhält. Er erkennt, dass dies insbesondere für den Bereich der Rechtfertigung gilt. Wer glaubt, vertraut darauf, dass Gott aus Gnade gerechtspricht. Dies ist zweifellos der wichtigste Bereich, in dem Gott uns Gnade erweist.

 

 

Gott spricht Gottlose gerecht, nur Gottlose

 

In Vers 5 beschreibt Paulus den, der glaubt, als jemanden, der keine Werke tut: „Dem aber, der keine Werke tut, sondern auf den vertraut, der den Gottlosen gerechtspricht, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.“ Paulus will hier nicht sagen, dass der Glaube ohne Werke ist. Für Paulus hat wahrer Glaube die Folge, dass jemand aus diesem Glauben heraus auch lebt und Dinge tut, die Gottes Willen entsprechen. Aber am Blick darauf, von Gott für gerecht erklärt zu werden, bringt jemand, der glaubt, niemals seine Werke ins Spiel. Er weiß es und er bejaht es, dass er keinerlei Anspruch darauf hat und allein durch Gottes Gnade für gerecht erklärt wird. Der Glaube ist selbst eine Art Nichtwerk, er bringt sich selbst nicht als fromme Leistung ins Spiel, die Gott belohnen müsste. Der Glaube wird durch die Zusage Gottes hervorgebracht und so geformt, dass er die Errettung zu 100% als Gnade Gottes empfängt. An denen, die ihm glauben, macht Gott seine Gnade groß, indem er sie für gerecht erklärt. Daher kann Paulus in Vers 5 sagen, dass Gott demjenigen, der auf ihn vertraut, seinen Glauben als Gerechtigkeit anrechnet.

Der Glaubende empfängt umso glücklicher die Rechtfertigung, weil er erkannt hat, dass er eigentlich, auf sich gestellt, nichts weiter ist als ein verlorener Sünder. Eigentlich hat er nichts anderes verdient als Gottes Zorn und ewige Verdammnis. Aber Gott rechtfertigt den Gottlosen, wie Paulus in Vers 5 sagt. Er sagt dort nicht, Gott rechtfertigt Gottlose. Er spricht dort in der Einzahl von „dem Gottlosen“. Dieser Gottlose steht stellvertretend für alle Menschen. Sie sind alle Gottlose, und Gott rechtfertigt nur Gottlose, solche, die in ihrer völligen Verlorenheit der Zusage Gottes, die Gnade verspricht, vertrauen.

 

 

Wohl dem, dem Gott vergeben hat

 

Im Evangelium von der Rechtfertigung des Gottlosen geht es nun ganz wesentlich darum, dass Gott Sünden vergibt. Paulus untermauert dies, wenn er auf den großen König Israels aus alter Zeit, auf David hinweist. David ist das Beispiel eines Gottlosen, der durch den Glauben Vergebung der Sünden empfangen hat. Paulus schreibt in den Versen 6-8: Genauso preist auch David den glücklich, dem Gott die Gerechtigkeit anrechnet, ohne seine Werke zu berücksichtigen: 7)„Freuen dürfen sich alle, deren Ungehorsam gegen Gottes Gesetz vergeben ist und deren Sünden zugedeckt sind. 8)Freuen darf sich derjenige, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet.“

Hier zitiert Paulus aus Psalm 32, die Verse 1 und 2. Es ist ein Psalmlied, das David einmal gedichtet hat. Paulus zitiert aus dem Psalm eine Stelle, wo ein bestimmtes Stichwort auftaucht, „anrechnen, zurechnen“. Dies ist auch in erste Mose, Kapitel 15, Vers 6, das entscheidende Stichwort: „Abraham glaubte an Gott, und dies rechnete Gott ihm als Gerechtigkeit an.“ Dementsprechend betet David in Psalm 32: „Glücklich zu preisen ist der, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet.“ Gerechtigkeit anrechnen und Sünde nicht anrechnen, darum geht es wesentlich, wenn Gott Sünder, die glauben, für gerecht erklärt.

Die Sünde erregt Gottes Zorn. Und Gott beurteilt Menschen in seinem Gericht gerechterweise nach dem, was sie getan haben. Auf dieser Grundlage gehen eigentlich alle verloren. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass jemand, dem Gott die Sünden vergibt, sich wirklich freuen kann. Wenn Gott einem Menschen seine Sünden nicht anrechnet, heißt das, dass er darauf verzichtet, ihn zu bestrafen und ihn in seine Gemeinschaft aufnimmt. Mit den Worten von Paulus in Vers 6 bedeutet das: Gott rechnet ihm Gerechtigkeit an, ohne seine Werke zu berücksichtigen. Wenn Gott Sünden vergibt, dann lässt er den Sünder nicht nur ungestraft. Dies könnte man noch so missverstehen, als wenn Gott die Sünden des Menschen unberücksichtigt lässt, um seine guten Taten zur Geltung kommen zu lassen. Aber die Gerechtigkeit, die Gott dem, der an Christus glaubt, zurechnet, leitet sich nicht aus seinen vermeintlich guten Taten ab. Kein Sünder ist so schlecht, wie ein Mensch nur sein kann. Die Sache ist nur die, dass diejenigen Werke, die besser erscheinen, auch verdorben sind. Denn wenn jemand Gott nicht von ganzem Herzen liebt, ist alles, was er tut, in Gottes Augen Sünde. Wenn Gott einem Menschen vergibt, dann hat er sich dazu entschlossen und sagt es dem Sünder auch zu, dass er alle seine Werke unberücksichtigt lässt. Er findet grundweg Gnade, indem er auf Gottes Zusage vertraut.

Ich wünsche Ihnen den Glauben an das Evangelium und den Freimut, vor Gott Ihre Sünden zu bekennen. Wenn Gott den Gottlosen gerecht spricht, dann spricht er auch Sie und mich aus Glauben gerecht.

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